Spiele

Das Kind im Manne…

…und auch in der Frau.

Ein paar Gesellschaftsspiele hat ja jeder in seinem Besitz. Klassiker wie Tabu oder Activity, UNO und Monopoly finden sich eigentlich in jedem Haushalt. Leider stauben sie bei vielen immer mehr ein. Canasta scheint etwas zu sein, das nur alte Damen spielen. Pokern ist nur was für harte Kerle, Memory etwas für kleine Kinder. 

Aber: es gibt Revivals. Auf so mancher WG-Party wurde Looping Louie zum weit verbreiteten Vorglühen gespielt. Wer seine drei Münzen zuerst verlor, muss irgendetwas mit Prozenten trinken. Kenner des Spiels wissen, dass man irgendwann nur noch verliert und der Alkohol die eigene Spielsituation beim besten Willen nicht verbessert. Alkohol bremst die Motorikfähigkeiten stark ein. Ziel des (Trink-)Spiels ist erreicht. Aber so sind Spiele, irgendwer gewinnt und andere verlieren (Deswegen verwalte ich bei Monopoly grundsätzlich die Bank).

Je mehr Leute sich finden, desto mehr Spaß macht es. Daher sind Wohngemeinschaften eigentlich ideal, um sich regelmäßig zum Spielen zusammenzusetzen. Es muss ja auch keine durchzechte Nacht werden, sondern nach dem Abendessen einfach ein bis zwei Stunden gemeinsam die Würfel über den Tisch jagen oder die rhetorischen Fähigkeiten mit Tabu schulen. Schöner Nebeneffekt: Man verbringt gemeinsam Zeit und hat mal wieder etwas mit dem anderen zu tun. Das geht nämlich aufgrund vom Alltag sehr häufig verloren.

Die Wintermonate hier waren ideal, um am Wochenende gemütlich mit Freunden beieinander zu sitzen. Im Warmen bei gutem Essen, einem leckeren Wein oder Whisky gemeinsam erzählen und: spielen. Unsere vorhandene Spielesammung ist ganz gut aufgestellt, die Nachbarn jagten auch neue Spiele, die getestet werden wollten. Da wurden Erwachsene Menschen wieder kleine Kinder – und jeder wollte gewinnen. Leider wird das im Frühling und Sommer wohl weniger werden, da man nach dem Grillkoma froh ist, wenn man nur noch sitzen muss, ohne sich zu bewegen.

Dennoch mein Tipp: Ruft in eurer WG mal zum Spieleabend auf. Setzt euch an den größten Tisch in der Wohnung, stellt ein paar Knabbereien und Getränke bereit und los geht es. Das ist der Grundstein, für den Rest de Spaßpegels ist dann jeder selbst zuständig 😉

 

 

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3 Gedanken zu „Das Kind im Manne…“

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