Gorilla Rodeo! – The Long Way Home

Der eine hört Podcasts, der andere liest sich täglich durch seine RSS-Feeds und ich habe meine Let’s Plays, die ich täglich versuche zu konsumieren.

Was ein Let’s Play ist möchte ich hier aber nicht erklären. Nur den Umstand, dass ich durch den Youtube Kanal von Game Tube und dem dortigen Upload-Plan auf die Band Gorilla Rodeo! aufmerksam wurde.

Die Band selbst ordnet sich als Ska-Swing-Surf-Polka-Country-Punk aus Oberbayern ein und wird von der lokalen Presse in hohen Tönen gelobt. Auch meiner Meinung nach haben die Jungs Potential und ich bin gespannt auf die Entwicklung des Astro-Wüstenrock im Rodeo-Style. Als erste Amtshandlung als „Supporter und Fan“ habe ich mir auch prompt das Album The Long Way Home [Amazon-Partner-Link] zugelegt.

Wer sich nicht ohne Rein-Hören und Belesen in dieses Abenteurer schmeißen möchte, findet auf der Homepage der Band Hörproben und mehr Info-Material zur Band.

Ihr wollt euch nicht durchklicken? Dann lasst euch wenigstens hier ein wenig von Klängen aus der Vorgänger-EP „The Great Gorilla Rodeo Ride“ beschallen.

Jungs, ein Auftritt in Leipzig lässt sich doch sicher mal ins Auge fassen, oder?

[Hinweis] Dieser Beitrag enthält einen Amazon Partnerlink – Dieser dient dazu unserem unersättlichen Verlangen nach Geld Genüge zu tun. Ich fühle mich auch schon ganz schmutzig, ehrlich.

Im Ernst: Diese Links sollen lediglich dazu dienen den Betrieb dieser Seiten zu refinanzieren. Falls ihr euch dennoch daran stört, fühlt euch frei mich zu informieren.

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Musik mit Steinen drin – Kaizers Orchestra

Was machst du, wenn du von deinem damaligen Mitbewohner spontanst angeschrieben wirst, dass eine dir bekannte auslandastanische Band in der Stadt ist, deren Texte du nicht verstehst und die laute Musik macht?

Du sagst natürlich zu!

So geschehen am 12. März im Jahre 2012. Kaizers Orchestra, eine norwegische Rockband, spielten in Leipzig auf. Nicht irgendwo auf einer schnöden Bühne. Nein, im Central Theater. Dort, wo sonst großes, epochales, ja, man möchte fast sagen monumentales Theater mit Liebe, Schmerz und ganz wenig Hoffnung gemacht wird, gab es gestern Stromgitarre, Schlagzeug, Bass, (Schiffer-)Klavier und Gesang. Kurzum: Musik mit Steinen drin.

Die Karten für dieses Spektakel wurden kurzfristig durch Lars besorgt und wir machten uns spontan für den Abend bereit.

Am Abend trafen wir im Foyer des Theater-Hauses einen Freund meinerseits, der seinen persönlichen Schwarzmarkt gegründet hatte und versuchte seine überschüssigen Karten an die Frau, den Mann oder andere Wesen zu bringen. Scheinbar hatten sich die doch recht zahlreichen Besucher aber schon vorher, wie wir, mit Karten versorgt. Da half auch die Ermäßigung nichts. Nach einem kurzen Plausch ging es weiter. Eine kleine Freude bereitete uns die kostenlose Garderobe und die Möglichkeit, das uns bevorstehende Erlebnis in Bildern festhalten zu dürfen – trotz der Verbotsschilder.

Nach dem im Theater üblichen “rein-klingeln”, auch Gong genannt, begann eine Vorstellung, die nicht nur Epileptiker zum zappeln gebracht hätte. Uns, die Wooooh-Girls und -Boys neben uns und den Rest des Saals, riss es von den gepolsterten Sitzmöbeln. Es ging quasi ein Ompa durch die Sitzreihen.

Natürlich gab es unter den Zuschauern auch diejenigen, die qualitativ hochwertige Mitschnitte mit ihrem Mobiltelefon gemacht haben. Diese könnt ihr mit Sicherheit auf YouTube wiederfinden, aber weiterführende Informationen gibt es eher direkt bei Kaizers Orchestra. Für diejenigen unter euch, die sich gerne Bilder anschauen, gibt es hier noch ein paar visuelle Reize von diesem wundervollen Abend.

 

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