Fotoalbum vs. Fotobuch

In manchen Dingen bin ich altmodisch. So liebe ich Fotoalben. Ich meine damit die richtigen Alben, in denen die einzelnen Fotos eingeklebt werden und vielleicht sogar noch zwei, drei Zeilen dazu stehen. Angefangen hat das mit Anfang 20, als ich einen riesigen Schwung an Kinderfotos von mir bekam und ich die nicht so lose in einer Fotobox verstecken wollte.

Manche fragen nun vielleicht empört: Wuuuuaaaas, deine Mama hat kein richtiges Kinderfotoalbum für dich geklebt? Nein, hat sie nicht. Natürlich wurde eines angefangen, aber irgendwie stockte es irgendwann. (Es ist sicher einfach der Tatsache geschuldet, dass das Freizeitfenster mit Nachwuchs kleiner wird oder die Prioritäten meiner Mama lagen einfach woanders.)

Ich habe nun meine eigenen Alben, in denen mein Leben klebt. Chronologisch fortlaufend. Separate Alben gibt es nur bei genügend Material, wie beispielsweise nach Urlauben – oder wie jetzt nach der Hochzeit.

Und genau hier probierte ich nun etwas für mich neues aus: Fotobücher.

Anbieter gibt es hier wie Sand am Meer gefühlt – inklusive Unterschiede in der Qualität. CEWE Fotodruck wollte ich nicht, die gefielen mir nicht, nachdem ich bei DM die Beispiele ansah. Auch Kodak überzeugte mich nicht.

Mein erstes digital erstelltes Album zauberte ich dann aber für meine Trauzeugin bei Albelli. Meine Schwägerin druckt hier die Kalender mit den Fotos der Nichte und die Kalender sind von der Bildqualität her gut. Da ich ein kleines, süßes Erinnerungsalbum für sie haben wollte, war das Fotobuch Querformat in S (13×10 cm) hier ideal. Software runtergeladen, Fotos zusammengesucht, Album erstellt, Einband ausgewählt und zack, ab ging die Bestellung. Freitags bestellt, Donnerstag drauf geliefert. Damit kann man leben. Preis-Leistung ist auch ok, auch wenn ich zugeben muss, dass trotz guter Bildqualität der Dateien der Druck im Fotobuch nicht an den des Kalenders herankommt. Das ist etwas schade, aber ich denke, die Geste zählt mehr. Es soll auch nur eine kleine Erinnerung sein und kein Portfolio, weil man selbst im Fotobusiness arbeitet.

Kurz zur Software für die Erstellung: Die kann man sich ganz leicht downloaden und so lange wie man eben braucht an seinem Album basteln. Es gibt fertige Layouts, aber auch kreative Köpfe oder Fans einfacher Strukturen kommen hier voll auf ihre Kosten. Die Bedienung der Software ist einfach, der Bestellvorgang ebenso. Natürlich gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sein Album zu erstellen. Von reinem Bilderbuch bis hin zum Reisetagebuch ist hier sicher alles möglich, man muss nur das Format bzw. die Fotobuchgröße entsprechend wählen und Zeit mitbringen.

Für ein Geburtstagsgeschenk wollte ich zudem von einem bestimmten Foto einen „Profiabzug“. Die Qualität von DM Digifotografie, also CEWE Druck, ist ok, aber hier wollte ich mehr. Also googelte ich fröhlich drauf los und landete bei Saal Digital. Aus den unterschiedlichen Abzug-Typen wählte ich die die FUJIFILM Silk Variante und bin begeistert. Ich habe den Abzug am späten Freitagabend online bestellt, hatte ihn montags in der Post und war von der Qualität begeistert. Die Bildoberfläche hat eine leichte Struktur, die man beispielsweise auch von Fotos aus Fotostudios kennen kann. Die Farben sehen super aus, das Bild selbst so scharf wie das Original. Als Haus- und Hof-Abzuglieferant für meine Standardalben wird Saal-Digital sicher nicht etabliert, da die Abzüge dann doch recht kostenintensiv werden, aber für besondere Aufnahmen, die gerahmt werden sollen, wird es meine erste Adresse. Klare Empfehlung!

Fotobuch collage

Beim Stöbern auf der Seite wurde ich auch auf deren Fotobuch aufmerksam. Hier wird, im Gegensatz zum Digitaldruck bei den meisten Anbietern, das Fotopapier belichtet. Ich wurde neugierig und lud mir auch hier die Software runter. So bastelte ich als Ergänzung zum Foto für das zukünftige Geburtstagskind gleich noch ein Fotoalbum, weil sie mitteilte, dass sie sich gerne ein eigenes Album zu dem Tag erstellen würde. Die Bedienung der Software war ebenfalls einfach und ich hatte recht schnell das Album erstellt. Hier bestellte ich samstags, hatte das Fotobuch sogar schon Mittwoch in den Händen und ich war nach dem Auspacken einfach nur begeistert. In diesem Fall wählte ich die Glanzvariante der Seiten. Die Bilder sind gestochen scharf, das Papier ist in der Haptik angenehm zum Blättern, Panoramabilder sind durch die Flachbindung durchgängig über beide Seiten zu betrachten, es gibt in der Mitte somit bei der Variante keine störenden Ränder. Mein einziger Minuspunkt bei diesen Fotobüchern ist der Einband. Wenn es hier noch feste Leineneinbände gäbe, wäre ich absolut begeistert und würde wahrscheinlich nur noch Fotobücher erstellen, statt selbst zu kleben.

Nachdem ich nun so begeistert war, habe ich auch unser Hochzeitsalbum über Saal-Digital erstellt. Im Gegensatz zum Geburtstagsgeschenk habe ich hier matte Seiten gewählt. Die Bildqualität ist auch hier super und ich bin mehr als zufrieden. Es wird somit nicht das letzte Fotobuch gewesen sein. Ein Glück stehen bald die Flitterwochen an…

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Quickcap – Meine Meinung

Ich habe nun alle Sorten privat durchgetestet bzw. auch durchtesten lassen und das Fazit lautet: Ich persönlich würde mir Quickcap nicht kaufen.

Der Hauptgrund ist der Geschmack. Die einzige Sorte, die ich geschmacklich gelungen finde, ist Quickcap Brain. Da ich grünen Tee mag, egal ob kalt oder warm, komme ich mit diesem Geschmack sehr gut zurecht. Jedoch kann ich hinsichtlich der angekündigten leistungsfördernden Wirkung bei mir überhaupt nichts bemerken. Dann trinke ich lieber weiterhin Mineralwasser und Tee aus losen Teeblättern.

Die anderen Sorten waren bei meinem eigenen Test für mich wirklich nicht genießbar. Ich trank keinen Schluck bei den anderen Sorten zu Ende. Fakt. Der einzige Wermutstropfen war hier, dass wir wenigstens mindestens zu dritt eine Sorte testeten und es immer jemanden gab, der eine Sorte dann austrank.

Natürlich lässt sich über Geschmack wunderbar streiten. Außerdem habe ich zu wenige Kenntnisse über Lebensmitteltechnologie um sagen zu können, dass Quickcap doch besser Lösung X und Lösung Y nutzen sollte. Wahrscheinlich schmeckt es dann nach Einheitsbrei und ist auch nicht „gesünder“ aufgestellt, wenn man bedenkt, mit wie viel künstlichen Aromen wir mittlerweile zugeballert werden.

Quickcap wurde von Freunden, Kollegen und Verwandten getestet. Kein einziger in meinem Umfeld war von dem Gesamtprodukt vollständig überzeugt, viele zweifelten eher die Inhaltsstoffe an und die Wirkungsweise. Nicht jeder fand die Geschmacksrichtungen eklig, einige fanden es sogar sehr lecker. Das ist natürlich der beste Beweis, dass Geschmäcker unterschiedlich sind und man es wirklich nicht jedem recht machen kann. Die Idee mit dem Granulat wurde jedoch durchweg positiv diskutiert, die wirklich praktischen kleinen Plastefläschen wurden von allen gelobt. Auch diese zwei Punkte finde ich recht gut. So nutze ich beispielsweise die Quickcapflaschen für kurze Trips in die Stadt .

Der Produkttest auf trnd dauert nun noch einige Tage. Meine Probekapseln habe ich artig testen lassen, der Vorrat neigt sich dem Ende zu. Für Quickcap hoffe ich, dass sie aus dem trnd-Test viel für eine eventuelle Überarbeitung des Produkts mitnehmen können.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, findet die 4 Sorten von Quickcap in Apotheken – wahlweise mit oder ohne Flasche. Online sah ich auch schon diverse Probiersets. Probiert es aus und macht euch selbst ein Bild!

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Weingut Bernhard Pawis

„Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken.“ – J.W. von Goethe

Dieses Zitat von einem unserer großen Dichter und Denker unterschreibe ich blind. Auch ich trinke sehr gerne ein oder zwei Gläser Wein und viele trockene Weißweine aus Deutschland müssen sich wirklich nicht verstecken.

Hier im Rhein-Main-Gebiet ist unser „Haus- und Hoflieferant“ aktuell noch das Kloster Eberbach. Doch auch in der Heimat entdecken wir so nach und nach tolle Weingüter, deren Tropfen durchaus empfehlenswert sind. Dazu gehört definitiv auch das Weingut Bernhard Pawis in Freyburg.

Die Familie hatte 1990 als Hobbywinzer angefangen und wurde bereits 2001 in den Verband der Deutschen Prädikatsweingüter aufgenommen. Nach einem Umzug ist das Weingut nun auf einem ehemaligen Guthof in Zscheiplitz zu finden.

Unser kurzer Wochenendausflug zum Weingut war eigentlich eine äußerst spontane Entscheidung, da wir zu eigentlich zu einem anderen Weingut in der Region wollten. Das schließt jedoch samstags um 14 Uhr und es war bei Start der Tour bereits kurz vor 15 Uhr. Am abend zuvor tranken wir jedoch in gemütlicher Familienrunde einen  leckeren, trockenen Weißen (Müller Thurgau, phantastische Holundernote, jedoch nicht süß) vom Gut Pawis. Adresse und Öffnungszeiten gegoogelt und schon ging es los.

Nachdem wir in Freyburg angekommen von einem Sommergewitter inkl. Hagelschauern heimgesucht wurden, flüchteten wir zunächst ins Brunnenhaus auf dem Anwesen. Dieses ist neu eröffnet und bietet in einem der Gasträume einen spektakulären Blick in einen 90m tiefen Brunnen. Das Brunnenhaus hatte eine sehr gemütliche Athmosphäre und ist sicher eine super Location für Feiern jeder Art.

Nach einem Käffchen vor Ort kauften wir natürlich im Shop noch Wein ein, um Vorräte aufzufüllen. Insgesamt wurden es drei Kisten à sechs Flaschen halbwegs bunt gemischt, da zu Hause Bestellungen aufgegeben worden. Beim nächsten Gutsbesuch wird auch definitiv ein Brand im Einkaufswagen landen, da es vom Weingut Bernhard Pawis auch 2-3 Brände gibt.

Wer einmal in der Gegend, sollte definitiv einen Abstecher auf das Gut machen und sich ein wenig umsehen. Der Blick auf die Weinberge ist gerade jetzt im Sommer natürlich wunderschön. Auf dem schönen Hof lässt sich bei trockenem Wetter der hausgemachte Speckkuchen und einem Glas Wein das Leben gewiss gut genießen.

Ludmilla auf dem Weingut Pawis

Wir werden definitiv nicht das Letzte Mal hier gewesen sein.

Wer selbst hinfahren möchte, hier die Kontaktdaten:

Weingut Bernhard Pawis

Auf dem Gut 2
06632 Freyburg OT Zscheiplitz

Telefon: 03446 / 4 28 315
Fax: 03446 / 4 66 727

www.weingut-pawis.de

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I want to run free…I want to ruuuun freeee

Ja sorry, Freddy singt was anderes, aber es passt nun mal ganz gut zu meinen aktuellen Laufansprüchen bzw. der neuen Kauferrungenschaft für meine Füße.

Mit Beginn des Frühlings und der Umstellung im Privatleben laufe ich nun unter der Woche endlich wieder mehr. Das Wohlbefinden dankt es mir sehr.

Ich bin kein ambitionierter Läufer, der für Wettkämpfe trainiert. Das Laufen ist allein für mich, meine Auszeit. Es tut mir gut. Da das so bleiben soll, achte ich auch auf mein Schuhwerk. Nachdem meine Asics Nimbus fast runter waren, gönnte ich mir die Adidas Boost Glide, die ich wirklich liebe. Für kurze Laufrunden, in denen ich eher Tempo gebe, wollte ich nun jedoch eine leichte, ja freiere Lösung an den Füßen.

Manchen fällt hier vielleicht direkt die Nike Free Reihe ein. Ich trage seit zwei Jahren in der Freizeit den 3.0 und liebe ihn. Jedoch möchte ich ihn nicht für das Joggen im Wald haben.Mir fehlte da einfach Stabilität. Ich habe auf manchen Streckenabschnitten Wurzeln und halb verdeckte Stolpersteine. Hier ist beim Auftritt des Fußes doch eine gewisse Festigkeit von mir gewünscht, die mir meine Frees nicht bieten. (Ja, ich weiß, das widerspricht sich etwas mit meinem Wunsch nach einer freieren Lösung am Fuß.)

Ohne mich groß im Internet zu belesen, ließ ich mich einfach bei Runners Point beraten. Ich bin neutraler Vorderfußläufer, mit der lustigen Angewohnheit, den Fuß in der Luft kurz zu schlenkern, bevor ich wieder auftrete. Da mich die Verkäufer hier in Frankfurt mittlerweile kennen, scheuchen sie mich auch nicht mehr jedes Mal auf das Band, sondern legen gleich los mit der Beratung.

Diesmal wurde mir der Brooks Pure Connect 4 empfohlen. Optisch betrachtet hätte ich das Ding nie freiwillig gewählt, aber es kommt ja bekanntlich auf die inneren Werte an.

Nach nun 5 Läufen, jeweils  zwischen 4 und 10km, bin ich ziemlich zufrieden. Der Schuh ist leicht, bietet jedoch richtig geschnürt durch das so genannte Nav-Band idealen Halt direkt am Fuß. Durch die abgerundete Ferse merke ich persönlich zwar überhaupt keinen Vorteil beim Laufen, aber das hat nichts zu heißen. Seit ich denken kann, laufe und renne ich so, wie ich dies tue. Die Toe-Flex Außensohle hingegen arbeitet gefühlt wirklich flexibel mit und lässt meine Zehen Zehen sein. Das Gleichgewicht wird hier an manchen Streckenabschnitten wirklich gut gefordert und ich mag das Gefühl, dass die Füße aktiv sind und nicht der Schuh „alles frisst“.

Aufgrund der Leichtigkeit der Brooks Pure Connect 4 werden sie mich im September wohl auch nach New York begleiten, denn ein eingeplanter Programmpunkt ist bei mir definitiv ein Läufchen im Central Park.

Brooks Pure Connect

Minimal-Running ist übrigens unter Läufern nicht überall beliebt und manche verpöhnen den Drang zum freieren Laufen als Modeerscheinung. Ich selbst habe schon live erlebt, wie sich jemand in Finger-Schuhen den großen Zeh auskugelte. Schön war das nicht. Letztendlich sollte aber jeder in sich hineinhorchen und auf die Anzeichen seines Körpers achten. Das ist bei allem so.

Wer mit dem Laufen nun auch anfangen will, dem rate ich zu einem ausführlichen Beratungsgespräch in einem Laufladen. Die Analyse des eigenen Laufverhaltens ist zur Vorbeugung von Verletzungen wirklich notwendig, denn immerhin brauchen wir unseren Bewegungsapparat alle noch ein paar Jahre. Und absoluter Einsteigertipp: Überfordert euch am Anfang nicht. Kein Untrainierter packt die Stunde bei flottem Tempo. Steigt langsam ein. Eure Muskeln und Sehnen müssen sich auch erst anpassen. Fortschritte macht jeder individuell.

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Quickcap Sports

Quickcap SportHeute gönnte ich mir vor dem Sport Quickcap Sports, bzw. wollte es mir gönnen.

Die Sportvariante enthält unter anderem Kalium, Kalzium und Magnesium. Außerdem findet man noch L-Carnitin, Guaraná-Extrakt und das Coenzym Q10. Geschmacklich soll es in Richtung Mandarin-Lemon gehen.

Statt der vorgeschlagenen, isotonischen Lösung mit 250ml nutzte ich auch hier die 400ml Flasche komplett und stellte somit eine hypotonische Lösung her. Handhabung war wie bei allen anderen Quickcaps einfach.

Leider versagte Quickcap Sport bei mir geschmacklich vollkommen. Ich schmeckte weder Mandarine, noch Zitrone. Mir fehlen Geschmackerfahrungen, um es ordentlich in Worte fassen zu können. Mein Fall war es definitiv nicht und ich werde mir auch nicht die zweite Sport-Cap aus dem Testpaket unter den Nagel reißen. Von diesem Produkt bin ich wirklich nicht überzeugt.

Wer es selbst ausprobieren mag,  findet Quickcap Sport in der Apotheke.

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Wie man Quickcap benutzt

Die ersten Quickcaps Brain sind in Benutzung und werden auf Herz und Nieren getestet. Ich möchte euch nun kurz die Handhabung vorstellen.

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Quickcap – Was ist das?

Mein Bewerbungsticket bei trnd machte neugierig. Quickcap. Getränke mit Vitalstoffkombinationen. Klang interessant. Bewerbung geschrieben und zack, ich bin dabei.

Gestern befreite ich mein Paket vom Kiosk und packte es daheim aus. Ich fand leere Flaschen und die Caps sowie den Projektfahrplan. Das Testen kann somit beginnen.

TRND Quickcap

Quickcap ist, wie der Name vermuten lässt, eine Kapsel, mit deren Hilfe man schnell ein Getränk „herstellen“ kann, das mit Vitalstoffen angereichert ist. Es gibt vier Sorten, die unterschiedliche Bereiche des Lebens unterstützen sollen:

  • Brain
  • Sports
  • Beauty
  • Sun

Alle vier Sorten sind bis jetzt exklusiv in Apotheken erhältlich und enthalten unterschiedliche Mineral- und Vitalstoffe sowie Vitamine. Der Hersteller, Orthomol, nutzte wissenschaftliche Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft, um die Kapselinhalte optimal auf die vier Bereiche abzustimmen.

Bis jetzt hab ich nur mein Paket ausgepackt, das Testen der einzelnen Sorten sowie dem genaueren Ansehen des Produkts geht aber bald los. Also stay tuned 😉

Quickcap Collage

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MeinFernbus – Update einer Erfahrung

Vor gut zwei Jahren fuhr ich das erste Mal mit MeinFernbus. Viel hat sich seitdem getan – auch auf dem Fernbusmarkt.

Damals schossen sie wie Pilze aus dem Boden. Die ersten meldeten bereits den Rückzug an. Trotzdem sieht man immer mal noch neue Anbieter, aber auch ohne Zahlen als Fakten zu recherchieren, ist MeinFernbus der wohl am häufigsten genutzte Fernbus Deutschlands. Durch den Zusammenschluss mit FlixBus und kontinuierlichem Streckenausbau sind mittlerweile über 80 Linien und gut 200 Haltstellen zu verbuchen. Selbst europäische Städte wie Amsterdam, Brüssel, Paris oder gar Zagreb und Budapest sind heute über mein Fernbus zu erreichen. Das Prinzip Fernbus scheint somit zu funktionieren.

Dank des Bahnstreiks benötigte ich am vergangenen Wochenende auch mal wieder den Fernbus als Alternative zur Bahn, da ich auch nicht auf unseren PKW zurückgreifen konnte. Lust auf Bus habe ich persönlich generell nie. Wenn man selbst fährt, hat man was zu tun. Oder kann zumindest als Beifahrer irgendwie die Zeit verfliegen lassen. Im Bus langweile ich mich stets zu Tode, auch wenn ich die Zeit für eigentlich gern gepflegte Hobbys nutzen kann. Wahrscheinlich liegrt es auch daran, dass die hessische Autobahn freitags immer zum Kotzen ist – aber mit einem PKW kommt man dann irgendwie doch schneller voran – und ist auch nicht an die gesetzliche Pause für den Fahrer gebunden. Jammern nützte  nix, ich wollte zu einem mir sehr wichtigen Termin nicht fehlen. Da führte an das verlässliche Fahren von MeinFernbus nichts vorbei.

Prinzipiell hat sich bei MeinFernbus auch nichts verändert. Während ich mich erinnere, dass die allererste Tour von Frankfurt nach Leipzig ohne Pause ging, findet heute auf der Strecke immer eine Pause statt. Der Busfahrer muss nun einmal nach gesetzlichen Regelungen genau diese Pausen einlegen. Auch wenn mich die 30-45 Min Zwangspause wirklich nervten, so ist es doch wichtig und auch gut, immerhin hängt auch von der Konzentration und Leistungsfähigkeit des Fahrers die gute und vor allem sichere Fahrt ab – und ich lebe dann doch lieber.

Die Busse sind modern und sauber. Eine Sitzplatzwahl erfolgt nach dem Modus „wer zuerst kommt, wählt zuerst“, also ganz wie in alten Klassenfahrttagen. Das WLAN ist noch immer unterirdisch schlecht, aber die Steckdosen liefern zumindest Strom für Tablets & Co. Wer dringend eine Steckdose braucht, sollte im Bus an den Fensterscheiben nach den Hinweisstickern suchen. Die Steckdosen befinden sich in den Sitzreihen unter den Sitzen zwischen den zwei Plätzen. Am Snackangebot (Getränke, Knabberzeug) änderte sich nichts. Doch auch heute noch halte ich nix davon, den Fahrer mit meinem 50er abzulenken, weil ich Bock auf Gummibären für einen Euro habe.

Generell bin ich mit meiner Notlösung wirklich zufrieden gewesen, auch wenn es nie etwas aus den angekündigten fünf Stunden Fahrtdauer wurde. Für Staus, Stockungen und Sperrungen kann der Fahrer nichts. Der Preis ist bis heute unschlagbar – auch für Leute, die kurzfristig reisen wollen. Wo ich bei MeinFernbus aber wirklich Handlungsbedarf sehe, ist die Situation an den Abfahrpunkten. Freitag gegen 15 Uhr fahren in Frankfurt zahlreiche Busse ab. Die Platzkapazitäten reichen einfach nicht mehr aus, um die Busse systematisch bzw. übersichtlich zu platzieren. Der ungeübte Fernbusgast gerät hier sicher leicht in Panik. Das Personal vor Ort wirkte auch einfach nur genervt von allem und jedem. Anfragen von eben diesen ungeübten Fahrgästen wurden auch mal barsch abgewürgt mit „ja, der kommt doch noch, meine Güte, der fährt eh erst in 5 Minuten ab – laut Plan.“ Das wirft dann doch ein schlechtes Bild auf die anstehende Reise und hat auch sicher schon so manche Beschwerde nach sich gezogen. Klar, hört der Mitarbeiter diese Frage am Tag hundertmal, mal mehr und mal weniger freundlich. Aber die Abfahrtsituation ist bei den Stoßzeiten einfach unübersichtlich und ich kann die Angst verstehen, dass der Bus ggf. auch ohne gebuchte Fahrgäste seine Tour starten könnte. Ich ging Seig C auch drei Mal ab, um sicher zu gehen, dass da noch nicht mein Bus steht.

Vielleicht können die Städte hier gemeinsam mit MeinFernbus eine vernünftige Lösung in den kommenden Jahren finden, um hier für alle Beteiligten zufrieden zu stellen. Mal sehen.

Für mich war dies wahrscheinlich vorerst das letzte Mal, dass ich von Frankfurt nach Leipzig und zurück tourte. Wer weiß, welche Strecken die Zukunft bringt.

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„Sie haben den Bogen einfach nicht raus“ oder auch: Franzi beim Augenbrauenkorrigieren

Über jedem Auge sitzt ein haariger Streifen, der mal mehr, mal weniger die direkte Verbindung zur Nachbarin sucht. Nun bin ich zum Glück nicht mit einer Monobraue gestraft, aber ich setzte mich ehrlich gesagt nie großartig mit den Dingern auseinander. Klar, hier und da werden unnötige Härchen gezupft, aber ich hasse das sehr und groß Gedanken über Form und Farbe hab ich mir nie gemacht. Sie sind halt da, unterstützen meine Mimik und schützen die Augen. Kurz: Sie machen ihren Job.

Das reichte mir an Aufmerksamkeit für Gesichtsbehaarung auch vollends aus, bis, ja bis ich zum Probestyling für die Hochzeit ging. Ich bekam jetzt keine Standpauke à la „OMG, wie rennst du denn rum, da MUSS was gemacht werden!!!!111“, aber mir wurde trotzdem ans Herz gelegt, mir in Frankfurt bis zur Hochzeit vielleicht ein freundliches Kosmetikstudio zu suchen, das sicher der Sache annimmt. Immerhin seien die Augenbrauen der Frauen hier immer wunderbar in Form. Tja nun. Den Wink mit dem Zaunpfahl habe ich verstanden.

Ich haderte mit mir. Wirklich. Einerseits will auch ich am Tag meiner Hochzeit einfach phantastisch aussehen. Fakt. Da nehme ich auch die Tipps und Tricks der Schönheitsprofis gerne an. Andererseits will ich aber auch immer noch ich selbst sein und auch so aussehen. Schließlich möchte ich ein Strahlen in seinen Augen sehen, wenn mich mein Papa zu ihm führt und kein Entsetzen aufblitzen sehen.

Also sprang ich über meinen Schatten und vereinbarte einen Termin in einem Friseur- und Kosmetikstudio, das im Netz gute Bewertungen hatte und für mich ideal zu erreichen ist.

Samstagmorgen war es soweit. Ich traf in einem stylisch eingerichteten Salon ein und wurde direkt freundlich und sehr serviceorientiert empfangen. Jacke abgenommen, persönlich zum Wartebereich geführt und später platziert worden. Nach einem kurzen Gespräch inklusive Erklärung, warum ich überhaupt komme, war zumindest mein mulmiges Schamgefühl weg. Das habe ich in Gegenwart von professionell geschminkten und gestylten Menschen immer, weil ich beim Thema Make-up einfach nur faul und oft auch desinteressiert bin. So nahm ich Platz und ließ die Dame anfangen.

Oh, ich hasse Augenbrauenzupfen. Mir schießen sofort die Tränen ins Auge und ich hab dann echt keine Lust mehr. Gefühlt rupfte sie mir auch alle Härchen komplett raus und beschnitt irgendwas. Ich sah schon vor mir, wie ich die kommenden Wochen mit so Brauenstiften mir peinliche Fake-Brauen aufmalte.

Nachdem sie fertig war, schaute ich mir das Ergebnis im Spiegel an. Ehrlich gesagt war ich enttäuscht im ersten Moment. Ich hatte noch immer Augenbrauen, was mich beruhigte, aber ich sah keinen Unterschied, bis auf den Brauenanfang, den sie stutzte. Während ich mir die Augen trocknete, verschwand sie kurz und kam mit einem Brauenstift wieder. Hier fiel dann das Zitat des Tages: „Ich male kurz die Form der Brauen nach. Sie haben einfach den Bogen nicht raus.“ Was sie meinte, verstand ich auf Anhieb. Die ideale Augenbraue läuft zu ca. 2/3 nach oben und dann ab nach unten. Meine machen dies zwar auch, aber in so einem flachen Anstieg, dass man es leider für nichts gebrauchen kann. Tja gut. Wäre ich mit Theo Weigels Haarbüscheln gesegnet, könnte man hier was zurecht zupfen. An dieser Stelle bin ich halt raus. Der Kampfgeist der Kosmetikerin ist aber trotzdem irgendwie geweckt, da sie meinte, dass man es bis Juli vielleicht zum bestmöglichen Ergebnis zupfen kann. Wir werden sehen.

Bis zur Hochzeit werde ich somit noch zweimal die Pinzette vom Profi fliegen lassen, danach ist es ja eh Gesetz, dass man sich gehen lässt 😉

Ich besuchte übrigens den Salon Schloberg in Frankfurt/Sachsenhausen. Ideal für mich gelegen, weil er in der Nähe der U-Bahn sowie meiner Haus-und-Hof-Straßenbahnlinie liegt. Wie oben beschrieben, wurde ich freundlich empfangen, gut beraten. Absoluter Pluspunkt war die Zurückhaltung beim Aufquatschen von Zusatzleistungen. Beim Friseur ist mir dies immer unangenehm, wenn noch Shampoos und Kuren verkauft werden sollen. Daher hier klare Empfehlung!

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Porridge aka Haferbrei

Winterzeit ist bei mir im wahrsten Sinne Fresszeit. Vor allem im Büro knurrt mein Magen trotz gutem Frühstück gerne ab 10 Uhr wieder und fordert Nahrung. Gut gemeinte Tipps wie „iss doch mehr Eiweiß, das sättigt“ schlagen bei mir leider, leider nicht so an. Auch nach 500g Magerquark meldet mein Körper Hunger. Als letzte Möglichkeit probierte ich nun Haferbrei aus, der gerade einen richtigen Hype erlebt – unter dem Namen Porridge.

Kurze Erklärung, was sich dahinter verbirgt: Haferflocken oder Hafermehl werden mit Wasser oder Milch zu einem Brei aufgekocht. In Großbritannien war es früher ein Essen für die ärmere Arbeiterklasse, in Schottland scheint es bei einigen noch heute sehr beliebt zu sein. Interessanterweise wird er dort aber nur für Kinder mit Zucker oder Honig gesüßt, Erwachsene essen ihn so oder geben noch etwas Salz hinzu. Generell gilt der Brei als magenschonend. Viele kennen ihn aus ihrer Kindheit, weil er bei Magen-Darm-Erkrankungen gerne mal verabreicht wurde. Ich kann mich jedoch nicht bewusst daran erinnern, dass meine Mama mir das auftischte. Auch im Krankenhaus soll es wohl immer mal Haferbrei, aufgekocht mit Wasser, geben. Dass das kulinarisch kein Highlight ist, glaube ich ungekostet.

Probieren geht bekanntlich über Studieren, daher besorgte ich mir zunächst zwei Porridge-Mischungen über mymuesli. Pflaume-Zimt und Vanillekipferl. Da ich wirklich arge Befürchtungen hatte, was die Süße angeht, kaufte ich mir vom ersten Flockendealer am Platz, Kölln Flocken, noch zarte Haferflocken zum Strecken.

Mein erstes Porridge war jedoch ein reiner Versuch nur mit den zarten Flocken (da mymuesli mich sehr lange auf die Lieferung warten lies). Mit Milch klassisch aufgekocht und mit Zucker und Zimt abgeschmeckt. 50g mit 300ml ergaben hier einen wunderbaren Brei, der gar nicht so übel schmeckte. Noch zwei getrocknete Feigen hinterher und ich kam das erste Mal seit Wochen vom Frühstück bis zur Mittagspause ohne nerviges Magenknurren.

Nach der Lieferung meiner N’oats kostete ich die Mischungen mit Geschmack und war hier durchaus positiv überrascht: sie waren weder süß noch schmeckten sie künstlich. Nur das angegebene Mengenverhältnis ging für mich nicht so ideal auf, da ich es doch breiig mag und nicht so flüssig – aber dazu hab ich ja meine „Streck-Flocken“ von Kölln.

Da ich Abwechslung auch beim Frühstück mag, ging ich in den gängigen Bio-Märkten auf die Suche nach Alternativen. Die Bandbreite ist recht breit und für jeden lässt sich etwas finden.

Da meine Erstkäufe so langsam leer gehen, kaufte ich mir im Alnatura noch eine Mischung mit roten Früchten. Letztere sind wahrscheinlich schon mega klein gehäckselt, denn man sieht sie nicht. Auch der Brei vom Bauckhof ist nicht süß oder künstlich im Geschmack. Diesen peppe ich mir mit dem Frucht-Dinkel-Crunch von der Hausmarke Alnatura nach der Zubereitung noch auf. Vorteil: Ich kaue dann doch etwas und habe auch rote Früchte gesehen. Für die Ernährung wäre der Zusatz an zuckrigen Ergänzungen wahrscheinlich lieber zu vermeiden, aber noch kämpfe ich nicht mit überschüssigen Fettpolstern.

Ich werde mich wohl noch durch den Markt testen und hier und da gewiss pure Flocken mit Früchten mischen. Für Leute, die morgens kaufaul sind, ist so ein Brei echt gut. Bei mir wird er wohl weiterhin auf den Tisch kommen, bis es wieder wärmer wird und mein massives Hungergefühl nachlässt.

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