Bratbemme à la Papa

Es gibt so Gerichte aus der Kindheit, die schmecken nur, wenn sie jemand kocht, der sie immer kochte. Die bessere Hälfte würde jetzt sagen, dass dies etwas mit der Liebe, die beim Kochen genutzt wird, zusammenhängt. Vielleicht ist etwas dran.

Bei mir gibt natürlich auch bestimmte Gerichte, die ich als Kind und auch als Studentin noch geliebt habe, wenn genau das auf den Tisch kam. Omas Birnenklump und die Spargelklumpsuppe, Mamas Nudelsauce mit Jagdwurst, Papas Bratbemme.

Selbstgekocht schmeckt es auch, aber irgendwie nie wie früher. Trotzdem gab es bei mir vergangenen Freitag Papas Pfannenklassiker: Bratbemme.

Dafür braucht man:

  • frisches Mischbrot, in Scheiben geschnitten
  • Eier
  • Würstchen (Wiener Würstchen, idealerweise aus dem Glas)
  • Ketchup
  • Butter, Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • Pfannen, Messer, Pfannenheber/-wender

Zubereitung:

  1. Die Würstchen längs halbieren und über Kreuz leicht einritzen.
  2. In einer Pfanne ordentlich Butter zerlassen und die Brotschreiben goldbraun von beiden Seiten rösten. Parallel dazu können darin die Würstchen mit angebraten werden.
  3. In einer zweiten Pfanne Butterschmalz zerlassen und die Eier darin als Spiegeleier braten.
  4. Die goldgelben Brotscheiben auf ein Brettchen oder Teller geben und ordentlich mit Ketchup bestreichen. Darauf die angebratenen Würstchenstücke legen. Nach Bedarf nun noch einmal etwas Ketchup auf die Würstchen geben.
  5. Die Eier mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und mit Hilfe des Pfannenwenders vorsichtig auf die Würstchen setzen. Fertig

– Schmecken lassen! –

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Windbeutelkringel mit Schoko-Himbeer-Füllung

Ich kam endlich mal wieder zum Backen und hatte Lust, zu experimentieren. Ein kompletter Kuchen oder gar eine aufwendige Torte sollte es nicht werden, aber so kleine Teilchen, die schnell mit einem Happs weg sind.

So entschied ich mich für Brandteig, den ich mit Schokopudding füllen wollte. Gesagt, getan.

Zutaten für ca.20-24 Stück:

  • 500ml Milch
  • 100ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 75g Butter
  • 150g Mehl
  • 3 Eier (M)
  • 1x Pudding zum Kochen (Vanille oder Schoko)
  • 5 EL Zucker
  • TK-Himbeeren oder frische
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Zunächst mit 400ml Milch und den 5 EL Zucker den Pudding nach Packungsanweisung kochen. Abkühlen lassen.
  2. Dann 100ml Wasser mit 100ml Milch sowie Butter und Salz in einem Topf aufkochen. Das Mehl komplett in den Topf schütten und mit einem Holzlöffel so lange rühren, bis sich ein Kloß gebildet hat und auf dem Topfboden eine weiße Schicht entsteht.
  3. Den Teigkloß in eine Rührschüssel geben und ein Ei direkt unterrühren. Teigmasse nun ca. 10 Minuten abkühlen lassen und die anderen beiden Eier nach und nach sorgfältig unterrühren.
  4. Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sternentülle füllen und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech Kringel oder Streifen spritzen. Die einzelnen Portionen mit etwas Abstand auf das Blech spritzen, da diese beim Backen noch aufgehen.
  5. Eine ofenfeste Form mit heißem Wasser füllen und auf den Boden des Ofens stellen. Ofen auf 225°C (Ober-/Unterhitze) oder 200°C Umluft einstellen. Blech mit den Teilchen in die unterste Schiene schieben und ca. 20-25 Minuten backen.
  6. Aus dem Ofen holen, wenn die Kringel goldgelb sind bzw. der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist und mit einem scharfen Messer zum Auskühlen vorsichtig aufschneiden.
  7. Wenn die Teilchen ausgekühlt sind, den Pudding auf eine untere Hälfte portionieren und in die Mitte eine Himbeere geben. Deckel draufsetzen und vorsichtig andrücken.
  8. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

collage Windbeutelkringel

– Schmecken lassen! –

 

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Tiramisu à la Franzi

Eines vorweg, Tiramisu-Rezepte gibt es ja glücklicherweise auch wie Sand am Meer. Dadurch ist für jeden etwas dabei: Der Klassiker, Brownie-Tiramisu, Himbeer-Tiramisu, Tiramisu mit Biscuit und Rharbarber….

Je nach Zutatenauswahl kann man den Grundgeschmack natürlich variieren, was wunderbar ist. Tiramisu kann dadurch nämlich zu jeder Jahreszeit serviert werden.

Wir hatten vergangenen Freitag Besuch von einem befreundeten Pärchen. Zum Abendbrot gab es Gemischten Blattsalat an Ziegenkäse-Bacon-Päckchen mit Honig-Orangen-Reduktion (klingt hochtrabender, als es ist), Rinderfilet mit Kartoffel-Karotten-Rösti sowie gedünstetem Pak Choi und Zuckerschoten sowie Tiramisu. Da ich beim Salat und dem Hauptgang nur Küchensklave war, gibt es vorerst nur mein Tiramisu-Rezept:

Zutaten für eine Auflaufform (29x24cm)/ ca. 4-6 Personen

  • 500g Mascarpone
  • 60g Zucker + 15g Vanillezucker*
  • 4 EL Grappa
  • 2 EL Baileys
  • ca. 100ml Milch
  • 220ml starker Kaffee**
  • 1 Packung Löffelbiskuits (ca. 500g)
  • 2 EL Kakaopulver zum Verzieren

*Ich mache in einem normalem Schnappverschlussglas Vanillezucker selbst, ansonsten nutzt ihr einfach 1 Päckchen Vanillezucker und füllt mit normalem Zucker auf die 75g auf.

** Mit meiner Bodum-French-Press für 2 Tassen aka 1 Pott koche ich einen ordentlich starken Kaffee (drei gehäufte Dosierlöffel guter Kaffee) und gieße da noch 1 Espresso rein.

Zubereitung

  1. Kaffeemischung zubereiten und Kaffee etwas abkühlen lassen und 3 EL Grappa unterrühren.
  2. In einer großen Rührschüssel den Zucker mit der Mascarpone cremig rühren. Dann 1 EL Grappa und die 2 EL Baileys dazugießen, unterrühren. Die Milch nach und nach dazugeben und immer wieder alles gut verrühren. Je nach Festigkeit der Mascarpone benötigt man nämlich jedes Mal eine andere Menge an zusätzlicher Flüssigkeit.
  3. Die Löffelbiskuits mit der gezuckerten Seite in die Kaffeemischung kurz eintauchen und in die Auslaufform geben. Die gezuckerte und „getitschte“ Seite zeigt nach oben. Sowie der Boden der Form voll ist, die Hälfte der Mascarponecreme darauf geben.
  4. Nun die restlichen Biskuits mit Kaffee tränken und auf die Creme schichten. Wenn dies beendet ist, die restliche Creme darauf, glatt streichen.
  5. Das Tiramisu sollte mindestens 3h im Kühlschrank durchziehen.
  6. Vor dem Servieren mit Kakao bestreuen.

In meine Form passen nicht immer alle Löffelbiskuits aus einer Packung komplett rein. Mit dem Rest der Creme und der Kaffee-Grappa-Mischung zaubere ich in einem Dessertschälchen gerne eine kleine Tiramisuportion.

– Schmecken lassen! –

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Porridge aka Haferbrei

Winterzeit ist bei mir im wahrsten Sinne Fresszeit. Vor allem im Büro knurrt mein Magen trotz gutem Frühstück gerne ab 10 Uhr wieder und fordert Nahrung. Gut gemeinte Tipps wie „iss doch mehr Eiweiß, das sättigt“ schlagen bei mir leider, leider nicht so an. Auch nach 500g Magerquark meldet mein Körper Hunger. Als letzte Möglichkeit probierte ich nun Haferbrei aus, der gerade einen richtigen Hype erlebt – unter dem Namen Porridge.

Kurze Erklärung, was sich dahinter verbirgt: Haferflocken oder Hafermehl werden mit Wasser oder Milch zu einem Brei aufgekocht. In Großbritannien war es früher ein Essen für die ärmere Arbeiterklasse, in Schottland scheint es bei einigen noch heute sehr beliebt zu sein. Interessanterweise wird er dort aber nur für Kinder mit Zucker oder Honig gesüßt, Erwachsene essen ihn so oder geben noch etwas Salz hinzu. Generell gilt der Brei als magenschonend. Viele kennen ihn aus ihrer Kindheit, weil er bei Magen-Darm-Erkrankungen gerne mal verabreicht wurde. Ich kann mich jedoch nicht bewusst daran erinnern, dass meine Mama mir das auftischte. Auch im Krankenhaus soll es wohl immer mal Haferbrei, aufgekocht mit Wasser, geben. Dass das kulinarisch kein Highlight ist, glaube ich ungekostet.

Probieren geht bekanntlich über Studieren, daher besorgte ich mir zunächst zwei Porridge-Mischungen über mymuesli. Pflaume-Zimt und Vanillekipferl. Da ich wirklich arge Befürchtungen hatte, was die Süße angeht, kaufte ich mir vom ersten Flockendealer am Platz, Kölln Flocken, noch zarte Haferflocken zum Strecken.

Mein erstes Porridge war jedoch ein reiner Versuch nur mit den zarten Flocken (da mymuesli mich sehr lange auf die Lieferung warten lies). Mit Milch klassisch aufgekocht und mit Zucker und Zimt abgeschmeckt. 50g mit 300ml ergaben hier einen wunderbaren Brei, der gar nicht so übel schmeckte. Noch zwei getrocknete Feigen hinterher und ich kam das erste Mal seit Wochen vom Frühstück bis zur Mittagspause ohne nerviges Magenknurren.

Nach der Lieferung meiner N’oats kostete ich die Mischungen mit Geschmack und war hier durchaus positiv überrascht: sie waren weder süß noch schmeckten sie künstlich. Nur das angegebene Mengenverhältnis ging für mich nicht so ideal auf, da ich es doch breiig mag und nicht so flüssig – aber dazu hab ich ja meine „Streck-Flocken“ von Kölln.

Da ich Abwechslung auch beim Frühstück mag, ging ich in den gängigen Bio-Märkten auf die Suche nach Alternativen. Die Bandbreite ist recht breit und für jeden lässt sich etwas finden.

Da meine Erstkäufe so langsam leer gehen, kaufte ich mir im Alnatura noch eine Mischung mit roten Früchten. Letztere sind wahrscheinlich schon mega klein gehäckselt, denn man sieht sie nicht. Auch der Brei vom Bauckhof ist nicht süß oder künstlich im Geschmack. Diesen peppe ich mir mit dem Frucht-Dinkel-Crunch von der Hausmarke Alnatura nach der Zubereitung noch auf. Vorteil: Ich kaue dann doch etwas und habe auch rote Früchte gesehen. Für die Ernährung wäre der Zusatz an zuckrigen Ergänzungen wahrscheinlich lieber zu vermeiden, aber noch kämpfe ich nicht mit überschüssigen Fettpolstern.

Ich werde mich wohl noch durch den Markt testen und hier und da gewiss pure Flocken mit Früchten mischen. Für Leute, die morgens kaufaul sind, ist so ein Brei echt gut. Bei mir wird er wohl weiterhin auf den Tisch kommen, bis es wieder wärmer wird und mein massives Hungergefühl nachlässt.

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Craquelins de Noël

Hach ja, die Adventszeit. Überall duftet es lecker und auch ich würde gerne blecheweise Plätzchen backen, aber zum einen fehlt mir die Zeit (leider) und zum anderen nascht sich zu zweit auch nicht so viel weg.

Dieses Jahr entschied ich mich für zwei Sorten Plätzchen und eine Variante sind die Craquelins de Noël. Das Rezept fand ich in der Lecker Bakery Weihnachtsausgabe 2013. Auch hier modelte ich etwas um, weil ich wie immer keine zu süßen Kekse wollte und mir kein Supermarkt Frankfurts das Spekulatiusgewürz verkaufen wollte. Wenn ich sie wieder backe, werde ich eine weihnachtliche Schokofüllung ausprobieren.

Aber hier zum Rezept:

Zutaten für ca. 30 Plätzchen

  • 140g + 100g Butter (weich)
  • 80g brauner Zucker
  • 180g Mehl
  • 170g Puderzucker
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
  • Backpapier, Gefrierbeutel
  1. Für stressfreies Backen (und Kochen) stelle ich mich immer alle Zutaten fertig abgewogen hin und lege benötigten Hilfsmittel bereit. Schürze umgebunden und los geht es.
  2. Mit den Schneebesen des elektronischen Handrührers die 140g Butter mit dem braunen Zucker kurz verrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Anschließend mit den Händen das Mehl unterkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  3. Den Teig zwischen zwei Blatt Backpapier ausrollen. Die Stärke sollte danach ca. 2mm betragen. Die Teigplatte vorsichtig auf das Backblech ziehen und für gut 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit der Teig wieder fester wird.
  4. Backofen vorheizen (E-Herd: 200°C / Umluft: 175° / Gas: s. Hersteller). Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Teigplatte aus dem Kühlschrank nehmen und das Backpapier entfernen. Den Teig in ca. 2-3cm große Quadrate schneiden und auf die mit Backpapier ausgelegten Bleche verteilen. Hierbei bitte auf Abstand achten, da die Kekse noch zerlaufen werden. Im heißen Ofen beide Bleche hintereinander ca. 5 Min backen, bis sie goldgelb sind. Danach 10 Minuten abkühlen lassen und samt Papier vom Blech ziehen. Die Kekse nun vollkommen auskühlen lassen.
  5. Den Puderzucker sieben und mit den 100g weiche Butter sowie dem Spekulatiusgewürz mit dem Rührgerät cremig aufschlagen. Die Creme in einen Gefrierbeutel geben und eine Ecke abschneiden. Auf die Unterseite eines Kekses nun einen Butterkringel spritzen und vorsichtig einen zweiten Keks darauf setzen und mind. 30 Minuten kalt stellen.
  6. Die Kekse halten sich in einer Blechdose kühl gelagert ca. 2 Wochen (Kann ich nicht beurteilen, da sie nicht länger als eine Woche hielten). Beim Schichten in der Dose sollte zwischen den einzelnen Kekslagen immer eine Schicht Backpapier oder Butterbrotpapier gelegt werden.

Tipps/Tricks/Hinweise:

  • Ich würde die Teigquadrate nicht größer als 3cm machen, da die Kekse im Ofen noch zerlaufen. Daher ist es auch wichtig, dass die Kekse mit einem guten Abstand zueinander auf dem Blech verteilt werden.
  • Für Die Buttercreme reduzierte ich die Zuckermenge, da die Kekse durch den vielen Rohrzucker schon sehr süß sind. Hier ggf. mehr Puderzucker nutzen.
  • Da ich kein Spekulatiusgewürz kaufen konnte, musste ich es selbst mischen. Dazu nahm ich eine Kardamonkapsel sowie vier Nelken und nutzte den Mörser, um die Gewürze fein zu zerreiben. Anschließend vermengte ich die Gewürze mit einem gestrichenen TL Zimt und gab etwas Muskat hinzu.
  • Um Crèmes in den Gefrierbeutel zu bekommen, stülpe ich den Gefrierbeutel über ein Gefäß mit entsprechender Öffnung. Dadurch habe ich beide Hände frei, um die Creme komplett aus der Schüssel kratzen zu können und zum anderen kann ich mit Hilfe des Spatels die Masse sauber in den Gefrier- oder Spritzbeutel geben, ohne dass ich zu viel herumschmiere.
  • Bei Keksen mit Füllung darauf achten, dass der Cremekringel auf die Seite des Kekses gespritzt wird, die auf dem Backblech auflag. Diese ist glatter als die Oberseite und dadurch lässt sich beim Zusammendrücken der Kekse die Creme besser verteilen.
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Orangen-Punsch mit Rum

Winterzeit ist Zeit der warmen Getränke – gerne auch alkoholisch und gewürzt. Bevor ich mich an selbstgemachtem Glühwein probieren werde, testete ich diesen farbenfrohen Punsch. Fazit: Mehr als zwei Tassen schaffe ich nicht, aber ich vertrage eh nichts. Schmeckt aber sehr gut und heizt auch ordentlich ein.

Für 4 Personen muss man folgendes machen:

750ml schwarzen Tee in einem Topf mit 250ml frischen O-Saft (oder 100% Direktsaft aus dem Kühlregal) erhitzen. 30g geschälten und in Scheiben geschnittenen Ingwer sowie 1 Zimtstange und 4 Gewürznelken dazugeben. 125ml Rum sowie Zitronensaft hinzugeben und alles ca. 10 Minuten ziehen lassen, aber nicht aufkochen.

Vor dem Servieren durch ein Sieb gießen und mit Rohrzucker individuell abschmecken.

– Schmecken lassen! –

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Wochenende ist Pancakezeit

…zumindest bei uns. Egal ob mit frischen Beeren oder vorsichtig aufgetautem TK-Obst, gemeinsam mit Nutella oder Ahornsirup – es ist immer lecker. Die Zutaten hat man eigentlich auch immer im Haus. Also wie wäre es, selbst ein paar Mini-Pancakes zum Frühstück zu kredenzen?

Für 2 Personen

  • 100g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 80g Joghurt
  1. Mehl und Backpulver in einer Rührschüssel gut miteinander vermischen.
  2. Zucker, Salz und Ei sowie den Joghurt dazugeben und alles gut verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  3. Auf höchster Stufe des Rührgeräts den Teig nun 2 Minuten rühren.
  4. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Pancakes goldgelb bei mittlerer Hitze ausbacken. Ein Pancake entspricht ca. 2 EL Teig.
  5. Pancakes noch warm servieren und nach eigenem Belieben mit Ahornsirup, Honig, Nutella, Marmeladen und Früchten vernaschen.

– Schmecken lassen! –

 

 

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Und was gibt es heute zu essen?

RezeptGewürze - Die BoxDurch Zufall stieß ich auf ein ganz junges Unternehmen: RezeptGewürze. Ja, online gibt es inzwischen zahlreiche Gewürzhändler und letztendlich kauft man die gängigen Prototypen doch lieber im Supermarkt, aber RezeptGewürze ist anders. Hier gibt es nicht nur exotische Gewürze und Mischungen, sondern das passende Rezept direkt dazu. Nur die frischen Zutaten, kochen und essen muss man selbst – und ja ich weiß, gerade der letzte Punkt ist ganz furchtbar 😉

Ich versuchte mich am Lammkarree. Metzger des Vertrauens in der Frankfurter Kleinmarkthalle aufgesucht, auf dem Wochenmarkt der Konstabler Wache noch frische Zutaten besorgt und schon wuchs die Vorfreude auf das Sonntagsmahl.

RezeptGewürze - Inhalt der BoxDie RezeptGewürze Box beinhaltet alle notwendigen Gewürze für das Gericht inkl. Einkaufsliste und Anleitung. Auslegt ist es von der Menge her für 4-6 Personen – in unserem 2-Personen-Haushalt können wir somit zweimal lecker davon essen.

Ich las mir das beiliegende Rezept vorher einmal gründlich durch und bereitete alles wie beschrieben vor: notwendige Utensilien aus den Küchenschränken holen, Gemüse waschen und entsprechend schnippeln, Couscous abmessen, Ofen vorheizen. Dann ging es ruck-zuck. In der Anleitung ist alles wirklich idiotensicher erklärt, die Gewürze sind nummeriert. Auch hier ist Vorbereitung alles und es kann Schritt für Schritt das leckere Mahl gekocht werden.

Zunächst habe ich nach Anleitung mein Lammkarree vorbereitet, angebraten, gewürzt und ab in den Ofen. Anschließend zauberte ich den Tomatensalat und bereitete alles für den Couscous mit Spinat zu. Als es fertig angerichtet war, war es wirklich schwer, ersteinmal die Fotos zu knipsen, da es zum Reinlegen lecker aussah.

Mein Fazit: Ich bin wirklich begeistert. Ich mag die orientalische Küche sehr, weil es hier einfach eine Vielzahl an Gewürzen gibt, die es zu entdecken gibt. Bei Lamm bin ich immer etwas schwierig. Hier habe ich es selbst zubereitet und hatte den rohen Geruch in der Nase. Der behindert meinen Appetit – wie roher Fisch auch. Dennoch war alles zusammen wirklich sehr, sehr lecker und sah nicht nur gut aus. Von daher vielen lieben Dank an RezeptGewürze aus Halle!

Jetzt hoffe ich nur, dass meine Geburtstagsgeschenkidee auch so gut ankam, wie bei mir – auch wenn es hier eine andere Box und eine Gewürzmischung war.

Alle Infos zu RezeptGewürze sowie dem Shop unter: www.rezeptgewuerze.de

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Mousse au Chocolat

Nachdem unser Haushalt endlich wieder mit Havana Club bestückt ist und ich den tollen Braun Multiquick 7 durch trnd testen darf, lag es förmlich auf der Hand, dass ich mal wieder eine Mousse au Chocolat machen musste.

Hiervon gibt es ja auch zahlreiche Varianten. Meine ist in diesem Fall ohne Gelatine.

Für 4 Portionen

  • 125g Zartbitterkuvertüre/Schokolade (je besser die Qualität desto leckerer das Endergebnis)
  • 1 frisches Ei
  • 2-3 EL Rum
  • 250g Schlagsahne

Zubereitung
Collage Mousse au Chocolat

  1. Kuvertüre/Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen.
  2. Das Ei im warmen Wasserbad schaumig aufschlagen.
  3. Die geschmolzene Schokolade unter das Ei rühren.
  4. Den Rum unterrühren. Aus dem Wasserbad nehmen und abkühlen lassen.
  5. Die Sahne nicht komplett steif schlagen und anschließend vorsichtig unter die Schokoladen-Rum-Masse heben.
  6. Anschließend in die vorgesehenen Dessertschalen abfüllen und für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen. Alternativ kann die gesammte Masse auch in der Rührschüssel im Kühlschrank durchgekühlt werden, dann dauert es aber länger. Zum Servieren dann einfach mit einem Esslöffel Nocken ausstechen.

– Schmecken lassen! –

Und hier noch ein paar Worte zum Multiquick 7

Wie ihr auf den Fotos grob erkennen könnt, kam der Multiquick 7 wirklich oft bei der Herstellung der Mousse zum Einsatz.

Zuerst nutzte ich den Zerkleinerer, um die Schokolade zu hacken. Das funktionierte sehr gut, weil ich auf zwei Sachen geachtet habe:
1. Die Schokolade kam kalt aus dem Kühlschrank und war entsprechend hart. Bei den warmen Temperaturen reicht Zimmertemperatur aus, damit das Hacken von Schokolade echt zur Schweinerei ausartet. 2. Beim Hacken im Zerkleinerer ging ich impulsartig vor – immer mit durchgedrückter Smart Speed Taste. Funktionierte wunderbar!

Außerdem nutzte ich für das Aufschlagen der Sahne den Schneebesenaufsatz. Wie ich bereits in meiner Produktbewertung schrieb, ist das Sahneschlagen mit dem Multiquick 7 und dem Messbecher einfach nur ein wahres Vergnügen. Es spritzt nichts und die Sahne ist ruckzuck steifgeschlagen.

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Braun Multiquick 7

Trnd lässt mich diesmal den Braun Multiquick 7 Aperitive testen. Für mich besonders interessant, da ich vergangenes Jahr zum Einzug in unsere erste gemeinsame Wohnung den Multiquick 5 mit Schneebesen und Zerkleinerer kaufte. Der Vergleich reizte mich und ich bin sehr froh, ihn machen zu dürfen.

Braun Multiquick 7Das Braun Multiquick 7 MQ 745 Aperitive Set enthält:

–       Stabmixer
–       Schneebesen
–       Standmixer mit Ice-Crusher
–       Zerkleinerer
–       Mix- und Messbecher

Natürlich gab es auch eine Gebrauchsanweisung und den obligatorischen Projektfahrplan von trnd – quasi das perfekte Rundum-sorglos-Paket für Küchenfans wie mich. Nicht zu vergessen das Rezept für den Deutschlandsmoothie – passend zur Fußball WM 2014.

Leider konnte ich nicht direkt nach dem Auspacken mit dem Ausprobieren und Testen starten, da unser Urlaub auf Mallorca anstand. Aber Vorfreude ist ja die bekanntlich schönste Freude 😉

Mittlerweile habe ich jedoch alle Teile testen können und kann nur eins sagen: Ich bin sehr, sehr zufrieden. Aber lieber der Reihe nach:

a) Stabmixer

Vergleich Braun Multiquick 7 und Multiquick 5Der Stabmixer der 7er Reihe liegt wesentlich besser als der 5er in der Hand. Auch wenn ich am Anfang wegen des schwereren Gewichtes wirklich sehr skeptisch war, geht das Pürieren leichter von der Hand. Das liegt aber sicher auch auch an der Smart Speed Funktion des Multiquick 7. Hier gibt es  nur eine Taste mit allen Stufen, die auf den Druck reagiert, den man ausübt. Praktisch heißt das: fester gedrückt gleich höherer Leistung. Beim 5er kann längeres Pürieren von großen Mengen schon schnell unangenehm für die Hand werden – zumindest geht es mir so. Die Tasten sind einfach schwerer zu bedienen, die Stufen müssen manuell über den Regler geändert werden. Daher klarer Vorteil für den Multiquick 7.

Zur Sicherheit muss man vor dem Start noch kurz die Sperre lösen. Dies erfolgt über einen kurzen Tastendruck oben auf dem Gerät. Für mich als bisherige Multiquick 5 Benutzerin ist das neu und noch etwas gewöhnungsbedürftig.

b) Schneebesen

Der Schneebesen und der Messbecher sind eine unschlagbare Kombi – auch schon beim Multiquick 5. Egal ob Cremes oder Sahne – ich nutze dafür nur noch den Multiquick Schneebesen, da dies bei weitem schnellerer geht als mit dem Handrührgerät.

Holunder Himbeer Schorlec) Standmixer mit Ice-Crusher (1,25l)

Der Standmixer ist für mich vollkommen neu gewesen, da der bei meinerm 5er Set nicht dabei war. Hier muss man ehrlich sein und sagen, dass die Vorgabe ‚nicht mehr als 7 Eiswürfel‘ nicht die praktikabelste Vorschrift ist. Crushed Ice wird ja meist in größeren Mengen benötigt, daher ist die Herstellung von mehr Crushed Ice schon aufwendiger. Dennoch funktioniert der Ice Crusher sehr gut. Ich empfehle hier aber impulsartig zu arbeiten und immer mal das Gefäß kurz durchzuschütteln.

Für meine erfrischende Holunderlimo mit Himbeeren auf Crushed Ice nach Feierabend war jedoch durchaus zu gebrauchen.

d) Zerkleinerer (350ml)

Der Zerkleinerer der Multiquick 7 Reihe ist funktionell besser als der aus der 5er Reihe. Das schreibe ich vor allem der Befestigung der Klinge zu. Während hier die Klinge fest auf die entsprechende Achse gesteckt wird und diese danach nicht mehr wackelt, sitzt der Klingenaufsatz beim Zerkleinerer der 5er Reihe doch sehr lose. Bisher hackte ich meist Kräuter (natürlich impulsartig) mit beiden Modellen und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Da laut Bedienungsanleitung auch härtere Lebensmittel wie Schokolade oder Parmesan dafür geeignet seien, hackte ich Schokolade für eine Mousse au Chocolat im Zerkleinerer des Multiquick 7. Auf höchster Stufe in kurzen Impulsen war die Schokolade ruckzuck zerhackt und fertig für das Wasserbad.

e) Messbecher

Beschwerden in der trnd Community, dass nach der Benutzung der Messbecher bereits arg zerkratzt sei, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Zum einen ist klar, dass der Becher nicht kratzfrei bleiben wird, wenn man ihn benutzt. Aber dass er gar schon „nach wenigen Malen“ recht blind sein soll, kann ich nicht bestätigen. Ich habe zum Multiquick 5 den identischen Messbecher bekommen und kann die Skala noch immer voll erkennen – trotz mehrmaligem Gebrauch pro Woche.

Mein Fazit für den Multiquick 7 lautet: Klare Kaufempfehlung! Er liegt super in der Hand, die intuitive Steuerung über den Smart Speed erleichtert die einhändige Arbeit. Ganz großes Plus ist hierbei die Stufenlose Regulierung der Geschwindigkeit. Gefühlt könnte man ewig pürieren.

Auch der Schneebesenaufsatz ist für die Küche eine wahre Bereicherung – auch wenn er auf den ersten Blick recht spielig wirkt. Aber der Eindruck täuscht.

Wer gerne und viel kocht und dabei pürieren, zerkleinern und schlagen muss, dem empfehle ich ganz klar den Multiquick 7. Wer nur hin und wieder mal etwas pürieren muss, ist auch mit dem 5er Modell ohne das ganze Zubehör sehr gut beraten. Trotzdem gilt: Haben ist besser als brauchen 😉

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