Birnenkuchen

Wie bereits bei meinen Beeren-Streifen erwähnt, kaufte ich mir die Lecker Bakery. Natürlich findet man da nicht nur ein tolles Rezept zum Nachbacken drin, sondern mehrere. Letztes Wochenende habe ich wieder gebacken und das Fazit der Koster war: LECKER! Es gab:

Birnenkuchen mit Amarettini

Zutaten (für eine Fettpfanne 32x39cm):

  • 350ml Milch
  • 1 1/2 Würfel Hefe (à 42g)
  • +650g Mehl
  • 125g +  2 EL + 50g Zucker
  • Salz
  • 1 Ei
  • 75g + 100g Butter + etwas zum Einfetten (weich!)
  • 1,2kg Birnen
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 gestrichene EL Speisestärke
  • 100g getrocknete Cranberrys
  • 100g Amarettini
  • 100g Mandelplättchen
  • evtl. Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Die Milch etwas erwärmen und die Hefe wie üblich reinbröseln und vollständig auflösen. 650g Mehl, 125g Zucker, 1 Prise Salz und das Ei in eine Schüssel geben und zunächst die Hefemilch dazugeben und mit den Knethaken des Rührgerätes den Teig kneten. Anschließend die 75g Butter (am besten in kleinen Flocken) in den Teig einarbeiten, sodass dieser geschmeidig wird. Nachdem er beginnt, sich vom Rand zu lösen, ruhig noch 2-3 Minuten weiterkneten und zugedeckt an einem wärmeren Ort gut 45 Minuten gehen lassen.
  2. Birnen schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Gemeinsam mit dem Zitronensaft und 2 EL Zucker in einen Topf geben, umrühren und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Stärke mit 4 EL kaltem Wasser verrühren und zum Birnenkompott geben. Ordentlich umrühren und weitere zwei Minuten köcheln lassen. Nun die Cranberrys unterrühren und abkühlen lassen.
  3. Die Fettpfanne mit der Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Hefeteig erneut ordentlich durchkneten und 2/3 der Teigmenge ausrollen (am besten auf dem Blech). Bei dem Kuchen wird ein Rand benötigt, sodass der Teig am Rand des Bleches hochgedrückt werden muss. Blech abdecken und erneut 15 Minuten gehen lassen.
  4. Den Ofen nun auf 175°C Umluft (200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Amarettini in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Fleischhammer oder dem Nudelholz in kleinere Brösel zertrümmern. Achtet dabei bitte darauf, dass die Tüte auch verschlossen ist 😉 Die Krümel auf den Kuchenboden bröseln. Das Birnenkompott darauf gleichmäßig verteilen. Den restlichen Hefeteig am besten auf einem Bogen Backpapier zu einem Rechteck ausrollen, das mit den Maßen der Fettpfanne deckungsgleich ist. Teigrechteck auf das Kompott stürzen und die Teigränder andrücken. Mit den Mandeln und ein wenig Zucker bestreuen. Ich nahm ein Tütchen mit richtigem Vanillezucker und hatte somit einen schönen Effekt dank der schwarzen Vanillekrümel. Ca. 100g Butter in kleinen Flöckchen auf dem Kuchendeckel verteilen und im Ofen knapp 35 Minuten backen lassen. Nach 20 Minuten sollte der Kuchen mit Alufolie abgedeckt werden, da der Teigdeckel sonst zu platzen droht.
  5. Abkühlen lassen und servieren.

– Schmecken lassen –

PS: Wer an besseren Kuchenfotos interessiert ist und noch mehr tolle Rezepte zum Nachbacken haben will, sollte einfach zum Kiosk gehen und sich für knappe 6 Euro die Lecker Bakery selbst kaufen.

 

 

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Schokokuchen American Style

Schokoladiger Kuchen ist immer ein Traum. Mein bereits veröffentlichtes Rezept für den Schokoladenkuchen ist zwar lecker, aber der ist als Backresultat häufig eine Diva und kann optisch eine Kaffeetafel auch gerne mal in ein krümeliges Schlachtfeld verwandeln. Also probierte ich letztes Wochenende die amerikanische Variante des Schokoladenkuchens aus.

Brownies

Zutaten (für ein Blech 23x17cm):

  • 90g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125g Zucker
  • 2 Eier
  • 95g Mehl
  • 40g Kakao
  • 1 Prise Salz
  • 100g Schokolade (Zartbitter), grob gehackt

Zubereitung:

  1. Die weiche Butter und den Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Die Eier nach und nach hinzugeben und alles gut miteinander vermengen.
  2. Das Mehl mit dem Kakao und dem Salz vermischen und nach und nach zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben und ebenfalls gut miteinander verrühren.
  3. Von der gehackten Schokolade ca. 3/4 der Menge unter den Teig mischen.
  4. Die Backform mit Backpapier auslegen.
  5. Teigmasse in die Form geben und gleichmäßig verteilen. Auf dem Teig die restlichen Schokoraspel streuen.
  6. Im Ofen auf der unteren Schiene für 20-25 Minuten bei 150°C (Ober-/Unterhitze) backen.
  7. Nach dem Backen mit Hilfe des Backpapiers den Kuchen aus der Form heben und abkühlen lassen. Vor dem Servieren in beliebig große Stücke schneiden.

– Schmecken lassen! –

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Fruchtiges Kaffeegebäck

Im Zeitungskiosk am Mainzer Hauptbahnhof schlug neulich mein Bäckerherz höher. Lecker Bakery. Eine Sonderausgabe von Kochen&Genießen. Kurz durchgeblättert, auf Anhieb mehrere interessante Rezepte entdeckt, gekauft.

Heute habe ich den ersten Leckerbissen ausprobiert. Der ursprüngliche Name des Backwerks ist Pink Lemon Squares und beinhaltet Erdbeeren.

Das folgende Rezept ist die bereits von mir veränderte Variante. Zum einen mag ich Erdbeeren nur frisch und zum anderen habe ich kein quadratisches Backblech (24x24cm). Wer das Original haben möchte, darf mich gerne anschreiben oder kauft sich einfach selbst die Lecker Bakery.

Beeren-Streifen

Zutaten (für ein Blech 26x16cm)

  • 215g Beeren (frisch oder TK-Ware)
  • 110g Mehl
  • 35g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 2x 75g Butter
  • 215ml Zitronensaft (ca. 5 Zitronen)
  • 130g Zucker
  • 55g Speisestärke
  • 2 Eigelb

Zubereitung

  1. Beeren waschen und verlesen oder auftauen lassen.
  2. Das Mehl, Puderzucker Salz und 75g kalte Butter rasch zu einem geschmeidigen Mürbeteig verkneten. Die Form fetten und den Teig per Hand in der Form zu einem flachen Boden andrücken. Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  3. Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze 175°C, Umluft 150°C). Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten vorbacken.
  4. Die Beeren gemeinsam mit dem Zitronensaft in einem geeigneten Gefäß pürieren. Die Masse in einen Topf umfüllen und mit der Butter und dem Zucker aufkochen. Hierbei regelmäßig umrühren, ansonsten kann es anbrennen. Die Speisestärke in ein wenig kaltes Wasser rühren und zum Püree geben. Die Masse aufkochen und ca. 1 Minute köcheln lassen. Rühren dabei nicht vergessen! Den Topf anschließend von der Herdplatte nehmen.
  5. Die zwei Eigelbe mit 2 EL Fruchtbrei verrühren und anschließend gut unter das restliche Püree rühren. Danach die Masse komplett auf den vorgebackenen Teig geben.
  6. Bei gleichbleibender Temperatur für ca. 20 weitere Minuten im Ofen backen. Form herausnehmen und abkühlen lassen. Vor dem Servieren die Masse vom Rand lösen und wahlweise in Streifen, Rauten oder Würfel schneiden.
  7. Vor dem Servieren mit einem Hauch Puderzucker dekorieren.

– Schmecken lassen! –

PS: Wer die Masse etwas süßer mag, kann und darf vor der Zugabe der Speisestärke das Püree natürlich mit mehr Zucker abschmecken. Das Originalrezept beinhaltet wesentlich mehr Zucker, als ich verwendet habe.

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Apple Pie

Ich liebe Apfelkuchen. Am liebsten warm, mit viel Frucht, wenig Teig. Aus Geburtstagsgründen durfte ich mal wieder die amerikanische Pie-Variante zaubern. Hier das Rezept:

Apple Pie (american)

Zutaten (für eine Tarte-Form 28-32cm Durchmesser)

  • 500g Mehl
  • 360g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 3 TL Zucker
  • 150ml kaltes Wasser
  • 5 Granny Smith Äpfel
  • 65g brauner Zucker
  • 65g weißer Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • Zitronensaft
  • 1 TL Mehl
  • 50g geschmolzene Butter
  • 1 Ei
  • Mehl zum Ausrollen

Zubereitung

  1. Mehl, Salz, Butter (in kleinen Stücken) zu einem Teig vermengen. Dabei das kalte Wasser nach und nach zugeben, bis ein fester, aber gut knetbarer Teig entstanden ist, der nicht sehr stark klebt. In Klarsichtfolie einwickeln und für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. Währenddessen die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Ab und an ein wenig Zitronensaft darüber geben, damit sie nicht so schnell braun werden.
  3. In einer großen Schüssel die Apfelstücke mit dem braunen und weißen Zucker, Zimt, geschmolzene Butter und dem Teelöffel Mehl gut miteinander vermengen.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und ca. 2/3 der Teigmenge auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem runden Teigstück ausrollen. Mit Hilfe des Nudelholzes den Teig in die Tarte-Form (ich habe eine aus Keramik, die nicht gefettet werden muss, wie das bei anderen Materialien aussieht, weiß ich nicht) geben und ein gutes Stück Rand nach dem leichten Andrücken überstehen lassen.
  5. Die Apfelstücke in die Form geben und verteilen.
  6. Den restlichen Teig erneut auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Streifen schneiden. Diese Gitterartig über die Apfelstücke anordnen.
  7. Das Ei gut verquirlen und den Kuchenrand sowie das Teiggitter damit bestreichen. Überflüssige Streifenreste am Rand abschneiden und am Teigrand festdrücken.
  8. Pie für gut 1h bei 170-180°C Ober-/Unterhitze im Ofen backen.
  9. Abkühlen lassen oder warm essen. Je frischer er serviert wird, desto flüssiger ist der Inhalt, da die Äpfel gut Saft abgeben.

– Schmecken lassen! – 

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Double Chocolate Chip Cookies

Krümelmonster, Schleckermäuler, Schokoholics lieben sie: Kekse. Sie gehen einfach immer – egal ob mit Tee, Kaffee, Kakao, Milch oder ohne.

Hier mein privates Lieblingsrezept.

Zutaten (für ca. 20 Stück)

  • 320g Mehl
  • 50g Kakao
  • 1 TL Natron
  • 220g Butter
  • 220g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 2 EL Zuckerrübensirup
  • 1 EL Milch
  • 200g Zartbitterschokolade
  • 200g weiße Schokolade

Zubereitung

  1. Schokolade in grobe Stücke hacken.
  2. Mehl, Kakao und Natron in einer Schüssel gut miteinander vermengen.
  3. Butter mit Zucker in eine größere Schüssel geben und schaumig rühren (mit dem elektrischen Handrührer). Sirup und die Eier hinzu und alles gut verrühren. Anschließend Vanillezucker und Milch hinzu und erneut alles verrühren.
  4. Die Mehlmischung zur Zuckerbutter geben und mit den Knethaken des Rührgerätes zu einem Teig verarbeiten. Achtung: der Teig klebt stark!
  5. Schokoladenstücke unterheben.
  6. Backpapier auf das Backblech legen. Ofen auf 190°C (Ober-/Unterhitze) heizen. Aus dem klebrigen Teig Bällchen formen, die ca. 3cm Durchmesser haben.
  7. Die Kugeln mit Abstand auf dem Backblech verteilen (wirklich Abstand halten, die Teigkugeln laufen auseinander!) und ca. 12 Min in der mittleren Schiene backen.
  8. Cookies samt Backpapier vom Blech nehmen und abkühlen lassen.

– Schmecken lassen! –

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Marmorkuchen – Ein Kuchenklassiker

Als Rührkuchen gehört der Marmorkuchen nicht nur zu den Klassikern der Kaffeetafel, sondern auch zu den simpelsten Kuchen. Hier mein Rezept für einen Marmorkuchen, der nicht trocken ist, wenn man ihn vernascht.

Zutaten (für eine Gugelhupf-Form 22cm Durchmesser)

  • 225g Butter (weich)
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Röhrchen Vanille-Butter-Aroma
  • 4 Eier
  • 275g Mehl
  • 3 TL (gestrichen) Backpulver
  • 8 EL Milch
  • 2 EL Kakaopulver (zum Backen)
  • 1 EL Zucker

Zubereitung

  1. Die weiche Butter gemeinsam mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit Hilfe des Handrührgerätes schaumig rühren. Das Salz und das Aroma hinzugeben und alles gut miteinander vermengen.
  2. Die Eier einzeln gut im Teig unterrühren.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nach und nach zur Teigmasse  geben sowie gut verrühren. 4 Esslöffel Milch hinzugeben und mit dem Rührgerät auf höchster Stufe den Teig mindestens fünf Minuten rühren, bis der Teig cremig ist.
  4. 3/4 der Teigmasse in die gefettete und gemehlte Gugelhupf-Form geben.
  5. Das Kakaopulver, den Esslöffel Zucker und die restlichen 4 Esslöffel Milch zum übrig gebliebenen Teig geben und erneut alles gut miteinander verrühren.
  6. Den Schokoladenteig auf die helle Teigmasse in der Gugelhupfform geben und mit einer Gabel zick-zack-artig die beiden Massen miteinander vermengen.
  7. Für ca.50-60 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen lassen. Nach der Backzeit den Kuchen ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann auf ein Gitter oder Teller stürzen.
  8. Den Kuchen wahlweise mit Puderzucker oder Schokoladenglasur verziehen.

Tipps:

– Der Teig wird cremiger und fluffiger, wenn alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Soll heißen: wenn die Butter weich ist, man nun aber kühlschrankkalte Eier dazu schlägt, flockt die Butter wieder mehr und es dauert länger, bis alles cremig gerührt ist.

– Rührkuchen heißt nicht ohne Grund Rührkuchen 😉

– Den fertigen Kuchen über Nacht in den Kühlschrank stellen (mit Alufolie abgedeckt), damit er einmal durchziehen kann. Meine Mitbewohner schwören darauf, weil er dann ‚besonders saftig‘ wäre.

– Das Aroma ist kein Muss. Er schmeckt auch ohne.

 

– Schmecken lassen! –

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Apfel-Muffins

Ich persönlich liebe Apfelkuchen, am liebsten von der Oma gebacken, lauwarm direkt auf die Faust – oder neumodern ‚to go‘. Da passt es perfekt, dass ich auf dem Mainzer Wochenmarkt einen Apfeldealer fand, der nicht nur Apfelleckereien zum Naschen verkauft, sondern auch die idealen Äpfel für meinen Backwahn.

Für Interessierte, die den Mainzer Wochenmarkt besuchen wollen/können (einen Besuch ist er wirklich wert), wäre es auf der Karte Stand Nummer 51. Dort erhält man Äpfel der unterschiedlichsten Sorten, die auch noch aussehen, als  wären sie wirklich am Baum in der Natur gewachsen. Dementsprechend schmecken sie auch. Außerdem kann der Apfelsaftliebhaber sich Direktsaft abfüllen lassen oder den hier in der Region sehr beliebten Äppelwoi kaufen.

Nun aber zu meinen Apfel-Muffins, die man auch als Apfel-Cheesecake-Muffins bezeichnen könnte und die jede Kaffeetafel abrunden:

Zutaten (12 Stück)

  • 50g weiche Butter
  • 120g Frischkäse (pur)
  • 1 Ei
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 150g Mehl
  • 75g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Zimt (gemahlen)
  • 60ml Milch
  • 2 Äpfel
  • Zitronensaft

Zubereitung

  1. Butter mit Frischkäse, Ei, Vanillezucker und Zucker mit dem Rührgerät gut vermengen. 
  2. Mehl mit Salz und Zimt vermischen und dies dann nach und nach unter die Buttermasse mischen.
  3. Milch hinzu und mit dem Rührgerät alles solange miteinander verrühren, bis der Teig cremig ist.
  4. Die Äpfel in sehr kleine Würfel schneiden und immer wieder mit ein wenig Zitronensaft beträufeln, damit sich die Würfelchen nicht zu sehr braun färben.
  5. 2/3 der Apfelstückchen unter den Teig mischen. Die Masse mit Hilfe eines Esslöffels in die einzelnen Förmchen (aus Papier oder Silikon) des Muffinblechs verteilen. Die restlichen Apfelwürfel auf die Muffins geben.
  6. Bei Ober-/Unterhitze 180°C ca. 25-30 Minuten backen. Sollten die Apfelstückchen kurz vor dem Verbrennen stehen, für die restliche Backzeit einfach mit Alufolie abdecken.

– Schmecken lassen! –

 

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Schokoladenkuchen

Schokoladenkuchen geht immer. Dieser hier ist einfach in der Machart, aber unheimlich lecker im Geschmack. Am besten einen Tag vor dem eigentlich Servieren backen, ziehen lassen und ein wenig dekorieren – die Glücklichen, die davon naschen dürfen, werden begeistert sein.

Zutaten 

  • 200g Zartbitterschokolade (alles ab Kakaoanteil +70% ist geeignet)
  • 200g Butter
  • 170g Zucker
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 4 Eier

–> eine Springform (24-26cm im Durchmesser)

Zubereitung

1. Am besten alle Zutaten griffbereit und abgewogen bereit stellen. Achtet bitte hierbei auf die Frische der einzelnen Zutaten. Bei der Schokolade eignet sich die handelsübliche Blockschokolade. Die Eier sollten der Größe M entsprechen.


2. Die Schokolade wird gemeinsam mit der Butter in einem Gefäß, das für ein Wasserbad geeignet ist, geschmolzen.  Achtet hierbei darauf, dass die Schokolade gut mit der Butter vermischt wird. Desweiteren sollte das Wasser für das Wasserbad nicht kochen, da die ideale Schmelztemperatur von Schokolade bei ca. 40°C liegt.

Schokolade im Schmelzbad
Schokolade und Butter in einem Schmelzbad

3. In einer größeren, separaten Schüssel die trockenen Zutaten gut miteinander vermengen, d.h. die gemahlenen Mandeln mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Backpulver vermengen. Dabei darauf achten, dass das Backpulver bereits hier gleichmäßig verteilt wird.


4. Nachdem die Schokolade und die Butter gut miteinander verbunden ist, die Schokoladenmasse in die Schüssel zu der Mandel-Zucker-Backpulvermischung geben und alles gut miteinander verrühren. Danach die drei Eier einzeln sorgfältig unterschlagen. Dabei entsteht ein zäher, klebriger Teig. Sollte dieser aufgrund zu großer Eier etwas zu flüssig geraten sein, kann dem durch die Zugabe von 2-4 EL Mehl entgegengewirkt werden.


5. Teig in die Form geben und bei 160°C (Ober-/Unterhitze) ca. 30-35 Minuten backen. Danach bei geöffneter Ofentür abkühlen lassen, dadurch fällt der Kuchen nicht so sehr ein.

 

Tipp von mir: backt den Kuchen einen Tag vor dem Servieren. Lasst ihn vollständig auskühlen und schneidet ihn dann lediglich vom Rand der Springform. Stellt ihn dann, am besten über Nacht, in den Kühlschrank.

— Schmecken lassen! —

Und hier noch eine winterliche Dekoidee, die sich leicht mit Hilfe selbstgebastelter Papierschablonen nachmachen lässt:

winterlicher Schokokuchen

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Cantuccini

Bei einem leckeren Nachmittagskaffee habe ich oft kulinarische Gelüste, ich möchte also noch ‚etwas dazu‘, aber man und auch frau kann und möchte sich nicht jeden Tag ein schönes Stück Kuchen gönnen. Prinzipiell ist das schon möglich, aber das schlechte Gewissen kommt bestimmt. Aber immer nur Kekse kaufen ist auf Dauer auch nichts, zumal ich mich als WG-Muddi auch dem Anspruch verschrieb, selbst zu backen. Auf Anregung einer meiner Mitbewohner versuchte ich mich an diesem italienischen Hartgebäck, dessen Name ich nicht aussprechen kann, ohne jemanden zu beleidigen.

Cantuccini

  • 3 Eier
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • 250g Mehl
  • 150g Zucker
  • 3-6 Tropfen Aroma (Bittermandel bietet sich an, ansonsten je nach Geschmack)
  • 140g Mandeln (ganz, aber egal ob geschält oder ungeschält)
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz

1) Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Mandeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und ca. 10 Minuten rösten lassen. Herausnehmen, abkühlen lassen und grob hacken.

2) Eier und Aroma in einer Tasse verquirlen und zur Seite stellen. Vanillezucker, Zucker, Backpulver, Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die verquirlten Eier hinzugeben und alles grob vermengen. Die Mandeln hinzufügen und alles sehr gut durchkneten.

3) Aus dem Teig zwei Rollen formen, die ca. 3-4 cm im Durchmesser haben. Auf das Blech mit Backpapier geben und leicht flach andrücken, aber nicht zu platt.

4) Bei 150°C ca. 35 Min backen lassen (Ober- und Unterhitze), herausnehmen, 10 Minuten abkühlen lassen.

5) Aus den Teigrollen ca. 1cm starke Scheiben schräg schneiden und einzeln auf das Backpapier legen. Im Ofen weitere 20-30 Minuten backen lassen (je nach gewünschter Festigkeit), in der Halbzeit einmal alle Scheiben umdrehen.

6) Cantuccini abkühlen lassen und dann in einer Luftdichten Keksdose oder ähnlichem lagern.

– Schmecken lassen –

Cantuccini selbst gebacken

 

 

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