Chili Cheese

Ob als Dip für Nachos oder als Zutat zum Burger: Ich mag Chili Cheese.

In der Kaufhalle um die Ecke gibt es leider zu selten die Möglichkeit die kleinen Töpfchen mit der goldgelben Leckerei zu kaufen. Selber zubereiten ist eine einfache und schnelle Alternative.

Zutaten:

  • 100ml (Saure) Sahne
  • 100g Frischkäse
  • 150g Scheibletten
  • 1x Knoblauchzehe
  • 1EL Honig
  • 4x Chilis

Chilis klein schneiden und die Knoblauchzehe pressen.

Alles in einem Topf Sanft erhitzen. Obacht, es passiert schnell, dass euch die Soße am Boden anbrennt, bleibt daher immer am Topf und rührt. Ist alles miteinander vermengt und cremig genug seid ihr nach circa 15 Minuten fertig.

Reicht für ein 40-50 cm Baguetteburger oder eine Packung Nachos.

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Pfefferminztee vom Balkon

Pfefferminztee vom Balkon

 

Das Positive an einem Balkon ist unter Anderem die Möglichkeit Kräuter und Co. selber zu ziehen. Bei mir vegetiert etwas krause Minze, die ich das zweite mal dieses Jahr ernten konnte.

Zum Tee aufgegossen, mit etwas Zitronensaft und Honig zum süßen, lässt es sich gut genießen.

Bei hohen Temperaturen natürlich auch gekühlt.

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Himbeermousse

Nach langem mal wieder ein Dessert ausprobiert. Himbeermousse. Ich sag nur eins: lecker! Wird definitiv wieder gemacht – gerne auch für Gäste.

Hier das Rezept für 4-5 Portionen:

  1. 450g Himbeeren waschen. Bei TK-Himbeeren diese gut antauen lassen.
  2. 5 Blatt Gelatine für 5 Minuten in kaltes Wasser legen. Dabei darauf achten, dass die Blätter einzeln in das Wasser gegeben werden.
  3. 100ml Wasser mit 3-4 Esslöffel Zucker aufkochen.
  4. Gelatine gut ausdrücken und in dem Zuckerwasser auflösen.
  5. Die Himbeeren mit dem Zuckerwasser vermengen und gut pürieren.
  6. Die Masse nun durch ein feines Sieb streichen, wenn man die kleinen Kerne der Himbeeren nicht mag. Ich ließ sie drin, weil sie mich nicht stören.
  7. Das Himbeerpüree mit 300g Joghurt verrühren und für gut 10-15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  8. 150g Schlagsahne steif schlagen, vorsichtig unter die Himbeer-Joghurt-Masse heben.
  9. Mousse nun in die vorgesehenen Portionsgläser geben und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  10. Mit frischen Himbeeren und Minze oder Melisse garniert servieren.

– Schmecken lassen! –

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Risotto mit Roter Bete

Vor einigen Wochen sah ich bei Facebook einen Post mit Rote-Bete-Risotto von Daniel bzw. seiner Facebookseite zu Gastro LE. Da entschied ich mich, dass ich das auch unbedingt einmal ausprobieren möchte und experimentierte* mit Risottoreis und Rote Bete. Das Endergebnis war lecker und für unsere Küchenverhältnisse ausnahmsweise auch einmal vegetarisch.

Risotto mit Roter Bete und Grillkäse

Zutaten 2-3 Personen

  • 2 frische Rote Bete (sicher auch die bereits geschälten in der Vakuumverpackung möglich)
  • 200g Risottoreis
  • 1 Schalotte
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • Butter
  • Saft einer frisch gepressten Orange (entspricht ca. 200ml)
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 1-2 Stängel Frühlingszwiebel
  • Salz, Pfeffer, Chili
  • Grillkäse (soviel man will)

Zubereitung

  1. Gummihandschuhe anziehen, die Rote Bete schälen und in kleine Würfel schneiden (>1cm Kantenlänge). Passt dabei bitte auf eure Klamotten auf und benutzt vielleicht nicht euer allerliebstes Lieblingsbrettchen.Schalotte abziehen, klein würfeln. Knoblauch ebenso.  Frühlingszwiebel schneiden und in Ringe schneiden.
  2. Orange ordentlich abwaschen, auspressen, Saft zur Seite stellen. Gemüsebrühe vorbereiten.
  3. In einem Topf Butter zerlassen und die Zwiebeln mit dem Knoblauch darin andünsten. Risottoreis nach einigen Minuten dazugeben und alles gut miteinander verrühren.
  4. Rote Bete Würfel hinzu geben, kurz andünsten.
  5. Dann beginnt das übliche Spektakel des Risottokochens: Brühe, Rühren, quellen, Brühe, Rühren, quellen – und das bei mittlerer Hitze. (Gut Ding will eben Weile haben)
  6. Kurz vor der gewünschten Konsistenz des Risottos die Frühlingszwiebeln unterheben, mit Gewürzen abschmecken.
  7. Mit dem parallel gebratenen Grillkäse servieren.

– Schmecken lassen! –

Ich werde es definitiv wieder kochen, da es mir auch ohne Beilage in Form von Grillkäse gut sättigen kann. Aber ich denke, wenn ich Appetit auf eine eiweißhaltigere Beilage habe, dann passt da auch angebratene Hähnchenbrust sehr gut dazu, oder Kurzgebratenes vom Rind. Mal schauen.

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Männereintopf

Vor ein paar Tagen hat es endlich geklappt, dass auch ich meinen Danke-Beitrag an unsere zwei fleißigen Umzugshelfer ableisten durfte. Da sich noch ein weiterer Kollege der besseren Hälfte dazugesellte, stand ich vor der Frage: Was kochst du für vier hungrige Männermäuler, die frisch vom Dienst kommen und dann erstmal Fifa zocken? Auch meine Frage, ob es denn Essenswünsche gäbe, war wenig inspirierend. Man würde auch einem Pizzalieferdienst vertrauen.

 TZE! Aber nicht mit mir. Kochbücher auf. Gericht gesucht. Gefragt, ob alle Chili Con Carne essen. Fertig.

„Mein“ Chili ist mittlerweile eine Mischung aus drei Rezepten. Wirkliche Mengenangaben befolge ich teilweise schon gar nicht mehr, sondern koche es eher „frei Schnauze“. Da es den Jungs gut schmeckte, dachte ich mir, ich teile der Welt einfach mal mit, wie ich ein Chili koche.

Ach, und warum der Beitrag Männereintopf heißt: Mädels konnte ich mit Chili noch nicht so überzeugen, das liegt aber an meinem Schärfegefühl. Die Küche meines Vaters hat mir gewiss schon so manche Geschmacksknospe weggebrannt. Daher esse ich für ein Mädchen gerne recht scharf und zucke nicht mit der Wimper, wenn andere schon Feuer speien. Außerdem heißt es ja Con Carne, also mit Fleisch. Auch hier stoße ich immer häufiger auf ungläubige Blicke. Daher gilt Chili Con Carne bei mir als ein idealer Eintopf für Männerrunden.

Chili Con Carne

Zutaten für 12 Portionen:

  • 1kg Hackfleisch
  • 1 Doppelpackung Schinkenwürfel
  • 2 Gemüsezwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4-6 Chilischoten
  • 2 Paprika
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1l Brühe
  • 6 Dosen geschälte Tomaten (à 425g Einwaage)
  • 4 Lorbeerblätter
  • 500g Kidneybohnen (Dose)
  • 200g Mais
  • 80g Zartbitterschokolade
  • grobes Meersalz, Pfeffer, Cayennepfeffer

Zubereitung:

  1. Gemüsezwiebeln grob hacken. Knoblauch schälen und würfeln. Gemeinsam mit dem Hackfleisch in einer Pfanne anbraten. Am besten in Etappen, damit das Hack auch Röstaromen ausbilden kann, das heißt, dass jegliche Flüssigkeit aus der Pfanne verschwunden ist. In einen großen Topf geben und weiterhin erwärmen. Schinkenwürfel hinzugeben.
  2. Chilischoten und Paprika waschen und würfeln. Wer nicht die volle Schärfe der Chili will, sollte die weißen Kerne entfernen. Gemüse zum Hack-Zwiebel-Knoblauch-Gemisch im Topf geben.
  3. Tomatenmark hinzu und alles kurz anschwitzen.
  4. Brühe dazu, Dosentomaten und Lorbeerblatt. Umrühren, bei geschlossenem Deckel 30-40 Minuten leicht köcheln lassen.
  5. Kurz vor dem Servieren die Bohnen und den Mais mit kalten Wasser abspülen und zum Chili geben. Schokolade raspeln und ebenfalls dazugeben. Alles aufkochen, abschmecken.
  6. Servieren.

– Schmecken lassen! –

Tipp: Baguette passt super dazu. Nimmt die Schärfe und man kann die Suppenschüsseln wunderbar damit auswischen 😉

 

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Weihnachtliches Dessert

Wer mir bei Twitter folgt, hat vielleicht mitbekommen, dass ich dieses Jahr in der Familie für das Dessert zuständig bin. Also probierte ich letztes Wochenende ein gefundenes Rezept direkt aus, um es auf seine Eignung zu testen. Es gab:

Weiße Mousse au Chocolat mit Zimtpflaumen

Zutaten (für 4 recht kleine Portionen):

  • 1/4 einer ganzen Vanilleschote
  • 70ml Milch
  • 1 Blatt Gelatine (farblos)
  • 100g weiße Kuvertüre + weiße Kuvertüre zum Dekorieren
  • 150g Sahne
  • 1 EL Zucker
  • ca. 3cm Zimtstange
  • 1 Glas Pflaumen

Zubereitung:

  1. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Gemeinsam mit der Schote in die Milch geben, aufkochen und für mind. 10 Minuten ziehen lassen. Die Milch soll dabei nicht mehr kochen, also runter von der Herdplatte, Topf bitte abdecken.
  2. Die Kuvertüre mit einem Messer so fein wie möglich hacken.
  3. In kaltem Wasser die Gelatine für 5 Minuten einweichen. Parallel dazu die Milch erneut aufkochen und die Vanilleschote entfernen. Die Gelatine ausdrücken und in der heißen Milch unter Rühren auflösen. Nun die Kuvertüre hinzugeben und alles ordentlich mit einem Schneebesen verrühren.
  4. Die Masse zwei Minuten ruhen lassen und dann erneut alles gut durchschlagen. Beiseite stellen, auf ca. 35°C abkühlen lassen.
  5. Nun die Sahne halbsteif schlagen und vorsichtig die Vanille-Schokolade-Milch unterheben.
  6. Die Masse auf vier Dessertgläser verteilen, mit Alu- oder Frischhaltefolie abdecken und mind. 4 Stunden kalt stellen.
  7. Nun den Zucker im Topf karamellisieren und die Zimtstange dazugeben. Den Saft der abgetropften Pflaumen zum Ablöschen hinzugeben. Bei mäßiger Hitze so lange köcheln, bis der Karamel sich vollständig auflöste. Die Pflaumen hinzugeben und einmal aufkochen lassen. Danach die Zimtpflaumen abkühlen lassen.
  8. Vor dem Servieren die Zimtstange herausholen und das Kompott auf die weiße Schokomousse verteilen.
  9. Weiße Kuvertüre hobeln und die Späne zur Dekoration verwenden. Wer mag, darf hier noch mit einer Prise Zimt „nachwürzen“.

– Schmecken lassen –

PS: Auf der weihnachtlichen Tafel unserer Familie wird es nicht landen, aber es war lecker und auch gar nicht schwer in der Zubereitung.

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Taboulé

Im letzten Sommerurlaub durfte ich einen tollen Couscous-Salat kennen und lieben lernen. Er war leicht, machte satt und schmeckte fantastisch – Taboulé. Bereits beim Essen versuchte ich die einzelnen Bestandteile herauszuschmecken. Später fragte ich nach, ob ich richtig lag – und das war der Fall.

Vergangene Woche war es dann soweit, ich bereitete meinen ersten eigenen Taboulé zu. Da ich keine exakte Zutatenmenge bekam, musste ich hier frei nach Gefühl arbeiten. Das Endergebnis auf dem Teller war aber sehr lecker und das Rezept wird definitiv Einzug in mein Kochbuch halten.

Zutaten für 2-3 große Portionen:

  • 80g Couscous
  • 2 mittelgroße Tomaten
  • 1/2 Salatgurke
  • 1/2 Paprika (rot oder grün)
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 30g Blattpetersilie
  • 2-3 Zweige Minze
  • Saft einer Zitrone
  • 50ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Couscous nach Packungsangabe quellen lassen. Regelmäßig umrühren.
  2. Tomaten, Gurke, Paprika, Lauchzwiebeln waschen. Alles sehr klein würfeln. In eine geeignete Schüssel geben.
  3. Petersilie und Minze waschen und gut trocken tupfen, klein hacken.
  4. Olivenöl mit Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer mischen.
  5. Couscous mit den Kräutern zum Gemüse geben.
  6. Das Dressing über den Salat geben und alles gut vermengen. Erneut abschmecken.

Tipps:
– Der Salat ist super für warme Tage, weil er sättigt, ohne schwer im Bauch zu liegen.
– Für mehr Geschmack sollte Gemüsebrühe für den quellenden Couscous genutzt werden.
– Wer statt Couscous Bulgur verwendet, erreicht sicher auch ein leckeres Ergebnis.
– Fruchtfleisch der Tomaten entfernen, dann wird er nicht mit der Zeit matschig.
– Auch eine Note Kreuzkümmel ist nicht verkehrt.
– Das Kleinschneiden dauert seine Zeit. Besser ist, man hat dabei Hilfe.

Ich hab dazu ein paar Klöpse, gefüllt mit Fetakäse, gebraten. In einer Plastebox verpackt ist es auch ideal für eine Mahlzeit während einer längeren Autofahrt – das hat die bessere Hälfte für euch getestet 😉

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Süße Sünde

In diesem Haushalt wird Schokolade geliebt. Sei als als Tafel, als Kuchen, als Getränk. Die Kakaobohne ist einfach klasse.

Gestern probierte ich dann zum zweiten Mal kleine Schokoküchlein aus, deren Kern noch flüssig sein soll, wenn sie vernascht werden. Was soll ich sagen…Nach der kleinen Kaffeerunde wurde ich böse angeschaut und musste mich erklären, warum ich nur drei Küchlein buk, statt ein ganzes Blech. Sie scheinen geschmeckt zu haben 😉

Hier mein Rezept für kleine Schokoladen-Sünden:

Schokokuchen mit flüssigem Kern

Zutaten für 12 Stück:

  • 120g Zartbitterschokolade (mind. 70% Kakaoanteil)
  • 120g Butter
  • 1 TL Honig
  • 4 Eier (M)
  • 120g Zucker
  • 35g Mehl
  • Obst nach Wunsch, eventuell Puderzucker

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Schokolade gemeinsam mit der Butter und dem Honig im Wasserbad schmelzen. Alles gut miteinander vermengen und aus dem Wasserbad heben.
  3. Muffinblech mit Papierformen auslegen.
  4. Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Das klappt am besten mit dem Handrührgerät.
  5. Zur Eier-Zucker-Masse die Schokoladen-Buttermasse geben und gut verrühren. Das Mehl hinzugeben und erneut alles miteinander vermengen.
  6. 2-3 Esslöffel Teigmasse in die Förmchen geben.
  7. Im Ofen nun ca. 12 Minuten backen lassen. Die Mitte der Küchlein sollte dabei noch glänzen.
  8. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen.
  9. Das Papier der Muffinförmchen vorsichtig vom Rand lösen und die Küchlein behutsam auf einen Dessertteller stürzen. Hierbei wirklich vorsichtig arbeiten. Dadurch, dass das Innere noch flüssig ist, sind die Küchlein nicht so formstabil, dass sie grobes Anrichten verzeihen.
  10. Vorbereitetes Obst daneben anrichten und auf Wunsch mit etwas Puderzucker verzieren.

– Schmecken lassen! –

Da ich sie wahrscheinlich öfter kredenzen darf, werde ich diverses Obst als Beilage ausprobieren. Was ich mir auch gut vorstellen kann, sind Orangenfilets oder angedickte Sauerkirschen. Die Himbeeren waren aber nicht übel.

Ich bin eigentlich niemand, der den Ofen vorheizt. Aber hier sollte man von vornherein wirklich mit der benötigten Backtemperatur arbeiten, da sonst die Backzeit verzerrt wird.

Außerdem empfehle ich, dass man sie einmal zur Probe backt, bevor man sie für Gäste plant. Jeder Ofen ist anders. Probiert es aus. Mein erster Versuch ging auch in die Hose. Aber kleiner Trost: Auch wenn der Kern nicht wie Lava aus dem Küchlein strömt, das Küchlein schmeckt auch in festerer Variante 😉

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Meine Suppe ess‘ ich nicht…

„Ich esse keine Suppe ! Nein !
Ich esse meine Suppe nicht !
Nein, meine Suppe ess‘ ich nicht !“ (Aus: Der Suppen-Kaspar – Heinrich Hoffmann)

Rote Bete. Ich höre jetzt schon viele „igitiigitts“ und „uurks“. Da ich in einem Haushalt aufwuchs, in dem Mäkelei zwar toleriert, aber nicht mit extra Bratwürsten betoniert wurde, esse ich Rote Bete seit Kindertagen. Aber ich kannte sie nur eingelegt – und fand das schon immer lecker. Bei Klassenfahrten war ich sicher deswegen beliebt, weil ich die rote Bete vom Nachbarn noch mit aufgegessen habe…

Schon immer reizte mich die Rote Bete Suppe. Da ich aktuell nichts mit viel Fett und Fleisch (wie auch immer Ärzte das definieren) und mit vielen Gewürzen (insbesondere kein Chili 🙁 ) sowie diversen anderen Verboten habe, passte sie jetzt ganz gut in mein Kochschema. Außerdem musste ich mir keine traurigen Blicke ansehen, die ein Stück Fleisch in der Suppe vermissen, da ich allein zum Essen war.

Rote Bete Suppe

Zutaten (2-3 Personen)

  • 2 Knollen Rote Bete
  • 1 Möhre
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1/2 Zwiebel
  • 10g Ingwer
  • 500ml Wasser
  • 1 Eßl. Butterschmalz
  • 1/2-1 TL Gemüsebrühe (gekörnt)
  • Créme fraîche
  • Salz, Pfeffer

Rote Beete Suppe

Zubereitung

  1. Für die Verarbeitung der Roten Bete eignen sich eine Küchenschürze und Einweghandschuhe, da dieses Gemüse stark färbt. Die Knolle schälen und in Würfel schneiden.
  2. Auch das übrige Gemüse schälen und würfeln.
  3. In einem Topf das Butterschmalz erhitzen und die Rote Bete samt der Möhren, Zwiebel, Ingwer und Kartoffeln gut 3 Min. dünsten. Anschließend mit Wasser aufgießen und die Brühe unterrühren. Alles aufkochen lassen und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Stückchen weich sind.
  4. Topf vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab das Gemüse bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern.
  5. Mit Gewürzen abschmecken.
  6. Vor dem Servieren auf Wunsch mit einem Klecks Crème fraîche verzieren und bei Vorhandensein mit frischem Schnittlauch oder anderen geeigneten Kräutern servieren.

– Schmecken lassen! –

Tipp:

  • Ich habe mir nachträglich für die zweite Portion noch Sonnenblumen- und Pinienkerne in einer Pfanne dazu geröstet. Das hat super gepasst.
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