Fingerabdruckbaum zur Hochzeit

Wer in den letzten Jahren Familienfeiern in Form von runden Geburtstagen oder Hochzeiten erlebt hat, bemerkt den Trend der Fingerabdruckbäume. Es ist auch  immer eine ganz schöne Idee, dass die Gäste etwas Bleibendes mit ein bisschen Stempelfarbe und einem ihrer Finger schaffen. Die Motivwahl ist mittlerweile auch riesengroß und reicht vom Baum bis hin zu Luftballons an Schnüren.

Auch wir möchten neben einem Gästebuch etwas von unseren Gästen später in unseren eigenen vier Wänden haben, das uns ohne Blättern an den hoffentlich fantastischen Tag immer erinnern wird.

Beim Stöbern in meinen Zeitschriften stieß ich auf eine schlichte Holzvariante und war direkt verliebt. Der Bräutigam hat sich mühevoll mit Holz und Säge einen Baum und Astscheiben zugesägt. Das wurde dann in einen schlichten Rahmen geklebt und fertig war ein Fingerabdruckbaum, der in meinen Augen wirklich etwas hermacht.

Leider gibt es bei uns in der Familie und im Freundeskreis keine Profis an kleinen Laubsägen und so ganz schlicht in hellem Holz und weiß wollte ich es auch nicht. Klar, wer mich kennt, weiß, dass ich nicht das bunteste Leben führe, aber so ein bisschen ist schon ok – auch in der Wohnung.

Letztendlich haben wir das Konzept des Bräutigams aus der Zeitschrift etwas abgewandelt – die Grundidee ist aber noch immer gleich. Der Baum besteht bei uns aus Fimomasse, die mit brauner Acrylfarbe bemalt ist. Die Astscheiben bzw. eher Zweigscheiben hat meine Mama über ihren Bastelversand des Vertrauens bestellt. Der Bilderrahmen ist von Ikea und die Buchstaben mit unserem Namen und dem Datum von meinem Basteldealer.

Die Gäste sollen dann nur noch mit dem Grün ihrer Wahl einen Abdruck hinterlassen und ihren Namen ergänzen. Dadurch erhält unser Baum dann seine hoffentlich volle Baumkrone.

Wer nachbasteln will, hier die Anleitung:

Materialbedarf:

Für den Baum

  • 600-700g Fimo-Masse (oder andere Modelliermasse, die an der Luft aushärtet)
  • braune Acrylfarbe
  • Astscheiben (je nach Anzahl der Gäste, in unserem Fall 60)
  • Pinsel
  • grüne Stempelkissen

Rahmen, Hintergrund und sonst so

  • Ikea Ribba Bilderrahmen 13×18 cm in weiß
  • Ikea Ribba Bilderrahmen 50×70 cm in weiß
  • 1x Bogen Seidenpapier crème
  • Sprühkleber
  • Buchstaben und Zahlen für Namen und Daten
  • Acrylfarbe créme/naturweiß
  • Alleskleber

Anleitung:

  1. Auf einem großen Blatt anhand des Passepartouts aus dem Bilderrahmen die Maße nehmen und eine Vorlage erstellen. Darin dann den Baum skizzieren.
  2. Mit der Fimo-Masse in die Vorlage den Baum formen/kneten. Den dann gut trocknen lassen. Wer mag, kann sich hier noch kleine Vögelchen (stellvertretend für das Paar) formen. Ebenfalls trocknen lassen.
  3. Fingerabdruckbaum bemaltMit der Farbe den Baum bemalen. Wer es glänzend mag, kann hier noch mit einem Lack arbeiten. Durch das Kneten und Formen der Fimo-Masse entstand bei mir automatisch eine unregelmäßige Oberfläche, die durch das Bemalen fast wie echte Baumrinde aussieht.
  4. Den Bilderrahmen in Einzelteile zerlegen. Den Bogen Seidenpapier entweder mit Tapetenkleister oder Spühkleber auf den stärkeren Bilderrahmenrücken kleben. Wichtig ist, dass das Seidenpapier komplett angeklebt ist, weil es sonst reißen wird, wenn der recht schwere Baum im nächsten Schritt angeklebt wird. Anschließend den Passepartoutkarton auf dem Seidenpapier-Rahmenrücken kleben und wieder im Rahmen einspannen.
  5. Den Baum mittig ins Passepartout setzen. Position nach Belieben. Da die Fimo-Masse sehr schwer werden kann, sollte hier mit starkem Kleber gearbeitet werden. Mein Papa arbeitete hier mit einem Kleber vom Bau, der auf einer Zwei-Komponentenbasis beruht.
  6. Fingerabdruckbaum fast fertigMit normalem Alleskleber aus der Tube klebte ich nun die abgezählten und vorher aufgelegten Astscheiben fest. Hierbei ließ ich eine Lücke für unsere Vögelchen. Bei der Verteilung der Astscheiben achtete ich zudem auf die unterschiedlichen Größen der Scheiben. Kleinere kamen nach außen, größere nach innen.
  7. Zuletzt klebe ich die Zahlen und Buchstaben auf. Auch hier arbeitete ich so, dass ich zunächst die Position bestimmte und nicht frei Schnauze drauf los klebte.
  8. Den Rest, das Hinterlassen der Fingerabdrücke, müssen dann die Gäste erledigen.

Ich freue mich jedenfalls jetzt schon sehr darauf, unser Gästebild dann in der wahrscheinlich auch neuen Wohnung hinzustellen und mich dann jedes Mal zu freuen, dass genau diese Leute, die unseren Tag zu einem sicher wundervollen Fest gemacht haben, auch Teil unseres Zuhauses sind.

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Ringkissen kann ja jeder

Wie ich schon erwähnt habe, ist Pinterest wohl eine der besten Inspirationsquellen aktuell. So suchte ich dort auch nach Möglichkeiten für ein Ringkissen, dass nicht so hochglanzweiß strahlt, wie es leider viele der gängigen Modelle tun. Sein Hemd ist nicht mega weiß, mein Kleid schon gar nicht, da muss es das Kissen für die Ringe auch nicht sein. Und dieses ganze Satin-Perlen-Spitze-und-davon-ganz-viel möchte ich bei unserer Trauung auch nicht. Wir sind beide einfach nicht so bling-bling, wie es die Verkäuferin beim Juwelier so schön auf den Punkt brachte und wie es die ganze Hochzeitsmaschinerie offenbar so gerne sieht.

Beim Stöbern entdeckte ich ganz interessante Alternativen. Zum Beispiel ummantelte jemand eine Herzform mit grober Wolle, nähte einen farblich dazu passenden Faden fest, an dem später die Ringe per Schleife angebunden werden und nähte auch noch die Initialien des Brautpaares auf das Herz.

Auch simple, kleine Kissen aus gröberen Sackleinen haben für Hochzeiten mit ihrem leicht rustikalem Flair definitiv ihren Charme und gefielen mir ganz gut.

Ich blieb jedoch bei der Anleitung für eine Schale hängen. Von meinem Fingerabdruck-Baum-Projekt hatte ich noch einiges an Fimo-Masse übrig. Daher wollte ich zumindest testweise den Versuch starten, ob das wirklich so einfach ist. Versuch macht klug. Oder so.

Für das Bastelprojekt brauchte ich:

  • 300g Fimo
  • Spitze (ich nahm einen Schlüpfer, geht aber auch ein Häkeldeckchen von Oma oder diese Torten-Papier-Zier-Unterleger)
  • Nudelholz
  • Müslischale, Kompottschälchen (hauptsache unterschiedliche Durchmesser)
  • Messer
  • Backpapier, Silikonbackpapier oder einfach eine glatte Unterfläche
  • ggf. Zahnstocher, Schleifenband, Acryllack, Sandpapier/Schleifpapier
  1. Zuerst knetete ich die Fimomasse ordentlich durch. Die dadurch entstandene Kugel setzte ich auf meine Unterlage zum Ausrollen und drückte die Kugel leicht an.
  2. Anschließend rollte ich die Masse mit meinem Nudelholz wie einen Kuchenteig aus, bis er ca.5mm dick war.Fimo ausrollen
  3. Nun legte ich den Teil der Spitze auf, den ich als Muster haben wollte. Mit dem Nudelholz drückte ich den Stoff vorsichtig in die Fimomasse.  Hier die Masse nicht zu oft bzw. zu kräftig weiterausrollen, sonst wird es zu dünn und es besteht die Gefahr, dass es schnell bricht, wenn es alles getrocknet ist.Anschließend zog ich die Spitze ab.Spitze zum Eindrücken in Fimo
  4. Nun nahm ich die größere Müslischale, um sie als Vorlage für den Kreis zu nutzen. Den Rand der Schale nutzte ich somit wie einen Keksausstecher, was aber leider wegen der abgerundeten Kante nicht so perfekt klappte. Mit dem Messer schnitt ich den Kreis anschließend vollständig und sauber aus.
  5. Mit dem Zahnstocher stach ich zwei Löcher an den Rand für das Schleifenband später.
  6. Die kleinere Schale diente zum Formen der Schalenform. Dazu löste ich den Fimo-Kreis von der glatten Unterlage und ließ es vorsichtig in die Schale gleiten. Dort trocknete die Masse gut 24h.20150131_163038
  7. Nachdem die Schale vollständig getrocknet war, schliff ich schärfere Kanten noch vorsichtig mit Sandpapier glatt. Anschließend trug ich in zwei Etappen den Acryllack auf, der in meinem Fall matt ist. Dies ließ ich wieder gut trocknen.
  8. Zum Schluss zog ich dünnes Schleifenband durch die Löcher.

Nachdem wir Montag die Ringe endlich beim Juwelier abholen konnten, lagen Sie bereits Probe, wie man – wenn auch leicht zunächst auch leicht bearbeitet, weil hier auch Gäste* mitlesen, die überrascht werden wollen – im Artikelbild sehen kann. Die Ringe selbst liegen nun ordentlich verpackt bei uns in der Wohnung und warten auf ihren Einsatz ab Juli. Es kann somit losgehen…

Sofern das Schälchen den Tag überlebt, werde ich es sicher im Bad als Schmuckschälchen weiterhin nutzen.

*u.a. Familienmitglieder, die sonst vor Neugier platzen

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Eierwärmer selber stricken

Ich frühstücke gerne in Ruhe und ausgiebig. Noch besser ist es im Kreise mit Menschen, die ich mag. Seien das Freunde, die über das Wochenende zu Besuch sind oder unsere Eltern. Obwohl wir momentan nicht mit viel Platz am Esstisch angeben können, bemühe ich mich doch, für jedes Essen den Tisch entsprechend zu decken.

Für einen Frühstückstisch heißt das für mich auch, dass gekochte Eier ihren Weg in einen Eierbecher finden sollten. Und damit die frisch gekochten Schätze nicht sofort wieder auskühlen, gibt es gefühlt seit Menschengedenken Eierwärmer.

Ich kenne sie von früher noch. Oma häkelte (glaube ich jedenfalls) die buntesten Eierwärmer, damit das Ei im Plastebecher warm blieb. Der Eierbecher selbst war natürlich in typischer Hühner- bzw. Hahnenform. (N)Ostalgiker werden sich erinnern.

Auch ich besitze nun Eierbecher. Schlichte, aus weißem Porzellan – dank der fehlenden Verpackungskünste beim Butlerpersonal auch einen mit abgeplatzter Ecke. Sie erfüllen ihren Job. Meine Dekovorstellung zielte nämlich auf eine andere Sache ab. Ich wollte Eierwärmer selbst stricken. Quasi kleine Bommelmützen. Durch den Hype, sich selbst Wollmützen zu stricken/häkeln/klöppeln hat man seit einigen Jahren geradezu unbegrenzten Zugang zu Wolle in tollen Farben.

Ich selbst stricke die Eierwärmer  mit meinem Nadelspiel aus Bambus. Konkret habe ich ein Bambus-Nadelspiel der Stärke 5,5. Pro Eierwärmer braucht man die gewünschte Wolle zzgl. Wollresten für die Bommel. Für die Bommeln nutze ich eine Größe aus dem Pompon-Maker-Set, das ich mir bei idee.Creativmarkt kaufte.

Anleitung

  1. Schlagt mit eurem Nadelspiel 24 Maschen (M) an. Das sind pro Nadel 6 M.
  2. Strickt die erste Runde einmal in der Abwechslung rechte Masche (rM) und linke Maschen (lM) durch. Konkret heißt das für jede Nadel: rM-lM-rM-lM-rM-lM. (Für Anfänger ist es an dieser Stelle einfacher, alles in rechten Maschen einmal komplett rund zu stricken.)
  3. Nun ist es jedem frei gestellt, ob er die folgenden 17 Reihen in dem rM-lM-Muster strickt oder nur ein paar Reihen. Wer nur ein paar Reihen abwechselnd strickt, erhält ein schönes Rippenbündchen. Ich stricke meist noch 4 weitere Runden im rM-lM-Muster. Danach geht es in reinen rM weiter, bis ich 17 Reihen bzw Runden durch habe.
  4. Nun geht in in den nächsten zwei Runden ans Abnehmen. Wenn ihr wie ich am Ende nur rM gestrickt habt, geht es in der ersten Runde auf jeder Nadel wie folgt:2rm, 3.+4. Masche als eine rM zusammenstricken, 2rM. In der letzten Runde auf jeder Nadel: zwei rM, 3+4 als eine rM zusammen.
  5. Nun mit einer Nadel den Faden durch die übrigen Maschen auf den einzelnen Stricknadeln ziehen. Festziehen, vernähen.

Für die Pompons ist so ein Hilfsmittel wie der Pompon-Maker echt Gold wert. Dazu suche ich mir einfach die Wolle für die Bommel zusammen. Anschließend bereite ich mir die Teile des Makers für die Pompons vor und wickle die Wolle großzügig um die Gerätschaften. Teile zusammenklemmen, mit einer scharfen (!!!!) Schere zwischen den Scheiben schneiden, mit einem festen Stück Faden die so nun losen Schnüre zusammenbinden, festziehen und an den kleinen Eierwärme nähen. Fertig.

Natürlich kann man bei den Eierwärmern auch mit Ringelreihen arbeiten oder Initialien einsticken bzw. aufnähen. Der Verziehungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt!

Viel Spaß!

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DIY: Hochzeitseinladungen

Einladungen zur Hochzeit sind irgendwie immer zauberhaft. Ich hatte schon echt tolle in der Hand. Entweder liebevoll selbstgebastelt oder schick & edel bei einem der vielen Anbieter im Netz bestellt.  Die Möglichkeiten sind unendlich viele – und das ist wunderbar.

Wir sind jetzt gut 4 Monate vor Tag X und ich hatte den hoffentlich einzigen Brautzilla-Moment. Das Layout der Karte hat mich schier wahnsinnig gemacht, aber ich fange von vorne an.

Am Anfang stand die Idee des Brainstormings im Raum. Was soll alles in die Einladung rein? Welche Informationen werden immer abgefragt? Was können wir abnehmen? Wollen wir auf eine Webseite verlinken? Wenn ja, wie soll die Webseite aussehen? Wenn nein, wie viele Infos brauchen Gäste eigentlich? Was wollten wir bisher immer wissen? Haben wir ein Farbkonzept? Wenn ja, wie sieht das aus? Welches Format soll die Karte haben? Fragen, Fragen, Fragen….

Nach ein paar Grübelmomenten stand für uns fest, wir wollen eine Art Register in der Einladung haben. Das sahen wir vor zwei Jahren in ähnlicher Form bei der Heirat des Paares W. und fanden das richtig klasse. Bei den Beiden steckten die Register in einer Art Papphülle. Es war total übersichtlich und praktisch und hübsch – und anders.

Also experimentierte ich und schnitt und beschriftete ein Probeexemplar per Hand, klemmte es in eine Doppelkarte und freute mich. Leider ging der beidseitige, kongruente Druck mit meinen Hilfsmitteln (Word 2010) nicht auf. Wahrscheinlich lag es hauptsächlich an meiner fehlenden Logik und dem unprofessionellen Drucker für den Heimbedarf, der Papier einfach nicht gleich einziehen kann. Somit verwarfen wir die erste Idee, die wir persönlich schon echt klasse fanden.

Danach ging ich über zu einzelnen Blättern. Das ging schon besser mit dem Formatieren und ich brauchte hier auch den ollen, deckungsgleichen Druck nicht. Also Einladungstexte und alle Infos gesammelt. Tonkarton zugeschnitten, die Einlegeblätter hinsichtlich der Größe angepasst und ab ging der Probedruck. Sah ganz brauchbar aus. Nur sah die Karte von außen noch ganz schön langweilig aus.

Im Bastelladen des Vertrauens (idee Creativmarkt) deckte ich mich mit Stempeln ein und legte los. Von der Grundidee gefiel uns ein leichter Vintage-Look. Aber nicht zu verspielt. Im Internet fix noch eine Vorlage für den Einladung-Schriftzug-Hintergrund gesucht (Google-Suche: Vintage Label). Dank der Lochzange und den sogenannten Brads in Form eines alten Nagels konnte das Außen- und Innenleben der Karte wie gewünscht verbunden werden. Fertig war der Prototyp. Das war im November.

Die Einladungen wollten wir mit Bestätigung vom Standesamt final verschicken. Bereits im vergangenen Sommer verschickten wir die Save-the-Date-Karten, somit war unser Termin bei unseren potentiellen Gästen bereits vorgemerkt (hoffentlich). Die Einladungen wollten wir dann gut sechs Monate vor der Trauung verschicken – so der Plan. Gedacht war dies für Ende Januar. Nun wurde es Mitte Februar. Leider gingen dann in einem Landkreis die Einladungen auch noch verloren, sodass wir erst am letzten Wochenende alle Einladungen final zustellen konnten. Daher bin ich wirklich froh, dass wir eine Save-the-Date-Karte verschickten, weil mir persönlich jetzt schon wieder alles viel zu knapp war.

Was ich zum Basteln benötigte:

  • Tonkarton (Farbe: Tanne)
  • Papier (Farbe: Sand)
  • Stempel Einladung
  • Schablone für das Vintage Label
  • Silikonstempel (Doilies)
  • großer und kleiner Stempelblock für Silikonstempel
  • Stempelkissen (schwarz)
  • alte Zeitung (als Unterlage)
  • Kleber
  • schwarzer Filzstift, Bleistift
  • Lochzange (4mm Durchmesser)
  • Brads (Art Musterbeutelklammer, nur dekorativer)
  • Glitzerkleber in grün
  • Schere, Schneidelineal
  • Lineal (30cm)
  • PC mit einem Textverarbeitungsprogramm
  • Drucker
  1.  Aus einem Bogen Tonkarton A4 schnitt ich mit Hilfe meines Schneidelineals den Karton in vier gleiche Teile. Dazu maß ich von jeder Seite die Hälfte ab und erhielt so vier (mehr oder weniger DIN A6 – gerechte) Karten. Vier einzelne A6-Karten reichten in meinem Fall für zwei Einladungen mit je einem Vorder- und Hinterteil.
  2. Zunächst stempelte ich die Ornamente wie geplant auf den Karton und ließ die Stempelfarbe trocknen. In den Mittelpunkt setzte ich dann mit grünem Glitzerkleber kleine Highlights.Hochzeitseinladung selbstgemacht
  3. Für den Hintergrund des Einladungsteils erstellte ich zunächst eine Schablone. Das Blatt Papier in der Farbe des Innenlebens teilte ich mir entsprechend der Schablonenmaße auf und stempelte zuerst in jedes Viereck das Wort Einladung. Erst danach legte ich die Schablone auf und zeichnete final die Umrisse. Dadurch konnte ich sicher gehen, dass die Schrift relativ zentriert im Label gesetzt ist. Nach dem Ausschneiden der Formen malte ich den Rand mit einem schwarzen Filzstift noch dick nach. Das fertige Label klebte ich mittig auf die Vorderseite der Einladungskartons.
  4. Für das Innenleben der Karte bestimmte ich anhand der Anzahl der benötigten Registerblätter die Größe der Einleger. Dazu nahm ich das Kartonkartenmaß des A6-Kartons und zog einen Sicherheitsabstand ab.
  5. Nun ging ans Füllen der Blätter. Im Vorfeld legten wir bereits fest, was genau an Informationen in unsere Einladungen gehören. Wichtig war für uns, dass nicht all zu viele Informationen offen bleiben. Manchmal traut man sich ja auch nicht zu fragen, was sich das Paar wünscht oder wie teuer das Zimmer ist oder ob es einen bestimmten Dresscode gibt.
  6. Vor dem Drucken sollten alle Texte einheitlich formatiert und Schriftarten und -größen unbedingt überprüft werden! Dazu am besten auf Schmierpapier einen Probedruck ausdrucken und mit einem sehr kritischen Auge jede einzelne Seite komplett überprüfen. Das spart viele Nerven, glaubt mir.
  7. Nach dem Druck mussten die Textfelder ausgeschnitten und in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Das Schneiden fraß viel Zeit, das ist unbedingt einzuplanen!
  8. Beim Stanzen der Löcher ist darauf zu achten, dass die Löcher an der gleichen Stelle sind. Ich positionierte dazu das Deckblatt auf der Rückseite der Vorderkarte, richtete aus und setzte die Lochzange an. Anschließend legte ich das Deckblatt wieder auf den Stapel der einzelnen Blätter und lochte diese. Am Ende lochte ich die hintere Karte, wozu ich die Vorderkarte zum Positionieren der Locherstanze nutzte. Dadurch saß alles so, wie es sollte und ich überforderte die Lochzange nicht, indem ich alles zusammen lochen wollte.
  9. Am Ende setzte ich die Karten vor und hinter den Blätterblock und verband sie mit Hilfe des Nagel-Brads.
  10. Die Anrede schrieb ich per Hand rein, weil ich das persönlicher finde. Am Ende unterschrieben wir beide noch und fertig war unsere Einladungskarte.

DIY Einladung Hochzeit

Auch hier kann ich wieder nur Pinterest empfehlen, um sich inspirieren zu lassen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, eine Einladung zu gestalten – sei es mit Hilfe von Profis aus Druck-Häusern oder daheim am Schreibtisch. Zu beachten ist nur, dass der Text am besten von Außenstehenden gegengelesen wird, um Verständnisfehler zu vermeiden und ggf. auf Tippfehler hinzuweisen. Es sollte auch immer genug Zeit für die Gestaltung und den Druck bzw. die Erstellung der Karte eingeplant werden. Wer ein äußerst knappes Budget hat, muss ebenfalls beachten, dass manche Briefformate und auch Gewichte entsprechend höheres Porto kosten.

Ansonsten: Lasst eurer Kreativität freien Lauf!

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Geschenk für die Flitterwochen

2014 – 3 Hochzeiten, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Als Gast kann es einem leicht gemacht werden, weil die Braut statt mit einem Zaunpfahl mit einem WMF-Prospekt wedelt. Dann kann man Dinge kaufen, hübsch einpacken und man weiß, dass es das Brautpaar erfreuen wird. Man kann aber auch wie das September– und Dezemberbrautpaar in die Einladung einfach reinschreiben, dass man sich lediglich einen Zuschuss für Flitterwochen wünschen würde.

Geld in Umschläge stecken, das kann ja wohl jeder. Da ich bei der Dezemberhochzeit die Braut aus Studientagen kenne weiß ich, dass sie von der Welt einiges gesehen hat. Da kam mir sofort die Idee, einen kleinen Koffer als Geschenk zu basteln – im angehauchten Vintagelook. Natürlich war es auch ideal, dass sich das Paar in der Einladung für einen Beitrag zu den Flitterwochen aussprach. Planung im Kopf stand kurze Zeit später, ab ging es zum Bastelwarendealer meines Vertrauens: idee.Creativmarkt.

Für meinen Koffer kaufte ich:

  • einen Kopper aus Pappe
  • Acrylfarbe in einem dunklen braun
  • einen großen Pinsel

Ansonsten benötigte ich noch:

  • Bastelkleber
  • Servietten zum Auskleiden des Kofferinnenraums
  • Alte Bilder von Städten, in denen sie war (Google und Drucker)
  • aus der Drogerie kleine Reisegrößen unterschiedlicher Kosmetika
  • Tonkarton
  • Bleistift, Radiergummi, Stift
  • Schere, Locher

Zunächst bemalte ich den Koffer mit der braunen Farbe. Dank des breiten Pinsels und einer Kombination aus unterschiedlichen starkem Farbauftrag sowie Pinseldruck konnte ich somit bereits Farbeffekte erzeugen, die wie Falten in einem alten Lederkoffer aussehen. Das war aber mehr Glück als Wissen und Können 😉

Nachdem die Farbe getrocknet war, ging es an die Innengestaltung. Hier entschied ich mich, nur eine Seite mit „Stoff“, also der Serviette auszukleiden. Darin verteilte ich lose die kleinen Reisegrößen. In den Deckel klebte ich mit gewöhnlichem Bastelkleber die alt anmutenden Bilder von den Städten, in denen sie bereits war.

Ich packte es final als offenen Koffer ein, da das einfach spannender aussah. Wer den Koffer lieber von außen dekoriert, kann ihn natürlich gerne auch verschlossen einpacken. Hier könnte ich mir einen Kofferanhänger im Vintageloog mit dem Namen des Brautpaares sehr gut vorstellen. Lasst Eurer Kreativität einfach freien Lauf.

Flitterwochenkoffer eingepackt

 

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Geschenkidee: Cookies im Glas

Meine Cookies werden geliebt. Von manchen sogar so sehr, dass sie sich diese zum Geburtstag wünschen. Leider klappt das nicht immer, dass man am Tag vor des Geburtstages noch schnell welche backen und und zur Post bringen kann. Eine andere Idee musste her.

Cookies im Glas. Eigentlich ist es eher die Grundidee, eine Art Backmischung hübsch Schicht für Schicht in ein Glas zu stopfen und zu verschenken.

Prinzip ist ganz simpel. Man benötigt nur ein hübsches Einmachglas (sauber und trocken) und alle trockenen Zutaten des Kuchens oder des Cookiesrezeptes. Diese misst man ab und schichtet sie vorsichtig nach und nach ins Glas. Je nach Größe des Glases kann mit dem Boden eines Weinglases oder eines Kölschglases der Inhalt vorsichtig festgedrückt werden. Vor allem nach einer Schicht Mehl oder Kakao ist dies zu empfehlen.

Für die Außendeko kann man selbst ein schickes Etikett basteln. Es empfiehlt sich selbstverständlich, noch eine kleine Anleitung und Angabe der noch benötigten, frischen Zutaten anzugeben – damit der Beschenkte seine Backmischung auch wirklich nutzen kann.

Viel Spaß beim Nachbasteln!

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Hochzeitsgeschenk im Bilderrahmen

2014 wird gefühlt mein Hochzeitsjahr. Eine wundervolle Trauung erlebten wir bereits in Sachsen, eine andere stand in Bayern an und die dritte Hochzeit wird im Dezember in Baden-Württemberg gefeiert. Nach der ersten Panik, was ich bloß anziehe, ist die zweite Frage, die mich als Gast beschäftigt: Was schenke ich bzw. schenken wir?

Offenbar ist es mittlerweile normal, dass man sich Geld schenken lässt. Nachvollziehbar ist es definitiv. Mittlerweile wohnt man als Paar meist schon im Vorfeld zusammen, der Hausstand ist für aktuelle Bedürfnisse voll. Da braucht man nicht noch mehr Handtücher, Bettwäsche und den vierten Dekanter für Wein oder noch ein Käsemesserset.

Geldgeschenke sind aber oft nicht wirklich hübsch anzusehen. Finde ich. Gefaltete Schmetterlinge kommen entfaltet auch nicht so gut an beim Bezahlen an der Kasse. (Ich habe es wie die Pest gehasst, wenn mir jemand seine 20 geknickten 5-Euro-Scheine zum Entwirren des Zick-Zack-Pfalzes hinwarf). Also was tun?

Richtig, trotzdem basteln!

Zunächst checke ich immer das Internet für Inspiration. Dawanda, Pinterest und wie sie alle heißen. Anschließen skizziere ich mir irgendwas und gehe in mein liebstes Bastelgeschäft: idee.

Für mein September-Hochzeitpaar gibt es einen umfunktionierten Bilderrahmen mit einer kleinen Geldüberraschung. Alles ein wenig mit einem Hauch von Vintage – denn die Feier findet im Stil der 20er-40er Jahre statt. Da passt ein bisschen altbacken super.

Ich brauchte:

  • einen Bilderrahmen (gekauft im Depot)
  • Papier mit geeignetem Druck
  • farblich dazu passendes Tonpapier
  • Dekomaterial
    • Holzschächtelchen
    • Holzklammern
    • Bast/Schnur
    • Farbe für das Holzschächtelchen
  • Kleber, Sekundenkleber
  • Klebeband
  • Bleistift, Lineal
  • Füller/Stift in schwarz
  • Schere, Konturenschere
  • Kleine Säge

Alles zusammenkaufen und -suchen, bereitlegen und dann kann es losgehen:

  1. Bilderrahmen bei Bedarf bearbeiten, damit Kratzer und absichtliche Abnutzungsspuren auf dem Rahmen zu erkennen sind. Ich nutzte dazu so eine kleine Handsäge der besseren Hälfte. Hier und da ein ordentlich beherzter Schnarz rein und schon wirkte der Rahmen nicht mehr wie neu.
  2. Das Holzdöschen bepinselte ich in zwei Schichten mit einfacher Farbe. In diesem Fall in Pastellweiß.
  3. Anschließend entfernte ich das Glas und nutzte das eingelegte Passepartout als Schablone. Mit dessen Hilfe suchte ich den idealen Ausschnitt auf meinem Motivpapier und zeichnete mit Bleistift die Größe des benötigten Teilstücks nach. Ausgeschnitten. Position durch Einlegen überprüft.
  4. Nun setzte ich die Höhe meiner gewünschte „Leine“ fest. Dazu schnitt ich einfachen Bast der Länge nach zu und klebte es mit Sekundenkleber fest. Da mein Sekundenkleber eher ein Minutenkleber war, meine Haltegeduld aber nicht die größte ist, fixierte ich die Enden noch unsichtbar im Rahmen mit Klebeband.
  5. Nun setzte ich den Passepartout ein und setzte dahinter meinen Ausschnitt des Motivpapiers. Dahinter noch die Rückenplatte des Bilderrahmens und fertig ist der hintere Teil des Bildes.
  6. Für die Leine überlegte ich mir ein kleines Sprüchezettelchen, das ich mit den Holzklammern befestigen wollte. Dazu schnitt ich mir Tonpapier in zwei harmonierenden Farben zurecht und schrieb handschriftlich meinen ausgesuchten Spruch drauf. Die Holzklammern bepinselte ich im gleichen Farbton wie die Holzschachtel.
  7. Zum Schluss klebte ich noch die kleine Holzschachtel an. In diese kommt das Geldgeschenk. Am Ende wird alles noch hübsch in Klarsichtfolie verpackt und dann kann es sich bei den anderen Geschenken gemütlich machen.

Natürlich eignet sich so ein Rahmen-Geldgeschenk nicht nur für Hochzeiten, sondern auch für runde Geburtstage, Geburten, Jubiläen und und und …

Viel Spaß beim Ideensammeln oder direkt beim Nachbasteln!

 

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Gästebuch basteln

Juni 2014 – Ich durfte Trauzeugin sein. Da ich in dem Fall nicht der Braut, sondern dem Bräutigam mit meiner Unterschrift zur Seite stand, waren meine Aufgaben im Vorfeld quasi nicht vorhanden. Trotzdem fragte ich höflich, was ich tun könnte. Das Gästebuch wurde mir ans Herz gelegt.

Wer etwas ähnliches organisieren darf, sollte unbedingt folgende Fragen  vor dem Kauf des Buches klären:

  • Gibt es einen bestimmten Farbwunsch beim Buch?
  • Wie viele Gäste werden kommen? (Hintergrundgedanke: 100 Gäste, kommen, aber nur 40 Seiten vorhanden führt früher oder später zu vermeidbaren Problemen)
  • Sollen Fotos später ergänzt werden?
  • Soll es ein Spiralalbum sein? Ein klassisches mit festem Einband oder ein Ringalbum mit individuell ergänzbaren Einlegeblättern?
  • Welches Format soll es haben?

Prinzipiell gilt wie bei allen (Papier)Erzeugnissen: Qualität hat seinen Preis. Stärkeres Papier, das auch die Tinte aus Onkel Günthers Füller gut aufnimmt, kostet nun einmal etwas mehr, als das Standardkopierpapier, das man locht und in einen Schnellhefter packt. Hier vielleicht auch abklären, was gewünscht ist.

Schaut euch am besten in den Warenhäusern und Papierfachläden eurer Umgebung um und sondiert den Markt. So tat ich das auch. Außerdem stolpert man so bereits über offenbar gängige Marken in dem Segment. Die Internetrecherche ist dann ein Kinderspiel.

Wer lediglich das Gästebuch besorgen soll, ist mit dem Kauf fertig. Wer wie ich aber noch freie Hand beim Gestalten hat, darf sich gerne im Rahmen des Anlasses kreativ verwirklichen – natürlich sollte man ein kleines Gespür für das ästhetische Empfinden des finalen Besitzers haben.

Nachdem ich mein Exemplar für das Juniehepaar im Galeria Kaufhof besorgt hatte, war meine nächste Zieladresse der Idee Bastelladen. Dort kaufte ich farbigen Karton, weil ich dank meines frisch erstandenen Schmetterlinglochers eine Idee umsetzen wollte, die mir im Kopf herumschwirrte. Hier die Skizze:

Skizze

Für diese Gästebuchvariante brauchte ich folgendes Material:

  • das Gästebuch
  • Tonkarton in mehreren Lilafarbtönen
  • Bleistift, Radiergummi
  • Schmetterlingstanze
  • Klebstoff
  • doppelseitiges Klebeband (mein Tipp: Fotoklebepads aus dem DM)
  • schwarz schreibenden Füller bzw. gut schreibenden schwarzen Stift
  • weißen Stift

Die Bastellei an sich war dann gar nicht so schwer. Die Schmetterlinge stanzte ich im Vorfeld zahlreich aus. Die schemenhaften Figuren zeichnete ich mit Bleistift vor und schnitt sie aus. Anschließend ergänzte ich kleine Dekodetails mit dem weißen Stift direkt auf der Figur.

Die Schmetterlinge versuchte ich in einer Art Bogen über die zwei Seiten fliegen zu lassen. Für die Farbmischung schaute ich, dass ich alle Farbtöne bunt gemischt verteile.

Nachträglich ergänzte ich noch – natürlich mit Bleistift vorgeschrieben – die Namen und das Hochzeitsdatum des Brautpaares. Wer sich dies nicht zutraut, findet vielleicht eine Alternative oder fragt jemanden, der gut und schön schreiben kann.

Mehr war es nicht. Allen, denen ich meine Idee zeigte, waren begeistern und fanden es wirklich schön. Mich freute dies natürlich sehr. Noch mehr freut es mich, dass die Hochzeitsgäste die übrigen Schmetterlinge für Ihre Einträge noch nutzten, sodass sie sich wie ein lila Faden durch das Gästebuch ziehen.

Ich hoffe nun natürlich sehr, dass das Brautpaar auch in ein paar Jahren noch gerne im Gästebuch stöbert und in den schönen Erinnerungen des Tages schwelgen kann, denn eins ist klar: Diese Hochzeit war wirklich wunderbar.

Gästebuch Schmetterlinge
Leider habe ich nur dieses Handyfoto, aber es zeigt ganz gut die Grundidee kurz vor der Fertigstellung.
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Urlaubserinnerung

Dank meines verlängerten Wochenendes kam ich die letzten Tage dazu, mich endlich um meine liegengebliebenen „Urlaubsreste“ zu kümmern. Primär betraf das die Gestaltung des Fotoalbums rund um den Urlaub. Die Fertigstellung dauert aber noch ein Weilchen, weil ich Bilder nie wahllos in ein Album klebe, sondern Fotoalben bei mir eher einer Art Tagebuch gleichen.

Die Urlaubserinnerung, die schneller zu basteln ging, ist meine Sand-Glas-Flasche. Während im September meine Füße in weichem, warmen Sand spielten, kam mir die Idee, das es eigentlich ganz schön sei, wenn man von jedem Urlaubsland, wo man war (idealerweise am Meer), etwas Sand in ein Gefäß schichtet und sich dann im Laufe der Jahre an den einzelnen Schichten erfreut und auch gerne an den Urlaub erinnert. Selbstverständlich checkt man im Vorfeld, ob die Ausfuhr von Sand rechtlich ok ist – auch wenn es sich hierbei um kleine Mengen handelt.

Wenn alles gut geht, kommt im Juni die nächste Schicht hinzu. Da ist ein verlängertes Wochenende an der Ostsee geplant und ich freue mich bereits sehr. Ich mag das Meer und die Leute, die am Wasser wohnen, sehr.

Und hier das aktuelle Ergebnis:

Sand in Glasflasche

Ihr findet die Idee auch gut und wollt euch ebenfalls eine sandige Erinnerung basteln? Dann los. Es ist ganz einfach. Besorgt euch einfach eine durchsichtige Glasflasche mit Verschluss. Meine stammt von Butlers und kostete 1,99 Euro. Dann benötigt ihr noch den Sand eures Urlaubsortes. Bastelt euch aus Papier einen Trichter, damit der Sand auch in der Flasche landet und nicht außerhalb. Deckel zu und an den gewünschten Ort stellen. Bis die Flasche voll ist, sollte sie wenn möglich weder umfallen noch geschüttelt werden, sonst vermischen sich die Schichten. Und auch wenn die Tauben bei Aschenputtel eine tolle Auslesearbeit geleistet haben, bei Sand funktioniert das sicher nicht so gut 😉

 

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