Fotomagnete

Bei meiner Jagd auf Tischdecken stieß ich durch Zufall im Depot auf Magnete. Da wir aktuell nur die Minions-Magnete haben und diese zwar optisch niedlich, aber nicht wirklich kräftig in ihrer eigentlichen Aufgabe sind, nahm ich die 3er Packung einfach mit. Ich wusste zwar noch nicht, welche Bilder ich da rein basteln soll, aber Haben ist ja bekanntlich besser als Brauchen. Vertrauen in die Magnetstärke der kleinen Fotorahmen hatte ich beim Kauf ehrlich gesagt auch nicht all zu viel, aber schlechter als die Magnete von den Fruchtzwergen oder eben Vitamalz konnten sie nicht sein.

Wie ihr sehen könnt, fand ich Bilder. Selbstverständlich sind die Originale ohne Sonnenbrillen und Masken, aber man muss ja auch mal die Privatsphäre von anderen Menschen schützen – insbesondere von Kindern.

Nachdem ich also mein erstes Bild zurecht geschnitten habe und es an den Kühlschrank pappte, fiel mir auf, dass das doch eine sehr wackelige Angelegenheit werden könnte – obwohl er die Postkarte tapferer hielt als sein Minion-Kollege. Der Magnet und der Rahmen sitzen nämlich locker aufeinander und das verschiebt sich bei der Benutzung. Verschobenes Bild im Rahmen ist auch bei den großen Verwandten nicht so toll anzusehen. Daher griff ich zu Sekundenkleber. Ich klebte den Bildausschnitt mit jeweils vier kleinen Tropfen im Rahmen fest. Den Magneten befestigte ich mit einem kleinen Tropen. Fertig. Fest.

Selbstverständlich landete auch ein wenig Kleber an meinen Fingerspitzen, wo er wesentlich schneller trocknete als auf dem Material, wo er kleben sollte. Also alles wie immer.

Fazit meiner spontanen Kreativ-Bastel-Idee: Da wir noch ein paar Magnete in diesem Haushalt brauchen können und ich gerne in der Deko meinen eigenen, persönlichen Touch habe, werde ich mir wohl noch 1-3 Packungen im lokalen Depot-Store besorgen. Die Erlaubnis dafür bekam ich gestern auch ungefragt. Die bessere Hälfte fragte von sich aus, ob es noch mehr davon gibt. Ich brauche dann nur noch geeignete Motive, die in den winzigen Ausschnitt passen, aber das ist die geringste Sorge.

 

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Philips Senseo HD7860 – defekte Kaffeemaschine reparieren

Offensichtlich haben die Senseo Kaffeepad-Maschinen ein allgemeines Kondensator-Haltbarkeitsproblem. Zum einen bestätigen mich die vielen Internetbeiträge zur Senseo HD7812, zum anderen ist ein solches Gerät, das wild blinkend den Dienst verweigert, auch auf meiner Arbeitsstelle vorgefunden worden.

Also Lötkolben, Schraubendreher und Ersatzteil geschnappt und losgelegt.

Das Auseinandernehmen ist leichter als bei meiner Senseo HD7812. Seitenteile ab, Platinen-Abdeckung weg und schon kann man die Platine mit dem defekten Kondensator (hier gelb) sehen.

Der Ersatzkondensator (0,47µF) ist identisch zur Senseo HD7812.

Platine herausnehmen – dazu die Stecker lösen – Kondensator auslöten, Ersatzkondensator einlöten und alles wieder zusammenbauen. Ganz unspektakulär hat man nun mit ein wenig Zeit und dem Einsatz von ca 0,50 Euro den Kauf einer neuen Kaffeepad-Maschine vermieden.

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Altbau, Jalousien und Aufhängungen

Eigentlich werden für die Jalousien von Ikea schon ganz brauchbare Klammern für die Aufhängung mitgeliefert. Leider ragen diese Klammern bei geöffnetem Fenster so weit in den Raum, dass ich die Fenster nur richtig aufmachen kann, wenn ich Putz aus dem Mauerwerk am Fensteranschlag schlagen würde. Das sieht nicht [gut] aus und darum will ich das nicht.

Bohren kommt für mich hier im Altbau nicht in Frage, also müssen es Fensterklemmen sein, die direkt in die Jalousie greifen. Online, sowie im Baumarkt, fand ich nur Klemmen für Jalousien mit Profilen um die 2,50 cm Tiefe – die Lindmon haben aber ein Profil mit einer Tiefe von zirka 3,00 cm. Daher musste etwas Selbstgebasteltes her.

Nun gibt es einige Möglichkeiten, so eine Ikea-Jalousie ohne die Klammern, aber dennoch mit Fensterklemmen, zu befestigen. Nach einigem Prototyping, mit Pappe und Holz, habe ich mich für eine Variante aus einem Aluminium-Profil entschieden. An dieses Profil habe ich die Fensterklemmen geschraubt und dann in das Jalousie-Profil geklemmt.

Es ist nicht ganz perfekt, aber die Fenster gehen weit genug auf, um sie zu reinigen, ohne sich verrenken zu müssen und ohne den Putz am Fensteranschlag abzuschlagen.

  
  

Prototypen:

„Einfach was in das Profil klemmen und verschrauben“, war die Idee. Mit Winkeln aus dem Metallbaukasten der Kindheit und mehrlagiger Pappe gelang dies im ersten Versuch auch gut, nur leider war kein stabiler Halt gegeben. Dies machte sich besonders beim Hochziehen der Jalousie bemerkbar. Ein zweiter Prototyp aus Holz machte dann schon einen stabileren Eindruck. Der Holzklotz hielt sich mit je zwei Schrauben pro Seite fest im Profil und mit den Winkeln konnten die Fensterklemmen wieder genutzt werden. Leider war diese Lösung optisch kein Sieger.

Im Baumarkt suchte ich nach Klemmträgern, die sich direkt an die Jalousie anbringen lassen. Die angebotenen Lösungen sagten mir entweder nicht zu, oder passten, wie oben beschrieben, einfach nicht. Bei den Metallwaren kam mir dann die Eingebung.

Versuch 1:

Das Metallstück sitzt im Jalousie-Profil und die Klemme wird von außen mit Schrauben befestigt. Der Vorteil hierbei ist, dass der Klemmträger direkt am Metallstück anliegen kann, sodass die Halterung hinter dem Jalousie-Profil verschwindet. Nachteilig ist, dass durch den außenliegenden Steg der Klemmträger Raum nutzt, den ich zum Öffnen des Fensters benötige.

 

Versuch 2:

Wesentlich platzsparender und stabiler wird das Ganze, wenn man den Klemmträger direkt an das Metallstück schraubt. Dies kann dann sogar mit den mitgelieferten Schrauben passieren. Nachteil hier könnte aber der sichtbare Steg des Klemmträgers sein.

  

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Philips Senseo HD7812 – defekte Kaffeemaschine reparieren

Durch gutes Handeln und Feilschen hatte mein Vater eine Kaffee-Wundermaschine ergattert, die beim Auszug in die Welt zu meinem Besitz und Eigentum wurde. Nach kurzer Brühexistenz ging diese leider kaputt.

Nach dem Einschalten wird trotzig und mit Blinken wieder abgeschaltet. Hält man den Ein-Knopf länger, so findet ein Aufheizen statt, aber es kommt nicht zum gewünschten Brühvorgang.

Entkalken, was in vielen Foren und im Handbuch geraten wird, funktionierte grundlegend, aber brachte  keine Abhilfe.

Durch Zufall stießt ich bei Youtube auf dieses Video (neu) von „Locke“, in dem er die Demontage, Reparatur und Remontage des Gerätes detailliert in Ton und Bild beschreibt.

Es packte mich der Bastlerehrgeiz, denn „Locke“ hat Recht! Ich werfe das Gerät nicht wegen eines Bauteils weg, was mich bei Conrad, Voelkner oder Reichelt (günstiger?) maximal 2 Euro kostet und austauschbar ist. Ich gebe zu, dass das nun nicht etwas für jeden ist, ganz besonders nicht für die Mutti von Nebenan, aber wer ein wenig Geschick hat, schafft das.

Bei meiner Maschine hat es geholfen, und ich kann mir wieder die Tassen mit Heißgetränken aus dem Gerät füllen.

 

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