Windbeutelkringel mit Schoko-Himbeer-Füllung

Ich kam endlich mal wieder zum Backen und hatte Lust, zu experimentieren. Ein kompletter Kuchen oder gar eine aufwendige Torte sollte es nicht werden, aber so kleine Teilchen, die schnell mit einem Happs weg sind.

So entschied ich mich für Brandteig, den ich mit Schokopudding füllen wollte. Gesagt, getan.

Zutaten für ca.20-24 Stück:

  • 500ml Milch
  • 100ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 75g Butter
  • 150g Mehl
  • 3 Eier (M)
  • 1x Pudding zum Kochen (Vanille oder Schoko)
  • 5 EL Zucker
  • TK-Himbeeren oder frische
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Zunächst mit 400ml Milch und den 5 EL Zucker den Pudding nach Packungsanweisung kochen. Abkühlen lassen.
  2. Dann 100ml Wasser mit 100ml Milch sowie Butter und Salz in einem Topf aufkochen. Das Mehl komplett in den Topf schütten und mit einem Holzlöffel so lange rühren, bis sich ein Kloß gebildet hat und auf dem Topfboden eine weiße Schicht entsteht.
  3. Den Teigkloß in eine Rührschüssel geben und ein Ei direkt unterrühren. Teigmasse nun ca. 10 Minuten abkühlen lassen und die anderen beiden Eier nach und nach sorgfältig unterrühren.
  4. Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sternentülle füllen und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech Kringel oder Streifen spritzen. Die einzelnen Portionen mit etwas Abstand auf das Blech spritzen, da diese beim Backen noch aufgehen.
  5. Eine ofenfeste Form mit heißem Wasser füllen und auf den Boden des Ofens stellen. Ofen auf 225°C (Ober-/Unterhitze) oder 200°C Umluft einstellen. Blech mit den Teilchen in die unterste Schiene schieben und ca. 20-25 Minuten backen.
  6. Aus dem Ofen holen, wenn die Kringel goldgelb sind bzw. der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist und mit einem scharfen Messer zum Auskühlen vorsichtig aufschneiden.
  7. Wenn die Teilchen ausgekühlt sind, den Pudding auf eine untere Hälfte portionieren und in die Mitte eine Himbeere geben. Deckel draufsetzen und vorsichtig andrücken.
  8. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

collage Windbeutelkringel

– Schmecken lassen! –

 

Email this to someoneTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on Tumblr

„Und Sie wollen da wirklich nix drauf?“

Vergangenen Samstag hatten wir um 9 Uhr einen Termin beim Konditor. Genauer gesagt bei der Bäckerei Rahaus aus Merseburg.

Bei Kaffee und Blick auf die Backstube hinter Glas besprachen wir mit dem Profi unsere Vorstellungen. An dieser Stelle wurden wir als Paar wahrscheinlich zum ersten Mal bei allen Vorbereitungen leicht schwierig. Allein bei der Vorstellung von gefühlt 100m² Fondant auf Biscuit und Sahnecreme wird uns etwas schlecht. Problem: Fondant lässt Torten zwar wunderbar aussehen, aber wir beide wollen ihn beim besten Willen nicht auf unserer Hochzeitstorte.

Selbstverständlich waren wir auch hier im Gespräch mit dem Fachmann so gut wie möglich vorbereitet. Vorab recherchierten wir im Internet, was es denn so für Alternativen gibt und druckten diverse Varianten aus, um am Bild erklären zu können, was uns vorschwebt. Natürlich gibt es auch bei Hochzeitstorten Trends und glücklicherweise etablierte sich für Vintageweddings mit rustikalem Charme die sogenannte Naked Cake. Stellt euch hier einfach Biscuitböden vor, die mit der Creme der eigenen Wahl gefüllt werden und dann mit frischen Früchten und/oder Blumen sowie Puderzucker  dekoriert werden.

Nach einem kritischen Blick wurde uns zum Gück mitgeteilt, dass unserer Vorstellung eigentlich nichts im Wege steht. Die Details wurden auch fix geklärt und festgehalten. Nur über unseren Wunsch, kein Dekopaar oben auf der Torte zu haben, wurde mit etwas Verwunderung aufgenommen.

Schwieriger als die Hochzeitstorte war für uns die Kuchenauswahl für das Kaffeetrinken. Wenn Konditoren nur leckere Dinge produzieren, möchte man eigentlich alles haben, aber das geht einfach nicht. Bei der Auswahl gingen wir dann nach Bauchgefühl und den wichtigstens Fragen:

  • Was essen wir gerne?
  • Was würde sich schön ergänzen?
  • Was wäre besonders, was man eben nicht jedes Mal bei einer Kaffeetafel vernascht?
  • Was würde denn auch den Kleinen schmecken?

So trafen wir unter der guten Beratung von Rahaus unsere Auswahl für das Kaffeetrinken und freuen uns jetzt schon sehr, da wir 2-3 Dinge vor Ort direkt probieren und dank der Kuchentheke zum Probieren für das Kaffeetrinken bei meinen Eltern noch eine kleine Auswahl mitnehmen konnten. Fazit meiner Eltern war dort nämlich auch: gute Auswahl, schmeckt!

Vielen lieben Dank an dieser Stelle an das Team von Rahaus am Neumarkt in Merseburg. Freundliche Bedienung und Beratung, die bei uns keine Zweifel lassen, dass auch dieser Part an unserem Tag gut schmecken und funktionieren wird.

Wer sich mal in der Ecke (Merseburg, Saalekreis) rumtreibt, sollte dort ruhig einen kleinen Besuch einplanen. Es lohnt sich wirklich.

Homepage Rahaus

Checkliste Hochzeitstorte

Email this to someoneTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on Tumblr

Craquelins de Noël

Hach ja, die Adventszeit. Überall duftet es lecker und auch ich würde gerne blecheweise Plätzchen backen, aber zum einen fehlt mir die Zeit (leider) und zum anderen nascht sich zu zweit auch nicht so viel weg.

Dieses Jahr entschied ich mich für zwei Sorten Plätzchen und eine Variante sind die Craquelins de Noël. Das Rezept fand ich in der Lecker Bakery Weihnachtsausgabe 2013. Auch hier modelte ich etwas um, weil ich wie immer keine zu süßen Kekse wollte und mir kein Supermarkt Frankfurts das Spekulatiusgewürz verkaufen wollte. Wenn ich sie wieder backe, werde ich eine weihnachtliche Schokofüllung ausprobieren.

Aber hier zum Rezept:

Zutaten für ca. 30 Plätzchen

  • 140g + 100g Butter (weich)
  • 80g brauner Zucker
  • 180g Mehl
  • 170g Puderzucker
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
  • Backpapier, Gefrierbeutel
  1. Für stressfreies Backen (und Kochen) stelle ich mich immer alle Zutaten fertig abgewogen hin und lege benötigten Hilfsmittel bereit. Schürze umgebunden und los geht es.
  2. Mit den Schneebesen des elektronischen Handrührers die 140g Butter mit dem braunen Zucker kurz verrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Anschließend mit den Händen das Mehl unterkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  3. Den Teig zwischen zwei Blatt Backpapier ausrollen. Die Stärke sollte danach ca. 2mm betragen. Die Teigplatte vorsichtig auf das Backblech ziehen und für gut 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit der Teig wieder fester wird.
  4. Backofen vorheizen (E-Herd: 200°C / Umluft: 175° / Gas: s. Hersteller). Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Teigplatte aus dem Kühlschrank nehmen und das Backpapier entfernen. Den Teig in ca. 2-3cm große Quadrate schneiden und auf die mit Backpapier ausgelegten Bleche verteilen. Hierbei bitte auf Abstand achten, da die Kekse noch zerlaufen werden. Im heißen Ofen beide Bleche hintereinander ca. 5 Min backen, bis sie goldgelb sind. Danach 10 Minuten abkühlen lassen und samt Papier vom Blech ziehen. Die Kekse nun vollkommen auskühlen lassen.
  5. Den Puderzucker sieben und mit den 100g weiche Butter sowie dem Spekulatiusgewürz mit dem Rührgerät cremig aufschlagen. Die Creme in einen Gefrierbeutel geben und eine Ecke abschneiden. Auf die Unterseite eines Kekses nun einen Butterkringel spritzen und vorsichtig einen zweiten Keks darauf setzen und mind. 30 Minuten kalt stellen.
  6. Die Kekse halten sich in einer Blechdose kühl gelagert ca. 2 Wochen (Kann ich nicht beurteilen, da sie nicht länger als eine Woche hielten). Beim Schichten in der Dose sollte zwischen den einzelnen Kekslagen immer eine Schicht Backpapier oder Butterbrotpapier gelegt werden.

Tipps/Tricks/Hinweise:

  • Ich würde die Teigquadrate nicht größer als 3cm machen, da die Kekse im Ofen noch zerlaufen. Daher ist es auch wichtig, dass die Kekse mit einem guten Abstand zueinander auf dem Blech verteilt werden.
  • Für Die Buttercreme reduzierte ich die Zuckermenge, da die Kekse durch den vielen Rohrzucker schon sehr süß sind. Hier ggf. mehr Puderzucker nutzen.
  • Da ich kein Spekulatiusgewürz kaufen konnte, musste ich es selbst mischen. Dazu nahm ich eine Kardamonkapsel sowie vier Nelken und nutzte den Mörser, um die Gewürze fein zu zerreiben. Anschließend vermengte ich die Gewürze mit einem gestrichenen TL Zimt und gab etwas Muskat hinzu.
  • Um Crèmes in den Gefrierbeutel zu bekommen, stülpe ich den Gefrierbeutel über ein Gefäß mit entsprechender Öffnung. Dadurch habe ich beide Hände frei, um die Creme komplett aus der Schüssel kratzen zu können und zum anderen kann ich mit Hilfe des Spatels die Masse sauber in den Gefrier- oder Spritzbeutel geben, ohne dass ich zu viel herumschmiere.
  • Bei Keksen mit Füllung darauf achten, dass der Cremekringel auf die Seite des Kekses gespritzt wird, die auf dem Backblech auflag. Diese ist glatter als die Oberseite und dadurch lässt sich beim Zusammendrücken der Kekse die Creme besser verteilen.
Email this to someoneTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on Tumblr

Geschenkidee: Cookies im Glas

Meine Cookies werden geliebt. Von manchen sogar so sehr, dass sie sich diese zum Geburtstag wünschen. Leider klappt das nicht immer, dass man am Tag vor des Geburtstages noch schnell welche backen und und zur Post bringen kann. Eine andere Idee musste her.

Cookies im Glas. Eigentlich ist es eher die Grundidee, eine Art Backmischung hübsch Schicht für Schicht in ein Glas zu stopfen und zu verschenken.

Prinzip ist ganz simpel. Man benötigt nur ein hübsches Einmachglas (sauber und trocken) und alle trockenen Zutaten des Kuchens oder des Cookiesrezeptes. Diese misst man ab und schichtet sie vorsichtig nach und nach ins Glas. Je nach Größe des Glases kann mit dem Boden eines Weinglases oder eines Kölschglases der Inhalt vorsichtig festgedrückt werden. Vor allem nach einer Schicht Mehl oder Kakao ist dies zu empfehlen.

Für die Außendeko kann man selbst ein schickes Etikett basteln. Es empfiehlt sich selbstverständlich, noch eine kleine Anleitung und Angabe der noch benötigten, frischen Zutaten anzugeben – damit der Beschenkte seine Backmischung auch wirklich nutzen kann.

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Email this to someoneTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on Tumblr

Süße Sünde

In diesem Haushalt wird Schokolade geliebt. Sei als als Tafel, als Kuchen, als Getränk. Die Kakaobohne ist einfach klasse.

Gestern probierte ich dann zum zweiten Mal kleine Schokoküchlein aus, deren Kern noch flüssig sein soll, wenn sie vernascht werden. Was soll ich sagen…Nach der kleinen Kaffeerunde wurde ich böse angeschaut und musste mich erklären, warum ich nur drei Küchlein buk, statt ein ganzes Blech. Sie scheinen geschmeckt zu haben 😉

Hier mein Rezept für kleine Schokoladen-Sünden:

Schokokuchen mit flüssigem Kern

Zutaten für 12 Stück:

  • 120g Zartbitterschokolade (mind. 70% Kakaoanteil)
  • 120g Butter
  • 1 TL Honig
  • 4 Eier (M)
  • 120g Zucker
  • 35g Mehl
  • Obst nach Wunsch, eventuell Puderzucker

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Schokolade gemeinsam mit der Butter und dem Honig im Wasserbad schmelzen. Alles gut miteinander vermengen und aus dem Wasserbad heben.
  3. Muffinblech mit Papierformen auslegen.
  4. Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Das klappt am besten mit dem Handrührgerät.
  5. Zur Eier-Zucker-Masse die Schokoladen-Buttermasse geben und gut verrühren. Das Mehl hinzugeben und erneut alles miteinander vermengen.
  6. 2-3 Esslöffel Teigmasse in die Förmchen geben.
  7. Im Ofen nun ca. 12 Minuten backen lassen. Die Mitte der Küchlein sollte dabei noch glänzen.
  8. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen.
  9. Das Papier der Muffinförmchen vorsichtig vom Rand lösen und die Küchlein behutsam auf einen Dessertteller stürzen. Hierbei wirklich vorsichtig arbeiten. Dadurch, dass das Innere noch flüssig ist, sind die Küchlein nicht so formstabil, dass sie grobes Anrichten verzeihen.
  10. Vorbereitetes Obst daneben anrichten und auf Wunsch mit etwas Puderzucker verzieren.

– Schmecken lassen! –

Da ich sie wahrscheinlich öfter kredenzen darf, werde ich diverses Obst als Beilage ausprobieren. Was ich mir auch gut vorstellen kann, sind Orangenfilets oder angedickte Sauerkirschen. Die Himbeeren waren aber nicht übel.

Ich bin eigentlich niemand, der den Ofen vorheizt. Aber hier sollte man von vornherein wirklich mit der benötigten Backtemperatur arbeiten, da sonst die Backzeit verzerrt wird.

Außerdem empfehle ich, dass man sie einmal zur Probe backt, bevor man sie für Gäste plant. Jeder Ofen ist anders. Probiert es aus. Mein erster Versuch ging auch in die Hose. Aber kleiner Trost: Auch wenn der Kern nicht wie Lava aus dem Küchlein strömt, das Küchlein schmeckt auch in festerer Variante 😉

Email this to someoneTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on Tumblr

Quark macht stark…

 …Quark alleene, macht Krumme Beene!“ pflegte Opa F. immer zu sagen. Ich entdeckte meine kleine Vorliebe für diesen milchigen Allrounder erst spät. Kartoffeln und Quark hauten mich genauso wenig vom Hocker wie Käse- oder Quarkkuchen. Nur Frufo von Onken war Quark, den ich mocht. Ansonsten fand ich ihn echt nicht toll als Kind. Ja, ich aß mein Alibi-Quarkkuchen-Stück, aber ich war auch nicht futterneidisch, wenn mein Bruder den Löwenanteil vernichtete.

Geschmäcker wandeln sich wie so vieles im Leben. Heute esse ich ihn ganz gern – sowohl zu Kartoffeln als auch als Kuchen. Die amerikanische Variante mit Frischkäse ist auch gut – aber bitte ohne Schnickschnack wie Himbeersauce oder dergleichen. Käsekuchen muss so pur wie möglich sein: Eine cremige Freundschaft aus Zitrone und Süße. Nicht zu fest, nicht zu wabbelig. Und daran kommt (bisher) nur das Standardrezept meiner Mama ran.

Käsekuchen ohne Boden

Zutaten (26er – Springform):

  • 1kg Quark
  • 6 Eier
  • 250g Zucker
  • 100g Butter
  • Zitronensaft
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 2 EL Speisestärke (gehäuft)

Zubereitung:

  1. Nehmt die Eier und die Butter sowie den Quark 30-40 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Bei Zimmertemperatur lassen sich die Zutaten leichter miteinander vermengen.
  2. Gebt alles in eine Schüssen und verrührt es mit dem Handrührgerät gut 5 Minuten zu einem glatten Teig, der recht flüssig ist.
  3. Vorsicht mit der Zitrone! Kostet hier lieber, bevor ihr zu viel Saft dazu gebt. Natürlich alles noch einmal vermengen, wenn mehr Zitronensaft dazu kam.
  4. Springform fetten. Teig hineingeben.
  5. Im Ofen auf der mittleren Schiene bei 150°C (Ober-/Unterhitze) für ca. 50-60 Minuten backen. Bei geöffneter Ofentür auskühlen lassen.

Im Bild seht ihr den Käsekuchen aus einer 18er Springform, also nicht über die Größe wundern. Dafür habe ich die Zutatenmenge lediglich halbiert und reduzierte die Hitze um 10°C bei gleicher Backzeit.

Wenn ich Vanilleschoten da habe, kratze ich gerne noch das Mark einer Schote in den Teig. Das gibt dem Kuchen eine leichte Vanillenote (aus dem Puddingpulver ist ja nicht viel herauszuholen) und die schwarzen Krümel wirken ganz dekorativ im Teig.

– Schmecken lassen! –

Email this to someoneTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on Tumblr

Abendlicher Backwahn

Mich überkam zu Beginn der Woche wieder der Backwahn. Muffins sollten es werden. Die sind klein, lecker und ideal, um sie auf Arbeit zu verputzen. 21 Uhr schob ich das Blech in den Ofen.

Passend zur Saison gab es:

Pflaumenmuffins

Wenn ihr bereits einen geliebten Grundteig für Muffins habt, braucht ihr nur noch 5-7 Pflaumen und 1 TL Zimt, den ihr einfach mit dem Mehl vermengt, bevor ihr den Rührteig herstellt. (Den dürft ihr mir auch gerne verraten 😉

Ansonsten:

  • 125g Butter (bitte weich)
  • 70g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille-Zucker (eure Wahl, ob Vanillin- oder richtigen Vanillezucker)
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier (sollten nicht all zu kalt sein, also etwas eher aus dem Kühlschrank nehmen)
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver (gestrichen)
  • 250g Mehl
  • 75ml Milch (am besten lauwarm)
  • 5-7 Pflaumen

Zubereitung:

  1. Pflaumen waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden.
  2. In der Rührschüssel die weiche Butter mit dem Zucker und der Prise Salz schaumig rühren. Nach und nach die Eier unterrühren. Alles zu einer glatten Masse verarbeiten.
  3. Mehl abmessen und mit dem Backpulver und dem Zimt ordentlich vermengen.
  4. Mehl in Etappen zum Ei-Butter-Gemisch geben. Anschließend die Milch dazu. Alles wieder gut zu einem glatten Teig verarbeiten.
  5. Die Pflaumenstücke unter den Teig heben.
  6. Die Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Teig gleichmäßig in die einzelnen Mulden verteilen.
  7. Bei 175°C (vorgeheizt, Ober-/Unterhitze) mind. 15 Minuten backen.
Muffin mit Pflaumenstückchen
Am besten klopft ihr die Muffinform vor dem Backen 2-3x vorsichtig auf die Arbeitsfläche, damit evtuell vorhandene Luftblasen rausgehen. Außerdem nicht zu lange backen lassen. Meine erster Versuch war ein paar Minuten zu lang drin. Dank der Pflaumen und der Aufbewahrung im Kühlschrank sind sie nicht zu trocken, aber sie könnten fluffiger sein.

– Schmecken lassen! –

PS: Wer es süßer mag, sollte die Zuckermenge erhöhen!

Email this to someoneTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on Tumblr

Es ist so warm…Also was essen wir?

Die Mehrheit hat bei der Wärme keinen Hunger bzw. keinen großen. Ich gehöre nicht dazu. Die bessere Hälfte auch nicht. Also überlegten wir, was wir essen könnten. Auflage war: Es war nix, was wir die vergangenen Wochen schon hatten und es darf uns nicht entgegendampfen. Kartoffeln und Quark hatten wir schon genauso oft wie Salat in allen Varianten. Beim Herumstöbern im Internet stieß ich auf eine klassische Mahlzeit Deutschlands, die vor allem an der Grenze zu Frankreich sehr beliebt ist:

Flammkuchen

Dafür habe ich gestern nur einen herzhaften Hefeteig für ein Blech angesetzt. Hierbei sollte man drauf achten, dass man mengenmäßig nicht zu viel Teig herstellt: Der Boden für Flammkuchen wird recht dünn ausgerollt, daher braucht man nicht so viel wie für einen Obstblechkuchen. Teig nach dem Verkneten 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Dann erneut kurz durchkneten, bemehlen und mit dem Nudelholz auf Backpapier ausrollen. Noch einmal für 30-40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit habe ich eine Gemüsezwiebel in dünne Streifen geschnitten, für den grünen Faktor noch 3 Stängel Frühlingszwiebeln in kleine Röllchen geschnitten. Die 125g Schinken habe ich bereits gewürfelt gekauft. Gerne dürft ihr hier aber auch Bauchspeck am Stück in kleine Würfel schneiden. Für die Creme einfach einen Becher Schmand mit einem Becher Créme fraîche verrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Und bitte den Ofen rechtzeitig vorheizen. Der Flammkuchen bäckt nicht lange, daher braucht er hohe Temperaturen: 250°C Ober-/Unterhitze.

Auf dem Teig zuerst die Schmand-Creme, dann die kleingeschnittenen Zutaten lose verteilen. Das Backblech für 10-15 Minuten in den Ofen schieben. Wer mag, kann seine Grillfunktion im Ofen nutzen, um für die letzten Minuten noch eine extra Bräune auf dem Flammkuchen zu schaffen.

Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und in Stücke schneiden. Dazu passt ideal ein trockener Weißwein oder ein gut gekühltes Bier. Haben das gestern mal für euch getestet 😉

Was den Belag angeht: Eigentlich kann man da sicher drauf schmeißen, was beliebt. Es sollte nur nicht zu viel sein. Ich aß auch schon sehr leckere Varianten mit dünnen Schinkenscheiben, grünem Spargel und Ziegenkäse. Der Phantasie kann man hier freiem Lauf lassen.

– Schmecken lassen! –

PS: Ich hätte gerne ein Foto vom ganzen Prachtstück gehabt, aber hier hatte jemand sehr großen Hunger…

Email this to someoneTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on Tumblr

Lecker Bakery #3

Dank eines Tweets der MsPittilis wurde ich am Freitag darauf aufmerksam gemacht, dass die neue Lecker Bakery wohl frisch gedruckt in den Zeitschriftenregalen Deutschlands käuflich zu erwerben sei. Nach Feierabend flitzte ich noch schnell einen kleinen Umweg und blätterte auf den letzten Metern meines Heimweges zufrieden in der neuen Ausgabe. Bereits nach dem ersten Eindruck dachte ich nur: Ich brauche Urlaub, ich will mehr als 90% der Rezepte ausprobieren.

Gesagt – getan. Gestern war das erste Exemplar dran:

Cheesecake-Brownies mit (Him-)Beeren

Das Originalrezept ist für eine 24x24cm Form. Da ich wieder nur für einen Zwei-Personenhaushalt gebacken habe, nutzte ich mein kleines 17x23cm Backblech und passte die Zutatenmenge entsprechend an.

Der Boden ist ein sehr kompakter Brownieteig. Schön schokoladig, fest, Endorphine auslösend. Darüber befindet sich eine übliche Cheesecake-Masse aus Eiern, Zucker, Frischkäse. Ich ergänzte hier eine kleine Prise Salz und Zitronensaft.

Ich nutzte Himbeeren und ein paar Heidelbeeren. Dem Geschmack kommt das sehr entgegen, da die kleinen blauen Früchtchen eine angenehme Säure mitbringen.

Dass ich den Kuchen über Nacht im Kühlschrank stehen ließ, war ganz gut. So war er heute schön durchgezogen und angenehm kühl beim Essen. Eigentlich mag ich „Kühlschrankkuchen“ so gar nicht, aber hier passt es sehr gut.

Fazit: Der Kauf der Lecker Bakery lohnte sich wie auch beim letzten Heft und ich freue mich auf die nächsten Rezepte und vor allem auf eine glücklich schmatzende zweite Hälfte. Seid gespannt! Ich werde – wie schon aus Heft 2 – über den ein oder anderen Backversuch berichten.

PS: Das Getränk in der Teetasse ist selbst gemachter Eistee. Dazu habe ich nur eine Teemischung (schwarzer Tee, aromatisiert mit Pfirsich) etwas stärker als sonst dosiert mit heißem Wasser aufgebrüht, 3 Minuten ziehen lassen. Im kalten Wasserbad habe ich dann versucht, den Tee schnell herabzukühlen und schmeckte ihn mit etwas Zucker und Zitronensaft ab. Was dazu auch gut passt sind Minze und Eiswürfel (idealerweise aus Eisteeflüssigkeit, damit er nicht so verwässert).

Email this to someoneTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on Tumblr

Sonntag ist Kuchentag

Die Twitterer unter uns sahen bereits erste Fotos vom heutigen Prachtstück. Ich habe mal wieder gebacken. Erneut habe ich ein Rezept von Paul Bokowskis Blog zur Inspiration genutzt. Diesmal musste ich jedoch aus Mangel an diversen Zutaten etwas variieren. Daher hier meine Variante für die

Schokoladen-Birnen-Tarte

Zutaten (für eine Tarte-Backform mit 28cm Durchmesser):

  • 175g Mehl
  • Salz
  • 115g Butter (nicht ganz weich, aber auch nicht frisch aus dem Kühlschrank)
  • 1 Eidotter
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 1 Dose Birnen
  • 50g Butter
  • 10g Kakao
  • 70g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille-Zucker
  • 3 Eier
  • 60g gemahlene Mandeln
  • 60g gemahlene Haselnüsse

Zubereitung:

  1. Mehl, 115g Butter und die Prise Salz zu einem krümeligen Teig verkneten. Anschließend Eidotter hinzugeben und das Wasser und zu einem festen Mürbteig verkneten. Anschließend in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  2. Den Teig herausnehmen und ausrollen. Mit Hilfe des Nudelholzes den Teig in die Backform geben, nachdem diese gefettet wurde. Den Teig mit einer Gabel einstechen.
  3. Bei 200°C im Ofen auf unterer Schiene 10-15 Minuten vorbacken. Erbsen zum Blindbacken benutzte ich nicht, da der Teig dünn genug ausgerollt wurde und somit kein enormer Platzverlust für die Füllung zu erwarten war.
  4. In einer Rührschüssel die 50g Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Eier und Kakao hinzu und alles gut verrühren. Schoko-Nuss-Masse auf den vorgebackenen Teig geben und gleichmäßig verteilen.
  5. Die Dose mit den Birnen öffnen und je nach Wahl die Birnenstücke in der Schokoladenmasse verteilen.
  6. Den Kuchen gut 40 Minuten bei 200°C auf der unteren Schiene backen.

– Schmecken lassen! –

Sonntagskuchen

PS: Der Kuchen schmeckt in der Variante bereits sehr gut. Beim nächsten Mal werde ich eine andere Version für die Schokoladenfüllung ausprobieren. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Email this to someoneTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on Tumblr