Himbeermousse

Nach langem mal wieder ein Dessert ausprobiert. Himbeermousse. Ich sag nur eins: lecker! Wird definitiv wieder gemacht – gerne auch für Gäste.

Hier das Rezept für 4-5 Portionen:

  1. 450g Himbeeren waschen. Bei TK-Himbeeren diese gut antauen lassen.
  2. 5 Blatt Gelatine für 5 Minuten in kaltes Wasser legen. Dabei darauf achten, dass die Blätter einzeln in das Wasser gegeben werden.
  3. 100ml Wasser mit 3-4 Esslöffel Zucker aufkochen.
  4. Gelatine gut ausdrücken und in dem Zuckerwasser auflösen.
  5. Die Himbeeren mit dem Zuckerwasser vermengen und gut pürieren.
  6. Die Masse nun durch ein feines Sieb streichen, wenn man die kleinen Kerne der Himbeeren nicht mag. Ich ließ sie drin, weil sie mich nicht stören.
  7. Das Himbeerpüree mit 300g Joghurt verrühren und für gut 10-15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  8. 150g Schlagsahne steif schlagen, vorsichtig unter die Himbeer-Joghurt-Masse heben.
  9. Mousse nun in die vorgesehenen Portionsgläser geben und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  10. Mit frischen Himbeeren und Minze oder Melisse garniert servieren.

– Schmecken lassen! –

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Weihnachtliches Dessert

Wer mir bei Twitter folgt, hat vielleicht mitbekommen, dass ich dieses Jahr in der Familie für das Dessert zuständig bin. Also probierte ich letztes Wochenende ein gefundenes Rezept direkt aus, um es auf seine Eignung zu testen. Es gab:

Weiße Mousse au Chocolat mit Zimtpflaumen

Zutaten (für 4 recht kleine Portionen):

  • 1/4 einer ganzen Vanilleschote
  • 70ml Milch
  • 1 Blatt Gelatine (farblos)
  • 100g weiße Kuvertüre + weiße Kuvertüre zum Dekorieren
  • 150g Sahne
  • 1 EL Zucker
  • ca. 3cm Zimtstange
  • 1 Glas Pflaumen

Zubereitung:

  1. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Gemeinsam mit der Schote in die Milch geben, aufkochen und für mind. 10 Minuten ziehen lassen. Die Milch soll dabei nicht mehr kochen, also runter von der Herdplatte, Topf bitte abdecken.
  2. Die Kuvertüre mit einem Messer so fein wie möglich hacken.
  3. In kaltem Wasser die Gelatine für 5 Minuten einweichen. Parallel dazu die Milch erneut aufkochen und die Vanilleschote entfernen. Die Gelatine ausdrücken und in der heißen Milch unter Rühren auflösen. Nun die Kuvertüre hinzugeben und alles ordentlich mit einem Schneebesen verrühren.
  4. Die Masse zwei Minuten ruhen lassen und dann erneut alles gut durchschlagen. Beiseite stellen, auf ca. 35°C abkühlen lassen.
  5. Nun die Sahne halbsteif schlagen und vorsichtig die Vanille-Schokolade-Milch unterheben.
  6. Die Masse auf vier Dessertgläser verteilen, mit Alu- oder Frischhaltefolie abdecken und mind. 4 Stunden kalt stellen.
  7. Nun den Zucker im Topf karamellisieren und die Zimtstange dazugeben. Den Saft der abgetropften Pflaumen zum Ablöschen hinzugeben. Bei mäßiger Hitze so lange köcheln, bis der Karamel sich vollständig auflöste. Die Pflaumen hinzugeben und einmal aufkochen lassen. Danach die Zimtpflaumen abkühlen lassen.
  8. Vor dem Servieren die Zimtstange herausholen und das Kompott auf die weiße Schokomousse verteilen.
  9. Weiße Kuvertüre hobeln und die Späne zur Dekoration verwenden. Wer mag, darf hier noch mit einer Prise Zimt „nachwürzen“.

– Schmecken lassen –

PS: Auf der weihnachtlichen Tafel unserer Familie wird es nicht landen, aber es war lecker und auch gar nicht schwer in der Zubereitung.

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Buttermilch-Mousse

Was gibt es schöneres, als nach dem Essen noch eine Kleinigkeit zu naschen? Eben, fast nichts. Die Buttermilch-Mousse ist nahezu kalorienfreundlich, hat eine wunderbare Leichtigkeit und passt wirklich immer noch zusätzlich in das volle Bäuchlein. Meine Testesser in Form der besseren Hälfte und des Mitbewohners segneten es ebenfalls als lecker ab. Hier das Rezept:

Buttermilch-Mousse mit roter Fruchtsauce

Zutaten für 4-6 Portionen

  • 3,5 Blatt Gelatine
  • 380g Buttermilch
  • 2-3 EL Puderzucker
  • 2 EL Limettensaft
  • 1-2 Eiweiß
  • 2-3 EL Zucker
  • 200g Sahne
  • 250g gemischte, rote Früchte
  • 2-3 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Speisestärke

Zubereitung

  1. Buttermilch mit Puderzucker und Limettensaft vermischen und abschmecken. In einer weiteren, fettfreien Schüssel das Eiweiß mit einer Prise Salz und 1 EL Zucker steif schlagen. Sowie das Eiweiß deutlich fester geworden ist, den restlichen Zucker hinzu, bis das Eiweiß cremig ist. Dann am besten zurück in den Kühlschrank stellen. Anschließend die Gelatine für 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen.
  2. Von der Buttermilchmischung ca. 4 EL in einen kleinen Topf abfüllen und erhitzen. Vom Herd nehmen. Die Gelatine ausdrücken und in die warme Buttermilch zum Auflösen geben. Die Buttermilch-Gelatine-Mischung unter ständigem Rühren zur restlichen Buttermilchmasse geben und alles gut verrühren.
  3. Die Schüssel nun auf Eiswasser stellen und ab und an umrühren, bis die Masse zu stocken beginnt. Währenddessen die Sahne halbsteif schlagen. 
  4. Wenn die Buttermilchmasse gestockt ist, aus dem Eiswasserbad nehmen und die Sahne unter die Masse heben. Danach das Eiweiß unterziehen.
  5. Die Mousse in 4-6 Dessertschalen geben und für mindestens 4h kalt stellen.
  6. Früchte waschen und abtropfen lassen. Mit etwas Wasser, Zucker und Vanillezucker aufkochen. Die Speisestärke in ein wenig Wasser anrühren und dann unter die Früchte rühren, damit sich die Sauce bindet. Abkühlen lassen.
  7. Vor dem Servieren die rote Fruchtsauce auf die Buttermilch-Mousse geben.

Tipps:

  • Das Dessert ist super für warme Sommerabende – auch weil es im Sommer eher frische, aromatische rote Früchte gibt. Da es auch im Winter schmeckt, eignen sich hier TK-Früchte. Ich nehme dann immer Himbeeren, die ich auftauen lasse, mit Zucker und Zitronensaft ein wenig abschmecke und dann mit dem Pürierstab zu einer Sauce verarbeite. Wer die Kerne nicht haben will, muss die Sauce dann noch durch ein feines Sieb streichen.
  • Ich habe noch keine richtigen Dessertschalen. Die Gläser, die man im Artikelbild sieht, sind ehemalige Kerzen eines berühmten Einrichtungshauses, die nach dem Ausbrennen ordentlich mit Spülmittel und sehr heißem Wasser ausgewaschen wurden. Not macht erfinderisch.
  • Wer lieber mit Trockengelatine arbeitet, müsste sich auf der Verpackung dann belesen, wie viel Gramm einer Gelatineplatte entsprechen.
  • Wir haben immer ein paar Eiswürfel auf Vorrat, von daher kann ich mein Eisbad stets schnell aufbauen. Wer keine Eiswürfel gebunkert hat, macht mit Hilfe der mittlerweile fast überall erhältlichen Eiswürfeltüten am Tag zuvor welche.
  • Bitte nehmt frische Eier! Tante Salmonelle kann schneller anklopfen, als einem lieb ist.

– Schmecken lassen! –

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