MeinFernbus – Update einer Erfahrung

Vor gut zwei Jahren fuhr ich das erste Mal mit MeinFernbus. Viel hat sich seitdem getan – auch auf dem Fernbusmarkt.

Damals schossen sie wie Pilze aus dem Boden. Die ersten meldeten bereits den Rückzug an. Trotzdem sieht man immer mal noch neue Anbieter, aber auch ohne Zahlen als Fakten zu recherchieren, ist MeinFernbus der wohl am häufigsten genutzte Fernbus Deutschlands. Durch den Zusammenschluss mit FlixBus und kontinuierlichem Streckenausbau sind mittlerweile über 80 Linien und gut 200 Haltstellen zu verbuchen. Selbst europäische Städte wie Amsterdam, Brüssel, Paris oder gar Zagreb und Budapest sind heute über mein Fernbus zu erreichen. Das Prinzip Fernbus scheint somit zu funktionieren.

Dank des Bahnstreiks benötigte ich am vergangenen Wochenende auch mal wieder den Fernbus als Alternative zur Bahn, da ich auch nicht auf unseren PKW zurückgreifen konnte. Lust auf Bus habe ich persönlich generell nie. Wenn man selbst fährt, hat man was zu tun. Oder kann zumindest als Beifahrer irgendwie die Zeit verfliegen lassen. Im Bus langweile ich mich stets zu Tode, auch wenn ich die Zeit für eigentlich gern gepflegte Hobbys nutzen kann. Wahrscheinlich liegrt es auch daran, dass die hessische Autobahn freitags immer zum Kotzen ist – aber mit einem PKW kommt man dann irgendwie doch schneller voran – und ist auch nicht an die gesetzliche Pause für den Fahrer gebunden. Jammern nützte  nix, ich wollte zu einem mir sehr wichtigen Termin nicht fehlen. Da führte an das verlässliche Fahren von MeinFernbus nichts vorbei.

Prinzipiell hat sich bei MeinFernbus auch nichts verändert. Während ich mich erinnere, dass die allererste Tour von Frankfurt nach Leipzig ohne Pause ging, findet heute auf der Strecke immer eine Pause statt. Der Busfahrer muss nun einmal nach gesetzlichen Regelungen genau diese Pausen einlegen. Auch wenn mich die 30-45 Min Zwangspause wirklich nervten, so ist es doch wichtig und auch gut, immerhin hängt auch von der Konzentration und Leistungsfähigkeit des Fahrers die gute und vor allem sichere Fahrt ab – und ich lebe dann doch lieber.

Die Busse sind modern und sauber. Eine Sitzplatzwahl erfolgt nach dem Modus „wer zuerst kommt, wählt zuerst“, also ganz wie in alten Klassenfahrttagen. Das WLAN ist noch immer unterirdisch schlecht, aber die Steckdosen liefern zumindest Strom für Tablets & Co. Wer dringend eine Steckdose braucht, sollte im Bus an den Fensterscheiben nach den Hinweisstickern suchen. Die Steckdosen befinden sich in den Sitzreihen unter den Sitzen zwischen den zwei Plätzen. Am Snackangebot (Getränke, Knabberzeug) änderte sich nichts. Doch auch heute noch halte ich nix davon, den Fahrer mit meinem 50er abzulenken, weil ich Bock auf Gummibären für einen Euro habe.

Generell bin ich mit meiner Notlösung wirklich zufrieden gewesen, auch wenn es nie etwas aus den angekündigten fünf Stunden Fahrtdauer wurde. Für Staus, Stockungen und Sperrungen kann der Fahrer nichts. Der Preis ist bis heute unschlagbar – auch für Leute, die kurzfristig reisen wollen. Wo ich bei MeinFernbus aber wirklich Handlungsbedarf sehe, ist die Situation an den Abfahrpunkten. Freitag gegen 15 Uhr fahren in Frankfurt zahlreiche Busse ab. Die Platzkapazitäten reichen einfach nicht mehr aus, um die Busse systematisch bzw. übersichtlich zu platzieren. Der ungeübte Fernbusgast gerät hier sicher leicht in Panik. Das Personal vor Ort wirkte auch einfach nur genervt von allem und jedem. Anfragen von eben diesen ungeübten Fahrgästen wurden auch mal barsch abgewürgt mit „ja, der kommt doch noch, meine Güte, der fährt eh erst in 5 Minuten ab – laut Plan.“ Das wirft dann doch ein schlechtes Bild auf die anstehende Reise und hat auch sicher schon so manche Beschwerde nach sich gezogen. Klar, hört der Mitarbeiter diese Frage am Tag hundertmal, mal mehr und mal weniger freundlich. Aber die Abfahrtsituation ist bei den Stoßzeiten einfach unübersichtlich und ich kann die Angst verstehen, dass der Bus ggf. auch ohne gebuchte Fahrgäste seine Tour starten könnte. Ich ging Seig C auch drei Mal ab, um sicher zu gehen, dass da noch nicht mein Bus steht.

Vielleicht können die Städte hier gemeinsam mit MeinFernbus eine vernünftige Lösung in den kommenden Jahren finden, um hier für alle Beteiligten zufrieden zu stellen. Mal sehen.

Für mich war dies wahrscheinlich vorerst das letzte Mal, dass ich von Frankfurt nach Leipzig und zurück tourte. Wer weiß, welche Strecken die Zukunft bringt.

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Eheringe oder auch: „Karstadt macht auch schöne Freundschaftsringe…für kleine Budgets“

Zu einer Hochzeit gehören Ringe. Das ist kein Gesetz, aber Eheringe haben mit ihrer tiefen Verwurzelung in die Tradition schon eine gewisse Symbolik, die auch ich nicht abstreiten möchte. Für uns beide gab es daher auch nie die Diskussion, ob wir darauf verzichten wollen – auch wenn wir beide nicht wirklich viel Schmuck besitzen und tragen. Es besteht halt immer die Gefahr, etwas zu verlieren bzw. zu verbummeln – bei uns beiden.

So starteten wir im Januar vergnügt zur Hochzeitsmesse hier in Frankfurt und wollten uns zunächst nur inspirieren lassen. Platin, Weißgold, Palladium, Edelstahl – ist halt alles in der Grau-/Silberschiene zu finden, aber wo da die Unterschiede sind und wie sie an unseren Händen wirken, da hatten wir keine Ahnung. Die Bildungslücke wollten wir schließen.

Nun sind Messen nicht nur als Volksbespaßung gedacht, sondern die Aussteller wollen Geld verdienen. Daher ist natürlich auch klar, dass die Messemitarbeiter potentielle Neukunden gewinnen wollen. Denn wie sagte meine Schwägerin in spe so schön: „Hochzeitspaare und junge Eltern. Die können so richtig schön gemolken werden.“ Das unterschreibe ich nun blind. Also zumindest für Hochzeitspaare.

So fanden wir uns nach gefühlt 30 Sekunden nach dem Betreten der Halle in zwei äußerst bequemen Sesseln vor einer freundlich grinsenden, jungen Frau wieder. Sie hatte auch viel Schmuck am Ohr, Hals und den Händen – sie l(i)ebt ihre Arbeit somit bestens – zumindest in meinen Augen.

Das Abfragen der Grundfakten lief ab wie nach Schema F mit Ankreuzzettel. Hochzeitsdatum? Ringgrößen? Materialwünsche? Steinwünsche? Gravurwünsche? Materialmix?

Das war bezüglich der Ringart direkt etwas viel auf einmal. Wir wussten immer noch nicht, wie sich Weißgold von der Optik her von Platin und Palladium unterscheidet. Zumindest konnte uns dann hier Weißgold neben Platin gezeigt werden, aber nur kurz. Es wirkte fast so, als wäre es ihr lieber, wenn wir immer die Handflächen nach oben zeigen würden à la „Hände hoch, das ist ein Banküberfall“.

Den Beratungsgnadenschuss bei ihr gab ich mir wahrscheinlich selbst, als ich ihre Frage mit „Wie viele Steine sollen es denn werden?“ mit „ach….eigentlich gar keinen“ beantwortete. Ich weiß nicht, ob sie dachte, wir hätten so gar kein Geld oder wären geizig oder was auch immer. Jedenfalls wurde sie merklich einsilbig und betonte, dass ihre Firma nur mit ECHTEN Diamanten und HOCHWERTIGEN MATERIALIEN arbeitet. Es gäbe da aber so Warenhäuser, in deren Schmuckabteilungen findet man auch sehr schöne Freundschaftsringe, gar nicht mal so teuer…

Tendenziell ging es mir bei meiner Entscheidung gegen Stein gar nicht um den Preis. Wir hatten beide nie über ein Preislimit gesprochen, waren uns aber auch hier unausgesprochen wieder einig, dass wir nicht mehr als Summe X bezahlen möchten.  Wir kennen uns einfach. Wir sind tollpatschig. Wir sind das Paar, das beim fröhlichen Buddeln mit Kindern am Strand den Ring verliert. Ich möchte aber keine 1.000 Euro der Ostsee schenken und mich dann über meine eigene Dummheit noch mehr aufregen.

Außerdem kam auch aus optischen Gründen kein Stein für mich in Frage. Ich trage links sicher auch weiterhin meinen Verlobungsring – so lange wie dieser passt. Dieser ist schlicht mit einem kleinen Stein. Ich liebe ihn einfach, wie er ist. Da brauche an der anderen Hand nicht fast deckungsgleich das gleiche Design, nur aus anderen Materialien. Die Argumentation verstand die Dame leider irgendwie nicht.

Wir gingen anschließend zwar nicht grollend oder gar beleidigt vom Stand, aber es war auch irgendwie frustrierend. Kunde ist König, solange man die Scheine auf den Tisch knallt.

Einige Stände weiter kamen wir dann zum Stand der Goldschmiede Kargus. Dies war das totale Kontrastprogramm hinsichtlich des Ansprechens und Beratens. Wir wurden sehr freundlich angesprochen und zwar mit der direkten Frage, ob wir uns nicht vorstellen könnten, unsere Eheringe selber zu schmieden. Ehrlich gesagt, wir konnten es nicht, waren aber neugierig.

In der Hobbyschmiede kann man unter der fachkundigen Anleitung eines ausgebildeten Goldschmiedes die Eheringe selber erschaffen. Es klingt so, als würden am Ende Schmuckstücke entstehen, die nach nichts aussehen, aber durch die fachkundigen Anweisungen geht hier in der Regel wohl nichts schief und die Ringe sehen am Ende auch wirklich nach Ringen aus.

Wir selbst ließen uns vor Ort in der Hobbytrauringschmiede in Offenbach noch einmal alles zeigen. Außerdem ließen wir uns, um eine Vergleichsgröße zu haben, den Materialbedarf für unsere Ringe ausrechnen. Final zusagen wollten wir nicht, da noch ein Termin beim Juwelier ausstand. Der Leiter der Hobbyschmiede war aber auch sehr freundlich, beantwortete geduldig die Fragen und versprühte die ganze Zeit einen hessischen Charme, wie ich ihn in Frankfurt bisher noch nicht erleben durfte.

Letztendlich entschieden wir uns auch tatsächlich für die Trauringe von der Stange beim Juwelier. Das hatte ganz praktische Gründe: fehlende Zeit an den Wochenenden in den kommenden Wochen und fehlendes Vertrauen in unsere Fähigkeiten.

Wer sich jedoch vorstellen kann, hier einen Tag in einer Goldschmiede unter wirklicher Fachanleitung seine Ringe zu schmieden, sollte sich ruhig einmal umsehen, ob in seiner Gegend nicht auch eine Hobbyschmiede ist. Die Ringe, die wir sahen, waren wirklich gut gemacht und wirkten für mich, als Laien, auch nicht wie „selbstgemacht“, sondern wie aus dem Laden gekauft. Es ist wahrscheinlich ein ganz eigenes Gefühl zu wissen, dass der Partner auf diesem Stück Metall rumhämmerte, es erhitzte, es bog, es schliff. Ich glaube, hätten wir aufgrund seiner Versetzung weniger Zeitdruck gehabt, hätten wir hier wirklich ja gesagt.

Sowie der Juwelier dann vom Hersteller dann endlich mal beliefert wird, können wir auch hier ein dickes Häkchen auf der To-Do Liste setzen. Wer uns kennt und die Ringe sieht, wird wohl nicht überrascht sein. Bei der Beratung war für mich jedenfalls das schönste, nicht in Schublade „geizig“ oder „arm“ gesteckt worden zu sein. Sie beriet uns ausdauernd und verständnisvoll, gab Tipps und Hinweise – also so, wie man es sich vorstellt. An dieser Stelle großes Danke an Frau E. vom Christ Juwelier! Auch dafür, dass sie sich jetzt so fleißig rührte um nachzuhaken, wo unsere Ringe bleiben.

Jetzt freue ich mich, dass wir sie dann irgendwann in der kommenden Woche wohl abholen dürfen und dann möchte ich Juli haben, um sie endlich in der Ringschale liegen zu sehen – bis zum Anstecken.

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DM Lieblinge Dezember 2014

Gefühlt holte ich erst letzte Woche meine Novemberbox ab, aber wir haben ja schon Dezember und ich konnte die Tage meine zweite DM Lieblinge Box in der Filiale des Vertrauens abholen. Auch diesmal packte ich erst daheim aus.

Bereits nach dem ersten Blick war ich sehr zufrieden, denn ich fand folgende Produkte:

  • Rentierplätzchen-Post (Rezeptheftchen und 4 Magnete mit den Motiven der Rentierplätzchen)
  • Masterpiece Max Mascara MAX FACTOR
  • invisibobble Haargummi
  • head&shoulders Instant Shampoo
  • Professional ebelin Ultralight Mini-Haarschutzbürste
  • AXE Black Duschgel
  • CD Handcreme Sanddorn
  • tesa Glitter-Deco

MagneteDie Rentierplätzchen probiere ich vielleicht in den kommenden Jahren mal aus, wenn ich das Vergnügen habe, mit kleinen Zuckerbäckern gemeinsam in der Küche zu stehen. Für uns zwei mach ich eher selten so einen Dekoaufriss bei Keksen. Die Kühlschrankmagnete machen mich nicht ganz so glücklich. DM Digifotos bietet sie auf seiner Homepage ab 7,95€ an. Wer sie nur als Deko an den Kühlschrank klemmen will, wird damit gewiss glücklich. Sie halten auch einen kleinen Einkaufszettel. Aber bei dem Gewicht einer Postkarte wird es dann schon etwas kritisch, weil der magnetische Teil dafür einfach zu schwach ist.

Masterpiece Max Mascara MAX FACTORAch ja, Mascara. Aktuell benutze ich L’Oréal Paris Mascara False Lash Schmetterling (geht langsam alle) und den L’Oréal Paris Mascara False Lash Schmetterling Intenza. Auch der Masterpiece Max Mascara MAX FACTOR stellt mich ganz zufrieden. Wenn auch er nicht nach zwei Wochen Benutzung klumpt, wie es leider die billigeren Mascaras gerne tun, freut es mich um so mehr, dass ich ihn so günstig testen konnte.

Als ich vor einigen Wochen die invisibobble Haargummi auf der Facebookseite von DM sah, dachte ich nur: aha, aha. Ich kaufte mir nämlich vor über einem Jahr bei Papanga genau solche Haargummis. Mir wurden diese empfohlen, da ich bei Pferdeschwänzen häufig Kopfschmerzen bekomme und diese angeblich weniger „ziehen“. Leider kann ich dies nicht direkt unterschreiben bzw. bestätigen, da ich auch mit den Papangas hin und wieder Kopfschmerzen bekomme, wenn ich länger einen hohen Pferdeschwanz trage. In der Box waren die kleinen invisibobble Haargummis, die sich bei mir auch eher als Abschlusshaargummi eignen. Da sie dank ihrer Gestalt nicht aus dem Haar rutschen, wenn ich beispielsweise mit einem geflochteten Zopf jogge, werden sie hier ihren Zieleinsatzort finden – und das hoffentlich für lange Zeit.

Head and Shouldershead&shoulders Instant Shampoo ist das Shampoo meiner Kindheit (neben Schauma 7 Kräuter). In den letzten Jahren kam zum Klassiker classic clean so manches Shampoo hinzu, dass nicht nur die Schuppen recht wirksam (bei mir zumindest damals) bekämpfte, sondern auch die Haare pflegte. Da ich seit einigen Jahren nicht mehr unter starker Schuppenbildung leide und auf Anraten des Friseurs ein anderes Shampoo nutze, wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir dieses zu kaufen. Die bessere Hälfte nutzt aber gerne jedes Shampoo. Vielleicht teste ich es zwischendurch auch einmal, da die Kopfhaut jetzt im Winter auch stark belastet wird.

Ebelin HaarbürsteNicht nur die Kopfhaut wird gerade massiv belastet, auch das Haar. Ich habe mit meinen Haaren, die ich zu 99% offen trage, aktuell das Problem, dass sie sich im Nacken aufgrund des Schals und des Kragens vom Wintermantel in Zusammenarbeit mit der Mütze schön verheddern. Das ziept wunderbar beim Kämmen. Privat nutze ich die Holzbürste Mischborste in beiden Größen von Dm, weil ich die Kombi aus normalen und Naturbürsten sehr mag. Bei der Paddleburste ist zudem die Auflagefläche schön groß, was mir beim Bürsten des langen Haares echt entgegenkommt. In der Box befand sich die Professional ebelin Ultralight Mini-Haarschutzbürste. Dank einer innovativen Bürstentechnologie sorgt sie dafür, dass sich feines, aber auch natur- und dauergewelltes Haar nicht zwischen Borste und Bürstenkissen verfängt. Außerdem soll sie einen Ionisierungseffekt mitbringen. Dadurch sollen sich die Haare beim Bürsten weniger statisch aufladen. Dank super trockener Luft im Büro, kann ich nur bestätigen, dass meine eigentlichen Haarbüsten vor der Aufladung in keiner Weise schützen. Nach dem Kämmen fliegt es wunderbar um meinen Kopf herum – trotz ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Pflegemaßnahmen. Das Kämmen mit der Professional ebelin Ultralight Mini-Haarschutzbürste unterbindet die fliegenden Haare auch nicht, aber sie fliegen nicht ganz so stark, was durchaus positiv zu bewerten ist. Auch das Ausbürsten vom verziepten Haar ist hier sehr angenehm. Ob ich die Bürste allerdings als Minihaarbürste bezeichnen würde, ist anzuzweifeln. Selbst gekauft hätte ich sie mir wohl auch nicht, weil ich meine eigentlichen Bürsten mehr mag.

Axe BlackFür die bessere Hälfte war diesmal auch wieder etwas dabei: AXE Black Duschgel. Man sagt den AXE Duschgelen ja so manch betörende Wirkung nach. Aus der Packung roch es schon einmal ganz angenehm. Jetzt bleibt zu hoffen, dass es auch hautfreundlich ist und die Damenwelt ihm nicht zu sehr schöne Augen macht 😉

DM Liebinge CD Handcreme Sanddorn Die CD Handcreme Sanddorn finde ich auch eine durchaus passende und nützle Gabe in der Box. Winterzeit ist für die Haut nicht gut, die Hände leiden massiv, daher habe ich überall Handcreme parat. CD kenne ich nun noch nicht, freue mich aber, sie auszuprobieren, wenn eine der aktuellen Packungen daheim oder im Büro aufgebraut ist. Überzeugt bin ich ja bisher nur von Neutrogena, daher bin ich sehr gespannt. Der erste Test aus Neugier war bisher zufriedenstellend.

Glitter GlueMit der tesa Glitter-Deco hätte ich so gar nicht gerechnet, aber ich finde es nicht schlimm. Da ich zunehmend Grußkarten selber erstelle, wird sie wohl zum Einsatz kommen. Ich bekam lediglich Verbot, es für unsere Hochzeitseinladungen zu nutzen, daher wird er von nun an stark glitzernde Geburtstagskarten bekommen….

 

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DM Lieblinge im November 2014

Yeah, ich bin eine Runde mal endlich dabei. Die letzte Qualifikationsrunde ging leider an mir vorbei, die 2-3 Bewerbungen davor waren nicht von der Glücksmuse geküsst. Aber diese Woche durfte ich meine erste DM Lieblinge Box abholen. Hätte mich ein Schuljunge in der Straßenbahn nicht vollgequatscht, hätte ich sie wahrscheinlich schon in der Bahn auseinandergenommen. Geduld ist nicht so meins bzw. die Neugier gewinnt in 9 von 10 Fällen. So öffnete ich sie erst daheim und entdeckte folgende Produkte:

  • Profissimo Muffinförmchen – passend zur Weihnachtszeit in rot mit Sternchen
  • Wella Wellaflex Haarschaum – Styling und Hitzeschutz in einem
  • Balea Men Aftershave Balm – für die sensible Männderhaut nach der Rasur
  • Dresdener Essenz Pflegebad – mit Mohnduft
  • TePe Easypick – Zahnzwischenraumreinigung soll nie simpler gewesen sein
  • Olaz Regenerist Luminous – Creme, die Altersflecken aufhellen soll
  • Kaugummis

Muffinformen von DM Die Muffinförmchen kommen bei mir defintiv zum Einsatz und somit werden die gewiss nicht lange bei mir existieren. Da wir in wenigen Tagen Besuch bekommen, werden darin wohl passend zum Außendekor Bratapfelmuffins gebacken. Freu mich jetzt schon auf das Ergebnis!

Den Haarschaum von Wellla testete ich jetzt bereits einige Male und bin nicht ganz so zufrieden. Trotz versprochenem starken Halt fällt meine Schwachstelle aka Pony auf dem Kopf gerne bereits gegen Mittag in sich zusammen. Vom Look nach dem Tragen meiner Mütze brauche ich dann gar nicht erst weitererzählen. Vielleicht kann ich ihn verschenken, viel habe ich ja nicht entnommen. Ansonsten brauche ich ihn vielleicht doch auf und wer weiß, vielleicht überzeugt er mich doch noch. (Da er beim „Fotoshooting“ noch im Bad war, fehlt er hier leider – sorry)

Balea Men After Shave BalmDer Herr hat den Balm noch nicht getestet, aber er hat vielleicht ganz gute Chancen bei ihm, da er für sensible Haut gedacht ist und diese bei uns im Haushalt doppelt vertreten ist. Vielleicht teste ich das Zeug auch mal für die Beine nach der Rasur oder dem Epilieren. Gerade jetzt im Winter will die Haut wesentlich mehr Pflege und was für zart besaitete Männergesichtshaut gut sein soll, wird sich an meinen Beinen wohl auch gut machen.

Dresdener Essenz - MohnDie Dresdener Badeessenz werde ich bestimmt auch dieses Jahr noch testen. Auch wenn trotz Schmuddelwetters meine Vorliebe stets der Dusche gilt, habe ich doch manchmal auch Verlangen nach einem schönen, warmen und vor allem entspannenden Vollbad. Ich hoffe nur, dass sie die Kritik anderer Lieblinge-Gewinnerinnen nicht bei mir auch bestätigt und es muffig riecht. Warten wir es ab; auf meinem DM Einkaufszettel steht schon ein Ersatzbadezusatz.

TePe EasyPickWomit ich überhaupt nicht klarkomme, sind die Zahnreinigungssticks TePe EasyPick. Die Marke fiel mir im DM bereits öfter ins Auge, weil ich regelmäßig  Zahnpflegeprodukte nachkaufen muss. Wie man diese Dinger in die Zahnzwischenräume bekommen soll, ist mir ein Rätsel. Meine Zahnstellung wurde nie durch Spangen oder dergleichen korrigiert, daher frage ich mich, was für Lücken man haben muss, um die Dinger zwischen die Zähne zu bekommen. Daher bleibe ich wohl bei meiner gewöhnlichen Zahnseide.

Olaz Regenerist Luminous CremeOlaz Regenerist Luminous Creme ist auch nicht so meins. Keine Ahnung, ob ich da die falsche Zielgruppe bin. Meine Haut im Gesicht ist sowieso schon sehr pflegebedürftig und verträgt nicht jedes Produkt. Ich muss gefühlt in meinem Gesicht auch nichts aufhellen oder dergleichen. Aber gut, was will man an Haut, die 27 Jahre alt ist, schon groß auffrischen 😉 Für mich ist das eindeutig das unbrauchbarste Produkt aus der Box, was sehr schade ist, denn die kostet schon ein paar Euro. Ob ich sie teste oder jemanden finde, der sie haben möchte, wird sich wohl in den nächsten Tagen zeigen.

Dentol Protect KaugummisKaugummis. Eigentlich ist meine „ich kaue ununterbrochen“ – Zeit seit einigen Jahren vorbei, aber dennoch habe ich immer welche da. Kaugummis sind halt gute Begleiter im Alltag, vor allem auch im Job, wenn zwischen den Terminen der Kaffeegeschmack im Mund nicht weichen will oder während der Autofahrt kein Bonbon zur Hand ist. Sie werden somit definitiv aufgebraucht.

Schade finde ich es, dass die Box so großflächig mit DM bedruckt ist. Sie wäre eine schöne Geschenkverpackung – gerade jetzt für Weihnachten. Aber vielleicht finde ich auch noch eine andere Verwendungsmöglichkeit.

Jetzt bin ich auf jeden Fall gespannt, was sich in der Dezemberbox versteckt – die müsste ich auch in ein paar Tagen holen können.

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MeinFernbus – Eine Erfahrung

Letztes Wochenende stand in heimatlichen Gefilden ein außergewöhnliches, familiäres Ereignis an. Da wir zwei Heimreisende beide Frühschicht hatten, wollten wir nur ungern selbst mit unserem Silversurfer danach noch gut vier Stunden selbst auf Deutschlands Autobahnen fahren. Bahntickets sind auf kurzer Frist zu teuer und Mitfahrgelegenheit ist immer so eine Sache mit dem Vertrauen. Dank einer Gesetzesänderung dürfen nun Fernbusse deutsche Autobahnen beehren. Das nutzten wir….

Wieso MeinFernbus?

In den Untiefen des World Wide Webs stießen wir durch Zufall auf das Angebot von MeinFernbus. Angebot angeschaut, festgestellt, dass es für uns ganz günstig ist, weil Frankfurt um die Ecke ist und Leipzig auch ein guter Dreh- und Angelpunkt in unserer Heimat ist. Der Fahrpreis bei rechtzeitiger Voranmeldung von 15 Euro pro Näschen ist natürlich unschlagbar. Das schafft man mit keiner Mitfahrgelegenheit und mit keinem Sparangebot der Bahn, das man Wochen im Voraus kaufen muss.

 Wie liefen der Kauf und dann die Fahrt ab?

Tickets haben wir ganz einfach online gebucht und bezahlt. Freitagnachmittag 15 Uhr ab Frankfurt/Main bis Leipzig. E-Mail Bestätigung und Zettel ausgedruckt (den der Fahrer nicht sehen wollte). Kurz vor der Abfahrt hat man sich einfach beim Fahrer mit seinem Namen gemeldet und er hat einen dann – moderne Technik sei Dank – direkt im Smartphone abgehakt. Platz gesucht, los ging es.

Auf der Hinfahrt fuhr uns Herbert. Sein Lieblingswort ist ‚richtich‘. Er fuhr tapfer im Schneeregen los, um dann wenig später im Stau auf der Autobahn zu landen. Mir war eh alles egal, ich hab mir den Rücken verknackst und konnte mich nicht bewegen. Ich wollte nur Ruhe. Die hatte ich, um uns herum schliefen viele. Faszinierend an der Fahrt war eher, dass der erste drei Minuten nach Fahrtantritt auf das Busklo musste – wie zu besten Ausflugzeiten in der Schule. Dank des Staus war ein pünktliches Ankommen in Leipzig natürlich nicht möglich. 19.40 war veranschlagt, 21 Uhr wurde es.

Auf der Rückfahrt am Sonntagnachmittag fuhr uns Michael. Wieder war es ein normaler Reisebus, aber sehr voll. Unter den Studenten muss sich das Topangebot herumgesprochen haben. Abgesehen von Menschen mit Pionierblasen, die regelmäßig schiffen gehen, war auch diese Fahrt auszuhalten. Ankunft in Frankfurt war 20 Minuten vor der eigentlich geplanten Ankunft.

Das angepriesene WLan im Bus ist eher, naja, eine Baustelle, die definitiv behoben werden sollte. Wenn man zu den acht glücklichen Nutzern gehört, die sich rechtzeitig einloggen, hat man mit Ladezeiten zu kämpfen, die jenseits von Gut und Böse gehören. 56k Leitungen waren damals gefühlt schneller.

Dafür ist der „Bordservice“ zu empfehlen. Getränke und Knabberzeug zu wirklich humanen Preisen. Tüte Gummibären von namenhaften Herstellern kostet auch in manchen Spätis oder Tankstellen einen Euro.

Vorteile

  • unschlagbare Preise (Tickets und Versorgung an Bord)
  • man fährt nicht selbst
  • keine Zwischenhalte
  • genügend Platz für riesige Reisetaschen dank Stauraum unter dem Bus
  • interessantes Verkehrsnetz, das stetig ausgebaut wird

Nachteile

  • mit Verspätungen durch Stau/Pannen ist zu rechnen
  • die WLan Verbindung ist unterirdisch (sorry Leute, nix für ungut)
  • wer +2 reist und gerne nebeneinander sitzen möchte, kann Pech haben, keine Platzreservierung möglich (betrifft auch Leute, denen hinten schlecht wird)

Fazit

Das Angebot von MeinFernbus ist definitiv unschlagbar. Wer es nicht eilig hat und zwingend notwendige Anschlüsse mit kurzen Zeitspannen zwischen der geplanten Busankunft und der nächsten Weiterfahrt plant, ist ganz gut mit der Art zu reisen bedient. Ich für meinen Teil fand die Strecke Frankfurt/Mainz – Leipzig wirklich ok, auch mit kaputtem Rücken.

Wer ein bisschen Hirn hat und die Denkfunktion auch nutzt, dem ist auch klar, dass es Wochentage und auch Situationen gibt, die eine Verzögerung generell mitbringen. Freitag bricht auf den Autobahnen generell die Hölle los, Stau gibt es um und in Frankfurt daher regelmäßig. Das sollte man mit einplanen!

Und Ihr?

Seid ihr auch schon mit MeinFernbus gefahren? Was waren eure Erfahrungen? Habt ihr Tipps für Langstrecken, damit es nicht langweilig wird?

UPDATE 2014

Ende Januar 2014 fuhren wir erneut die Strecke Frankfurt –> Leipzig und zurück. Sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt fuhren wir mit einer Luxus-Bus-Variante. Das umfasste nun ein Entertainmentprogramm mit Bildschirm im Vordersitz und einem Panoramadach, durch das man den Himmel sehen kann (wozu auch immer das hilfreich sein mag…). Der Sitzkomfort war wieder ok. Die Sache mit dem Wlan gab ich erneut auf, auch wenn ich diesmal nur mein Handy verbinden wollte.

Vollkommen neu war die Pflichtpause von 45 Minuten. Das muss man wohl mittlerweile immer einrechnen, denn die Fahrer sollen ihre Lenkzeiten auch nicht überschreiten. Dank der Witterung war man irgendwie gezwungen, sich einen Kaffee oder etwas anderes an der Raststätte zu kaufen, weil man ansonsten wie bestellt und nicht abgeholt in der Gegend stand. Aber offenbar ist die Pause für so manchen immer noch zu kurz, denn auf dem Rückweg verpeilte eine junge Dame, dass der Bus dort nicht den ganzen Tag pausiert. Trotz einer zusätzlichen Sicherheitswartezeit des Busfahrers erhielt er kurze Zeit später einen Anruf, dass man sie vergessen habe. Nach einigem Hin- und Her konnte sie dann wieder zusteigen – natürlich unzufrieden und sich keinerlei Schuld bewusst. Daher hier mein Tipp: Fällt euch auf, dass nach der Pause der oder die neben/vor euch fehlt, meldet es.

Ich selbst bevorzuge nach der zweiten Runde mit MeinFernbus die Fahrt mit dem eigenen Auto, weil man schneller ist. Aber der Fahrtpreis ist mit dem Fernbus natürlich unschlagbar. Daher bleibe ich dabei: Wer Zeit hat und nicht unter zwingenden Termindruck im Zielort noch Anschlüsse bekommen muss, der ist mit MeinFernbus gut beraten.

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