Bratbemme à la Papa

Es gibt so Gerichte aus der Kindheit, die schmecken nur, wenn sie jemand kocht, der sie immer kochte. Die bessere Hälfte würde jetzt sagen, dass dies etwas mit der Liebe, die beim Kochen genutzt wird, zusammenhängt. Vielleicht ist etwas dran.

Bei mir gibt natürlich auch bestimmte Gerichte, die ich als Kind und auch als Studentin noch geliebt habe, wenn genau das auf den Tisch kam. Omas Birnenklump und die Spargelklumpsuppe, Mamas Nudelsauce mit Jagdwurst, Papas Bratbemme.

Selbstgekocht schmeckt es auch, aber irgendwie nie wie früher. Trotzdem gab es bei mir vergangenen Freitag Papas Pfannenklassiker: Bratbemme.

Dafür braucht man:

  • frisches Mischbrot, in Scheiben geschnitten
  • Eier
  • Würstchen (Wiener Würstchen, idealerweise aus dem Glas)
  • Ketchup
  • Butter, Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • Pfannen, Messer, Pfannenheber/-wender

Zubereitung:

  1. Die Würstchen längs halbieren und über Kreuz leicht einritzen.
  2. In einer Pfanne ordentlich Butter zerlassen und die Brotschreiben goldbraun von beiden Seiten rösten. Parallel dazu können darin die Würstchen mit angebraten werden.
  3. In einer zweiten Pfanne Butterschmalz zerlassen und die Eier darin als Spiegeleier braten.
  4. Die goldgelben Brotscheiben auf ein Brettchen oder Teller geben und ordentlich mit Ketchup bestreichen. Darauf die angebratenen Würstchenstücke legen. Nach Bedarf nun noch einmal etwas Ketchup auf die Würstchen geben.
  5. Die Eier mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und mit Hilfe des Pfannenwenders vorsichtig auf die Würstchen setzen. Fertig

– Schmecken lassen! –

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Windbeutelkringel mit Schoko-Himbeer-Füllung

Ich kam endlich mal wieder zum Backen und hatte Lust, zu experimentieren. Ein kompletter Kuchen oder gar eine aufwendige Torte sollte es nicht werden, aber so kleine Teilchen, die schnell mit einem Happs weg sind.

So entschied ich mich für Brandteig, den ich mit Schokopudding füllen wollte. Gesagt, getan.

Zutaten für ca.20-24 Stück:

  • 500ml Milch
  • 100ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 75g Butter
  • 150g Mehl
  • 3 Eier (M)
  • 1x Pudding zum Kochen (Vanille oder Schoko)
  • 5 EL Zucker
  • TK-Himbeeren oder frische
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Zunächst mit 400ml Milch und den 5 EL Zucker den Pudding nach Packungsanweisung kochen. Abkühlen lassen.
  2. Dann 100ml Wasser mit 100ml Milch sowie Butter und Salz in einem Topf aufkochen. Das Mehl komplett in den Topf schütten und mit einem Holzlöffel so lange rühren, bis sich ein Kloß gebildet hat und auf dem Topfboden eine weiße Schicht entsteht.
  3. Den Teigkloß in eine Rührschüssel geben und ein Ei direkt unterrühren. Teigmasse nun ca. 10 Minuten abkühlen lassen und die anderen beiden Eier nach und nach sorgfältig unterrühren.
  4. Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sternentülle füllen und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech Kringel oder Streifen spritzen. Die einzelnen Portionen mit etwas Abstand auf das Blech spritzen, da diese beim Backen noch aufgehen.
  5. Eine ofenfeste Form mit heißem Wasser füllen und auf den Boden des Ofens stellen. Ofen auf 225°C (Ober-/Unterhitze) oder 200°C Umluft einstellen. Blech mit den Teilchen in die unterste Schiene schieben und ca. 20-25 Minuten backen.
  6. Aus dem Ofen holen, wenn die Kringel goldgelb sind bzw. der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist und mit einem scharfen Messer zum Auskühlen vorsichtig aufschneiden.
  7. Wenn die Teilchen ausgekühlt sind, den Pudding auf eine untere Hälfte portionieren und in die Mitte eine Himbeere geben. Deckel draufsetzen und vorsichtig andrücken.
  8. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

collage Windbeutelkringel

– Schmecken lassen! –

 

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Tiramisu à la Franzi

Eines vorweg, Tiramisu-Rezepte gibt es ja glücklicherweise auch wie Sand am Meer. Dadurch ist für jeden etwas dabei: Der Klassiker, Brownie-Tiramisu, Himbeer-Tiramisu, Tiramisu mit Biscuit und Rharbarber….

Je nach Zutatenauswahl kann man den Grundgeschmack natürlich variieren, was wunderbar ist. Tiramisu kann dadurch nämlich zu jeder Jahreszeit serviert werden.

Wir hatten vergangenen Freitag Besuch von einem befreundeten Pärchen. Zum Abendbrot gab es Gemischten Blattsalat an Ziegenkäse-Bacon-Päckchen mit Honig-Orangen-Reduktion (klingt hochtrabender, als es ist), Rinderfilet mit Kartoffel-Karotten-Rösti sowie gedünstetem Pak Choi und Zuckerschoten sowie Tiramisu. Da ich beim Salat und dem Hauptgang nur Küchensklave war, gibt es vorerst nur mein Tiramisu-Rezept:

Zutaten für eine Auflaufform (29x24cm)/ ca. 4-6 Personen

  • 500g Mascarpone
  • 60g Zucker + 15g Vanillezucker*
  • 4 EL Grappa
  • 2 EL Baileys
  • ca. 100ml Milch
  • 220ml starker Kaffee**
  • 1 Packung Löffelbiskuits (ca. 500g)
  • 2 EL Kakaopulver zum Verzieren

*Ich mache in einem normalem Schnappverschlussglas Vanillezucker selbst, ansonsten nutzt ihr einfach 1 Päckchen Vanillezucker und füllt mit normalem Zucker auf die 75g auf.

** Mit meiner Bodum-French-Press für 2 Tassen aka 1 Pott koche ich einen ordentlich starken Kaffee (drei gehäufte Dosierlöffel guter Kaffee) und gieße da noch 1 Espresso rein.

Zubereitung

  1. Kaffeemischung zubereiten und Kaffee etwas abkühlen lassen und 3 EL Grappa unterrühren.
  2. In einer großen Rührschüssel den Zucker mit der Mascarpone cremig rühren. Dann 1 EL Grappa und die 2 EL Baileys dazugießen, unterrühren. Die Milch nach und nach dazugeben und immer wieder alles gut verrühren. Je nach Festigkeit der Mascarpone benötigt man nämlich jedes Mal eine andere Menge an zusätzlicher Flüssigkeit.
  3. Die Löffelbiskuits mit der gezuckerten Seite in die Kaffeemischung kurz eintauchen und in die Auslaufform geben. Die gezuckerte und „getitschte“ Seite zeigt nach oben. Sowie der Boden der Form voll ist, die Hälfte der Mascarponecreme darauf geben.
  4. Nun die restlichen Biskuits mit Kaffee tränken und auf die Creme schichten. Wenn dies beendet ist, die restliche Creme darauf, glatt streichen.
  5. Das Tiramisu sollte mindestens 3h im Kühlschrank durchziehen.
  6. Vor dem Servieren mit Kakao bestreuen.

In meine Form passen nicht immer alle Löffelbiskuits aus einer Packung komplett rein. Mit dem Rest der Creme und der Kaffee-Grappa-Mischung zaubere ich in einem Dessertschälchen gerne eine kleine Tiramisuportion.

– Schmecken lassen! –

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Porridge aka Haferbrei

Winterzeit ist bei mir im wahrsten Sinne Fresszeit. Vor allem im Büro knurrt mein Magen trotz gutem Frühstück gerne ab 10 Uhr wieder und fordert Nahrung. Gut gemeinte Tipps wie „iss doch mehr Eiweiß, das sättigt“ schlagen bei mir leider, leider nicht so an. Auch nach 500g Magerquark meldet mein Körper Hunger. Als letzte Möglichkeit probierte ich nun Haferbrei aus, der gerade einen richtigen Hype erlebt – unter dem Namen Porridge.

Kurze Erklärung, was sich dahinter verbirgt: Haferflocken oder Hafermehl werden mit Wasser oder Milch zu einem Brei aufgekocht. In Großbritannien war es früher ein Essen für die ärmere Arbeiterklasse, in Schottland scheint es bei einigen noch heute sehr beliebt zu sein. Interessanterweise wird er dort aber nur für Kinder mit Zucker oder Honig gesüßt, Erwachsene essen ihn so oder geben noch etwas Salz hinzu. Generell gilt der Brei als magenschonend. Viele kennen ihn aus ihrer Kindheit, weil er bei Magen-Darm-Erkrankungen gerne mal verabreicht wurde. Ich kann mich jedoch nicht bewusst daran erinnern, dass meine Mama mir das auftischte. Auch im Krankenhaus soll es wohl immer mal Haferbrei, aufgekocht mit Wasser, geben. Dass das kulinarisch kein Highlight ist, glaube ich ungekostet.

Probieren geht bekanntlich über Studieren, daher besorgte ich mir zunächst zwei Porridge-Mischungen über mymuesli. Pflaume-Zimt und Vanillekipferl. Da ich wirklich arge Befürchtungen hatte, was die Süße angeht, kaufte ich mir vom ersten Flockendealer am Platz, Kölln Flocken, noch zarte Haferflocken zum Strecken.

Mein erstes Porridge war jedoch ein reiner Versuch nur mit den zarten Flocken (da mymuesli mich sehr lange auf die Lieferung warten lies). Mit Milch klassisch aufgekocht und mit Zucker und Zimt abgeschmeckt. 50g mit 300ml ergaben hier einen wunderbaren Brei, der gar nicht so übel schmeckte. Noch zwei getrocknete Feigen hinterher und ich kam das erste Mal seit Wochen vom Frühstück bis zur Mittagspause ohne nerviges Magenknurren.

Nach der Lieferung meiner N’oats kostete ich die Mischungen mit Geschmack und war hier durchaus positiv überrascht: sie waren weder süß noch schmeckten sie künstlich. Nur das angegebene Mengenverhältnis ging für mich nicht so ideal auf, da ich es doch breiig mag und nicht so flüssig – aber dazu hab ich ja meine „Streck-Flocken“ von Kölln.

Da ich Abwechslung auch beim Frühstück mag, ging ich in den gängigen Bio-Märkten auf die Suche nach Alternativen. Die Bandbreite ist recht breit und für jeden lässt sich etwas finden.

Da meine Erstkäufe so langsam leer gehen, kaufte ich mir im Alnatura noch eine Mischung mit roten Früchten. Letztere sind wahrscheinlich schon mega klein gehäckselt, denn man sieht sie nicht. Auch der Brei vom Bauckhof ist nicht süß oder künstlich im Geschmack. Diesen peppe ich mir mit dem Frucht-Dinkel-Crunch von der Hausmarke Alnatura nach der Zubereitung noch auf. Vorteil: Ich kaue dann doch etwas und habe auch rote Früchte gesehen. Für die Ernährung wäre der Zusatz an zuckrigen Ergänzungen wahrscheinlich lieber zu vermeiden, aber noch kämpfe ich nicht mit überschüssigen Fettpolstern.

Ich werde mich wohl noch durch den Markt testen und hier und da gewiss pure Flocken mit Früchten mischen. Für Leute, die morgens kaufaul sind, ist so ein Brei echt gut. Bei mir wird er wohl weiterhin auf den Tisch kommen, bis es wieder wärmer wird und mein massives Hungergefühl nachlässt.

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Wochenende ist Pancakezeit

…zumindest bei uns. Egal ob mit frischen Beeren oder vorsichtig aufgetautem TK-Obst, gemeinsam mit Nutella oder Ahornsirup – es ist immer lecker. Die Zutaten hat man eigentlich auch immer im Haus. Also wie wäre es, selbst ein paar Mini-Pancakes zum Frühstück zu kredenzen?

Für 2 Personen

  • 100g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 80g Joghurt
  1. Mehl und Backpulver in einer Rührschüssel gut miteinander vermischen.
  2. Zucker, Salz und Ei sowie den Joghurt dazugeben und alles gut verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  3. Auf höchster Stufe des Rührgeräts den Teig nun 2 Minuten rühren.
  4. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Pancakes goldgelb bei mittlerer Hitze ausbacken. Ein Pancake entspricht ca. 2 EL Teig.
  5. Pancakes noch warm servieren und nach eigenem Belieben mit Ahornsirup, Honig, Nutella, Marmeladen und Früchten vernaschen.

– Schmecken lassen! –

 

 

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Und was gibt es heute zu essen?

RezeptGewürze - Die BoxDurch Zufall stieß ich auf ein ganz junges Unternehmen: RezeptGewürze. Ja, online gibt es inzwischen zahlreiche Gewürzhändler und letztendlich kauft man die gängigen Prototypen doch lieber im Supermarkt, aber RezeptGewürze ist anders. Hier gibt es nicht nur exotische Gewürze und Mischungen, sondern das passende Rezept direkt dazu. Nur die frischen Zutaten, kochen und essen muss man selbst – und ja ich weiß, gerade der letzte Punkt ist ganz furchtbar 😉

Ich versuchte mich am Lammkarree. Metzger des Vertrauens in der Frankfurter Kleinmarkthalle aufgesucht, auf dem Wochenmarkt der Konstabler Wache noch frische Zutaten besorgt und schon wuchs die Vorfreude auf das Sonntagsmahl.

RezeptGewürze - Inhalt der BoxDie RezeptGewürze Box beinhaltet alle notwendigen Gewürze für das Gericht inkl. Einkaufsliste und Anleitung. Auslegt ist es von der Menge her für 4-6 Personen – in unserem 2-Personen-Haushalt können wir somit zweimal lecker davon essen.

Ich las mir das beiliegende Rezept vorher einmal gründlich durch und bereitete alles wie beschrieben vor: notwendige Utensilien aus den Küchenschränken holen, Gemüse waschen und entsprechend schnippeln, Couscous abmessen, Ofen vorheizen. Dann ging es ruck-zuck. In der Anleitung ist alles wirklich idiotensicher erklärt, die Gewürze sind nummeriert. Auch hier ist Vorbereitung alles und es kann Schritt für Schritt das leckere Mahl gekocht werden.

Zunächst habe ich nach Anleitung mein Lammkarree vorbereitet, angebraten, gewürzt und ab in den Ofen. Anschließend zauberte ich den Tomatensalat und bereitete alles für den Couscous mit Spinat zu. Als es fertig angerichtet war, war es wirklich schwer, ersteinmal die Fotos zu knipsen, da es zum Reinlegen lecker aussah.

Mein Fazit: Ich bin wirklich begeistert. Ich mag die orientalische Küche sehr, weil es hier einfach eine Vielzahl an Gewürzen gibt, die es zu entdecken gibt. Bei Lamm bin ich immer etwas schwierig. Hier habe ich es selbst zubereitet und hatte den rohen Geruch in der Nase. Der behindert meinen Appetit – wie roher Fisch auch. Dennoch war alles zusammen wirklich sehr, sehr lecker und sah nicht nur gut aus. Von daher vielen lieben Dank an RezeptGewürze aus Halle!

Jetzt hoffe ich nur, dass meine Geburtstagsgeschenkidee auch so gut ankam, wie bei mir – auch wenn es hier eine andere Box und eine Gewürzmischung war.

Alle Infos zu RezeptGewürze sowie dem Shop unter: www.rezeptgewuerze.de

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Mousse au Chocolat

Nachdem unser Haushalt endlich wieder mit Havana Club bestückt ist und ich den tollen Braun Multiquick 7 durch trnd testen darf, lag es förmlich auf der Hand, dass ich mal wieder eine Mousse au Chocolat machen musste.

Hiervon gibt es ja auch zahlreiche Varianten. Meine ist in diesem Fall ohne Gelatine.

Für 4 Portionen

  • 125g Zartbitterkuvertüre/Schokolade (je besser die Qualität desto leckerer das Endergebnis)
  • 1 frisches Ei
  • 2-3 EL Rum
  • 250g Schlagsahne

Zubereitung
Collage Mousse au Chocolat

  1. Kuvertüre/Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen.
  2. Das Ei im warmen Wasserbad schaumig aufschlagen.
  3. Die geschmolzene Schokolade unter das Ei rühren.
  4. Den Rum unterrühren. Aus dem Wasserbad nehmen und abkühlen lassen.
  5. Die Sahne nicht komplett steif schlagen und anschließend vorsichtig unter die Schokoladen-Rum-Masse heben.
  6. Anschließend in die vorgesehenen Dessertschalen abfüllen und für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen. Alternativ kann die gesammte Masse auch in der Rührschüssel im Kühlschrank durchgekühlt werden, dann dauert es aber länger. Zum Servieren dann einfach mit einem Esslöffel Nocken ausstechen.

– Schmecken lassen! –

Und hier noch ein paar Worte zum Multiquick 7

Wie ihr auf den Fotos grob erkennen könnt, kam der Multiquick 7 wirklich oft bei der Herstellung der Mousse zum Einsatz.

Zuerst nutzte ich den Zerkleinerer, um die Schokolade zu hacken. Das funktionierte sehr gut, weil ich auf zwei Sachen geachtet habe:
1. Die Schokolade kam kalt aus dem Kühlschrank und war entsprechend hart. Bei den warmen Temperaturen reicht Zimmertemperatur aus, damit das Hacken von Schokolade echt zur Schweinerei ausartet. 2. Beim Hacken im Zerkleinerer ging ich impulsartig vor – immer mit durchgedrückter Smart Speed Taste. Funktionierte wunderbar!

Außerdem nutzte ich für das Aufschlagen der Sahne den Schneebesenaufsatz. Wie ich bereits in meiner Produktbewertung schrieb, ist das Sahneschlagen mit dem Multiquick 7 und dem Messbecher einfach nur ein wahres Vergnügen. Es spritzt nichts und die Sahne ist ruckzuck steifgeschlagen.

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Himbeermousse

Nach langem mal wieder ein Dessert ausprobiert. Himbeermousse. Ich sag nur eins: lecker! Wird definitiv wieder gemacht – gerne auch für Gäste.

Hier das Rezept für 4-5 Portionen:

  1. 450g Himbeeren waschen. Bei TK-Himbeeren diese gut antauen lassen.
  2. 5 Blatt Gelatine für 5 Minuten in kaltes Wasser legen. Dabei darauf achten, dass die Blätter einzeln in das Wasser gegeben werden.
  3. 100ml Wasser mit 3-4 Esslöffel Zucker aufkochen.
  4. Gelatine gut ausdrücken und in dem Zuckerwasser auflösen.
  5. Die Himbeeren mit dem Zuckerwasser vermengen und gut pürieren.
  6. Die Masse nun durch ein feines Sieb streichen, wenn man die kleinen Kerne der Himbeeren nicht mag. Ich ließ sie drin, weil sie mich nicht stören.
  7. Das Himbeerpüree mit 300g Joghurt verrühren und für gut 10-15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  8. 150g Schlagsahne steif schlagen, vorsichtig unter die Himbeer-Joghurt-Masse heben.
  9. Mousse nun in die vorgesehenen Portionsgläser geben und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  10. Mit frischen Himbeeren und Minze oder Melisse garniert servieren.

– Schmecken lassen! –

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Männereintopf

Vor ein paar Tagen hat es endlich geklappt, dass auch ich meinen Danke-Beitrag an unsere zwei fleißigen Umzugshelfer ableisten durfte. Da sich noch ein weiterer Kollege der besseren Hälfte dazugesellte, stand ich vor der Frage: Was kochst du für vier hungrige Männermäuler, die frisch vom Dienst kommen und dann erstmal Fifa zocken? Auch meine Frage, ob es denn Essenswünsche gäbe, war wenig inspirierend. Man würde auch einem Pizzalieferdienst vertrauen.

 TZE! Aber nicht mit mir. Kochbücher auf. Gericht gesucht. Gefragt, ob alle Chili Con Carne essen. Fertig.

„Mein“ Chili ist mittlerweile eine Mischung aus drei Rezepten. Wirkliche Mengenangaben befolge ich teilweise schon gar nicht mehr, sondern koche es eher „frei Schnauze“. Da es den Jungs gut schmeckte, dachte ich mir, ich teile der Welt einfach mal mit, wie ich ein Chili koche.

Ach, und warum der Beitrag Männereintopf heißt: Mädels konnte ich mit Chili noch nicht so überzeugen, das liegt aber an meinem Schärfegefühl. Die Küche meines Vaters hat mir gewiss schon so manche Geschmacksknospe weggebrannt. Daher esse ich für ein Mädchen gerne recht scharf und zucke nicht mit der Wimper, wenn andere schon Feuer speien. Außerdem heißt es ja Con Carne, also mit Fleisch. Auch hier stoße ich immer häufiger auf ungläubige Blicke. Daher gilt Chili Con Carne bei mir als ein idealer Eintopf für Männerrunden.

Chili Con Carne

Zutaten für 12 Portionen:

  • 1kg Hackfleisch
  • 1 Doppelpackung Schinkenwürfel
  • 2 Gemüsezwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4-6 Chilischoten
  • 2 Paprika
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1l Brühe
  • 6 Dosen geschälte Tomaten (à 425g Einwaage)
  • 4 Lorbeerblätter
  • 500g Kidneybohnen (Dose)
  • 200g Mais
  • 80g Zartbitterschokolade
  • grobes Meersalz, Pfeffer, Cayennepfeffer

Zubereitung:

  1. Gemüsezwiebeln grob hacken. Knoblauch schälen und würfeln. Gemeinsam mit dem Hackfleisch in einer Pfanne anbraten. Am besten in Etappen, damit das Hack auch Röstaromen ausbilden kann, das heißt, dass jegliche Flüssigkeit aus der Pfanne verschwunden ist. In einen großen Topf geben und weiterhin erwärmen. Schinkenwürfel hinzugeben.
  2. Chilischoten und Paprika waschen und würfeln. Wer nicht die volle Schärfe der Chili will, sollte die weißen Kerne entfernen. Gemüse zum Hack-Zwiebel-Knoblauch-Gemisch im Topf geben.
  3. Tomatenmark hinzu und alles kurz anschwitzen.
  4. Brühe dazu, Dosentomaten und Lorbeerblatt. Umrühren, bei geschlossenem Deckel 30-40 Minuten leicht köcheln lassen.
  5. Kurz vor dem Servieren die Bohnen und den Mais mit kalten Wasser abspülen und zum Chili geben. Schokolade raspeln und ebenfalls dazugeben. Alles aufkochen, abschmecken.
  6. Servieren.

– Schmecken lassen! –

Tipp: Baguette passt super dazu. Nimmt die Schärfe und man kann die Suppenschüsseln wunderbar damit auswischen 😉

 

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Taboulé

Im letzten Sommerurlaub durfte ich einen tollen Couscous-Salat kennen und lieben lernen. Er war leicht, machte satt und schmeckte fantastisch – Taboulé. Bereits beim Essen versuchte ich die einzelnen Bestandteile herauszuschmecken. Später fragte ich nach, ob ich richtig lag – und das war der Fall.

Vergangene Woche war es dann soweit, ich bereitete meinen ersten eigenen Taboulé zu. Da ich keine exakte Zutatenmenge bekam, musste ich hier frei nach Gefühl arbeiten. Das Endergebnis auf dem Teller war aber sehr lecker und das Rezept wird definitiv Einzug in mein Kochbuch halten.

Zutaten für 2-3 große Portionen:

  • 80g Couscous
  • 2 mittelgroße Tomaten
  • 1/2 Salatgurke
  • 1/2 Paprika (rot oder grün)
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 30g Blattpetersilie
  • 2-3 Zweige Minze
  • Saft einer Zitrone
  • 50ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Couscous nach Packungsangabe quellen lassen. Regelmäßig umrühren.
  2. Tomaten, Gurke, Paprika, Lauchzwiebeln waschen. Alles sehr klein würfeln. In eine geeignete Schüssel geben.
  3. Petersilie und Minze waschen und gut trocken tupfen, klein hacken.
  4. Olivenöl mit Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer mischen.
  5. Couscous mit den Kräutern zum Gemüse geben.
  6. Das Dressing über den Salat geben und alles gut vermengen. Erneut abschmecken.

Tipps:
– Der Salat ist super für warme Tage, weil er sättigt, ohne schwer im Bauch zu liegen.
– Für mehr Geschmack sollte Gemüsebrühe für den quellenden Couscous genutzt werden.
– Wer statt Couscous Bulgur verwendet, erreicht sicher auch ein leckeres Ergebnis.
– Fruchtfleisch der Tomaten entfernen, dann wird er nicht mit der Zeit matschig.
– Auch eine Note Kreuzkümmel ist nicht verkehrt.
– Das Kleinschneiden dauert seine Zeit. Besser ist, man hat dabei Hilfe.

Ich hab dazu ein paar Klöpse, gefüllt mit Fetakäse, gebraten. In einer Plastebox verpackt ist es auch ideal für eine Mahlzeit während einer längeren Autofahrt – das hat die bessere Hälfte für euch getestet 😉

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