I want to run free…I want to ruuuun freeee

Ja sorry, Freddy singt was anderes, aber es passt nun mal ganz gut zu meinen aktuellen Laufansprüchen bzw. der neuen Kauferrungenschaft für meine Füße.

Mit Beginn des Frühlings und der Umstellung im Privatleben laufe ich nun unter der Woche endlich wieder mehr. Das Wohlbefinden dankt es mir sehr.

Ich bin kein ambitionierter Läufer, der für Wettkämpfe trainiert. Das Laufen ist allein für mich, meine Auszeit. Es tut mir gut. Da das so bleiben soll, achte ich auch auf mein Schuhwerk. Nachdem meine Asics Nimbus fast runter waren, gönnte ich mir die Adidas Boost Glide, die ich wirklich liebe. Für kurze Laufrunden, in denen ich eher Tempo gebe, wollte ich nun jedoch eine leichte, ja freiere Lösung an den Füßen.

Manchen fällt hier vielleicht direkt die Nike Free Reihe ein. Ich trage seit zwei Jahren in der Freizeit den 3.0 und liebe ihn. Jedoch möchte ich ihn nicht für das Joggen im Wald haben.Mir fehlte da einfach Stabilität. Ich habe auf manchen Streckenabschnitten Wurzeln und halb verdeckte Stolpersteine. Hier ist beim Auftritt des Fußes doch eine gewisse Festigkeit von mir gewünscht, die mir meine Frees nicht bieten. (Ja, ich weiß, das widerspricht sich etwas mit meinem Wunsch nach einer freieren Lösung am Fuß.)

Ohne mich groß im Internet zu belesen, ließ ich mich einfach bei Runners Point beraten. Ich bin neutraler Vorderfußläufer, mit der lustigen Angewohnheit, den Fuß in der Luft kurz zu schlenkern, bevor ich wieder auftrete. Da mich die Verkäufer hier in Frankfurt mittlerweile kennen, scheuchen sie mich auch nicht mehr jedes Mal auf das Band, sondern legen gleich los mit der Beratung.

Diesmal wurde mir der Brooks Pure Connect 4 empfohlen. Optisch betrachtet hätte ich das Ding nie freiwillig gewählt, aber es kommt ja bekanntlich auf die inneren Werte an.

Nach nun 5 Läufen, jeweils  zwischen 4 und 10km, bin ich ziemlich zufrieden. Der Schuh ist leicht, bietet jedoch richtig geschnürt durch das so genannte Nav-Band idealen Halt direkt am Fuß. Durch die abgerundete Ferse merke ich persönlich zwar überhaupt keinen Vorteil beim Laufen, aber das hat nichts zu heißen. Seit ich denken kann, laufe und renne ich so, wie ich dies tue. Die Toe-Flex Außensohle hingegen arbeitet gefühlt wirklich flexibel mit und lässt meine Zehen Zehen sein. Das Gleichgewicht wird hier an manchen Streckenabschnitten wirklich gut gefordert und ich mag das Gefühl, dass die Füße aktiv sind und nicht der Schuh „alles frisst“.

Aufgrund der Leichtigkeit der Brooks Pure Connect 4 werden sie mich im September wohl auch nach New York begleiten, denn ein eingeplanter Programmpunkt ist bei mir definitiv ein Läufchen im Central Park.

Brooks Pure Connect

Minimal-Running ist übrigens unter Läufern nicht überall beliebt und manche verpöhnen den Drang zum freieren Laufen als Modeerscheinung. Ich selbst habe schon live erlebt, wie sich jemand in Finger-Schuhen den großen Zeh auskugelte. Schön war das nicht. Letztendlich sollte aber jeder in sich hineinhorchen und auf die Anzeichen seines Körpers achten. Das ist bei allem so.

Wer mit dem Laufen nun auch anfangen will, dem rate ich zu einem ausführlichen Beratungsgespräch in einem Laufladen. Die Analyse des eigenen Laufverhaltens ist zur Vorbeugung von Verletzungen wirklich notwendig, denn immerhin brauchen wir unseren Bewegungsapparat alle noch ein paar Jahre. Und absoluter Einsteigertipp: Überfordert euch am Anfang nicht. Kein Untrainierter packt die Stunde bei flottem Tempo. Steigt langsam ein. Eure Muskeln und Sehnen müssen sich auch erst anpassen. Fortschritte macht jeder individuell.

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MeinFernbus – Update einer Erfahrung

Vor gut zwei Jahren fuhr ich das erste Mal mit MeinFernbus. Viel hat sich seitdem getan – auch auf dem Fernbusmarkt.

Damals schossen sie wie Pilze aus dem Boden. Die ersten meldeten bereits den Rückzug an. Trotzdem sieht man immer mal noch neue Anbieter, aber auch ohne Zahlen als Fakten zu recherchieren, ist MeinFernbus der wohl am häufigsten genutzte Fernbus Deutschlands. Durch den Zusammenschluss mit FlixBus und kontinuierlichem Streckenausbau sind mittlerweile über 80 Linien und gut 200 Haltstellen zu verbuchen. Selbst europäische Städte wie Amsterdam, Brüssel, Paris oder gar Zagreb und Budapest sind heute über mein Fernbus zu erreichen. Das Prinzip Fernbus scheint somit zu funktionieren.

Dank des Bahnstreiks benötigte ich am vergangenen Wochenende auch mal wieder den Fernbus als Alternative zur Bahn, da ich auch nicht auf unseren PKW zurückgreifen konnte. Lust auf Bus habe ich persönlich generell nie. Wenn man selbst fährt, hat man was zu tun. Oder kann zumindest als Beifahrer irgendwie die Zeit verfliegen lassen. Im Bus langweile ich mich stets zu Tode, auch wenn ich die Zeit für eigentlich gern gepflegte Hobbys nutzen kann. Wahrscheinlich liegrt es auch daran, dass die hessische Autobahn freitags immer zum Kotzen ist – aber mit einem PKW kommt man dann irgendwie doch schneller voran – und ist auch nicht an die gesetzliche Pause für den Fahrer gebunden. Jammern nützte  nix, ich wollte zu einem mir sehr wichtigen Termin nicht fehlen. Da führte an das verlässliche Fahren von MeinFernbus nichts vorbei.

Prinzipiell hat sich bei MeinFernbus auch nichts verändert. Während ich mich erinnere, dass die allererste Tour von Frankfurt nach Leipzig ohne Pause ging, findet heute auf der Strecke immer eine Pause statt. Der Busfahrer muss nun einmal nach gesetzlichen Regelungen genau diese Pausen einlegen. Auch wenn mich die 30-45 Min Zwangspause wirklich nervten, so ist es doch wichtig und auch gut, immerhin hängt auch von der Konzentration und Leistungsfähigkeit des Fahrers die gute und vor allem sichere Fahrt ab – und ich lebe dann doch lieber.

Die Busse sind modern und sauber. Eine Sitzplatzwahl erfolgt nach dem Modus „wer zuerst kommt, wählt zuerst“, also ganz wie in alten Klassenfahrttagen. Das WLAN ist noch immer unterirdisch schlecht, aber die Steckdosen liefern zumindest Strom für Tablets & Co. Wer dringend eine Steckdose braucht, sollte im Bus an den Fensterscheiben nach den Hinweisstickern suchen. Die Steckdosen befinden sich in den Sitzreihen unter den Sitzen zwischen den zwei Plätzen. Am Snackangebot (Getränke, Knabberzeug) änderte sich nichts. Doch auch heute noch halte ich nix davon, den Fahrer mit meinem 50er abzulenken, weil ich Bock auf Gummibären für einen Euro habe.

Generell bin ich mit meiner Notlösung wirklich zufrieden gewesen, auch wenn es nie etwas aus den angekündigten fünf Stunden Fahrtdauer wurde. Für Staus, Stockungen und Sperrungen kann der Fahrer nichts. Der Preis ist bis heute unschlagbar – auch für Leute, die kurzfristig reisen wollen. Wo ich bei MeinFernbus aber wirklich Handlungsbedarf sehe, ist die Situation an den Abfahrpunkten. Freitag gegen 15 Uhr fahren in Frankfurt zahlreiche Busse ab. Die Platzkapazitäten reichen einfach nicht mehr aus, um die Busse systematisch bzw. übersichtlich zu platzieren. Der ungeübte Fernbusgast gerät hier sicher leicht in Panik. Das Personal vor Ort wirkte auch einfach nur genervt von allem und jedem. Anfragen von eben diesen ungeübten Fahrgästen wurden auch mal barsch abgewürgt mit „ja, der kommt doch noch, meine Güte, der fährt eh erst in 5 Minuten ab – laut Plan.“ Das wirft dann doch ein schlechtes Bild auf die anstehende Reise und hat auch sicher schon so manche Beschwerde nach sich gezogen. Klar, hört der Mitarbeiter diese Frage am Tag hundertmal, mal mehr und mal weniger freundlich. Aber die Abfahrtsituation ist bei den Stoßzeiten einfach unübersichtlich und ich kann die Angst verstehen, dass der Bus ggf. auch ohne gebuchte Fahrgäste seine Tour starten könnte. Ich ging Seig C auch drei Mal ab, um sicher zu gehen, dass da noch nicht mein Bus steht.

Vielleicht können die Städte hier gemeinsam mit MeinFernbus eine vernünftige Lösung in den kommenden Jahren finden, um hier für alle Beteiligten zufrieden zu stellen. Mal sehen.

Für mich war dies wahrscheinlich vorerst das letzte Mal, dass ich von Frankfurt nach Leipzig und zurück tourte. Wer weiß, welche Strecken die Zukunft bringt.

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„Sie haben den Bogen einfach nicht raus“ oder auch: Franzi beim Augenbrauenkorrigieren

Über jedem Auge sitzt ein haariger Streifen, der mal mehr, mal weniger die direkte Verbindung zur Nachbarin sucht. Nun bin ich zum Glück nicht mit einer Monobraue gestraft, aber ich setzte mich ehrlich gesagt nie großartig mit den Dingern auseinander. Klar, hier und da werden unnötige Härchen gezupft, aber ich hasse das sehr und groß Gedanken über Form und Farbe hab ich mir nie gemacht. Sie sind halt da, unterstützen meine Mimik und schützen die Augen. Kurz: Sie machen ihren Job.

Das reichte mir an Aufmerksamkeit für Gesichtsbehaarung auch vollends aus, bis, ja bis ich zum Probestyling für die Hochzeit ging. Ich bekam jetzt keine Standpauke à la „OMG, wie rennst du denn rum, da MUSS was gemacht werden!!!!111“, aber mir wurde trotzdem ans Herz gelegt, mir in Frankfurt bis zur Hochzeit vielleicht ein freundliches Kosmetikstudio zu suchen, das sicher der Sache annimmt. Immerhin seien die Augenbrauen der Frauen hier immer wunderbar in Form. Tja nun. Den Wink mit dem Zaunpfahl habe ich verstanden.

Ich haderte mit mir. Wirklich. Einerseits will auch ich am Tag meiner Hochzeit einfach phantastisch aussehen. Fakt. Da nehme ich auch die Tipps und Tricks der Schönheitsprofis gerne an. Andererseits will ich aber auch immer noch ich selbst sein und auch so aussehen. Schließlich möchte ich ein Strahlen in seinen Augen sehen, wenn mich mein Papa zu ihm führt und kein Entsetzen aufblitzen sehen.

Also sprang ich über meinen Schatten und vereinbarte einen Termin in einem Friseur- und Kosmetikstudio, das im Netz gute Bewertungen hatte und für mich ideal zu erreichen ist.

Samstagmorgen war es soweit. Ich traf in einem stylisch eingerichteten Salon ein und wurde direkt freundlich und sehr serviceorientiert empfangen. Jacke abgenommen, persönlich zum Wartebereich geführt und später platziert worden. Nach einem kurzen Gespräch inklusive Erklärung, warum ich überhaupt komme, war zumindest mein mulmiges Schamgefühl weg. Das habe ich in Gegenwart von professionell geschminkten und gestylten Menschen immer, weil ich beim Thema Make-up einfach nur faul und oft auch desinteressiert bin. So nahm ich Platz und ließ die Dame anfangen.

Oh, ich hasse Augenbrauenzupfen. Mir schießen sofort die Tränen ins Auge und ich hab dann echt keine Lust mehr. Gefühlt rupfte sie mir auch alle Härchen komplett raus und beschnitt irgendwas. Ich sah schon vor mir, wie ich die kommenden Wochen mit so Brauenstiften mir peinliche Fake-Brauen aufmalte.

Nachdem sie fertig war, schaute ich mir das Ergebnis im Spiegel an. Ehrlich gesagt war ich enttäuscht im ersten Moment. Ich hatte noch immer Augenbrauen, was mich beruhigte, aber ich sah keinen Unterschied, bis auf den Brauenanfang, den sie stutzte. Während ich mir die Augen trocknete, verschwand sie kurz und kam mit einem Brauenstift wieder. Hier fiel dann das Zitat des Tages: „Ich male kurz die Form der Brauen nach. Sie haben einfach den Bogen nicht raus.“ Was sie meinte, verstand ich auf Anhieb. Die ideale Augenbraue läuft zu ca. 2/3 nach oben und dann ab nach unten. Meine machen dies zwar auch, aber in so einem flachen Anstieg, dass man es leider für nichts gebrauchen kann. Tja gut. Wäre ich mit Theo Weigels Haarbüscheln gesegnet, könnte man hier was zurecht zupfen. An dieser Stelle bin ich halt raus. Der Kampfgeist der Kosmetikerin ist aber trotzdem irgendwie geweckt, da sie meinte, dass man es bis Juli vielleicht zum bestmöglichen Ergebnis zupfen kann. Wir werden sehen.

Bis zur Hochzeit werde ich somit noch zweimal die Pinzette vom Profi fliegen lassen, danach ist es ja eh Gesetz, dass man sich gehen lässt 😉

Ich besuchte übrigens den Salon Schloberg in Frankfurt/Sachsenhausen. Ideal für mich gelegen, weil er in der Nähe der U-Bahn sowie meiner Haus-und-Hof-Straßenbahnlinie liegt. Wie oben beschrieben, wurde ich freundlich empfangen, gut beraten. Absoluter Pluspunkt war die Zurückhaltung beim Aufquatschen von Zusatzleistungen. Beim Friseur ist mir dies immer unangenehm, wenn noch Shampoos und Kuren verkauft werden sollen. Daher hier klare Empfehlung!

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The Rocky Horror Show in Frankfurt

Man wird nass, findet abends beim Ausziehen noch immer Konfetti in den Klamotten, hat von den Ratschen das nervtötende Geräusch im Ohr und konnte mit viel Glück einer fliegenden Klopapierrolle von hinten ausweichen.

In der Musicalaufführung der Rocky Horror Show zu sitzen, ist etwas ganz anderes, als sich eine Oper oder ein Theaterstück anzusehen. Ganz. Anders.Und trotzdem „bloody brilliant“.

Kurz zur Handlung:

Erster Akt. Wir lernen Brad Majors und Janet Weiss kennen. Junge, offenbar schüchterne Menschen. Unschuldig und rein. So süß wie die Kirsche auf einem Vanille-Shake in einer amerikanischen Milchbar. Brad schmettert herzerweichend Dammit Janet, seine Liebeserklärung und das Publikum wird Zeuge der Verlobung. Hach…

Doch dann haben die zwei Turteltauben eine Reifenpanne und landen mittem in einer der schlimmsten Regengüsse direkt im Nirgendwo. Es scheint auswegslos zu sein, doch Brad und Janet entdecken ein Schloss. Die erhoffte Rettung ist zum Greifen nach, denn sie dürfen das Schloss betreten, um das Telefon nutzen zu dürfen.

Leider erhält weder Brad noch Janet die Chance, den Hörer in die Hand zu nehmen, um Hilfe zu rufen. In dieser regenreichen Nacht werden sie nämlich Zeuge unfassbaren Ereignissen, die ihre Grundfeste der sittsamen Moral erschüttern werden.

Dies ist nicht nur irgendein Schloss, nein. Hier lebt der verrückte Wissenschaftler Dr. Frank N. Furter.  Er stammt von dem Planeten Transsexual aus der weit entfernten Galaxie Transylvania. In dieser Nacht stellt er seinen Schlossbewohnern seine neueste Schöpfung vor: Rocky. Er ist ein gutgebauter, blonder junger Mann und seine Existenz dient nur einem Zweck, nämlich dem Vergnügen von Dr. Frank N. Furter in all seinen Facetten. Doch damit nicht genug. Auch das junge Liebespaar erfährt die Täuschungs- und Verführungskünste des Wissenschaftlers am eigenen Leib.

Auf diesem Höhepunkt seiner Wolllust und Macht tötet der Wissenschaftler sogar seinen ehemaligen Geliebten, woraufhin eine wahre Revolte unter seinen mitgereisten Anhängern entfacht wird. Dr. Frank N. Furter wird entmachtet und getötet. Die Aliens kehren zu ihrem Heimatplaneten Transsexual zurück. Brad und Janet kommen mit dem wohl größten Schrecken ihres Lebens davon.


 

Nach We Will Rock You im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten war dies das zweite Musical, dass wir in der Alten Oper zu Frankfurt sahen. Dass diese Aufführung komplett anders würde, wahr uns spätestens dann klar, als drei Männer in Corsage, Slip und Strumpfhalter inkl. Netzstrümpfen an uns vorbei wippten.

Die Fangemeinde des Stücks scheint auch wegen des Kinofilms gewaltig zu sein, was ich ehrlich gesagt nicht erwartet habe. In meiner anerzogenen kulturellen Spießigkeit geht man eben ordentlich angezogen in die Oper, daher Hut ab vor allen Personen im Publikum, die es vergangenen Freitag durchgezogen haben!

Und ja, es war auch verdammt merkwürdig, dass Janet stets mit „Slut“ bzw. „Schlampe“ Rufen kommentiert wurde. Brad war in dem Fall ein „asshole“, also ein „Arschloch“. Auch der Erzähler, in unserem Fall Martin Semmelrogge persönlich, kämpfte mit Humor gegen hartnäckige „boring“-Rufe. Man scheint dies gewohnt zu sein.

Letztendlich war es diesmal nicht nur ein unterhaltsamer Abend in der Oper, sondern auch hinsichtlich der Tontechnik wirklich ein Genuss. Wer verrückte Storys mag, wird The Rocky Horror Show lieben.

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Eheringe oder auch: „Karstadt macht auch schöne Freundschaftsringe…für kleine Budgets“

Zu einer Hochzeit gehören Ringe. Das ist kein Gesetz, aber Eheringe haben mit ihrer tiefen Verwurzelung in die Tradition schon eine gewisse Symbolik, die auch ich nicht abstreiten möchte. Für uns beide gab es daher auch nie die Diskussion, ob wir darauf verzichten wollen – auch wenn wir beide nicht wirklich viel Schmuck besitzen und tragen. Es besteht halt immer die Gefahr, etwas zu verlieren bzw. zu verbummeln – bei uns beiden.

So starteten wir im Januar vergnügt zur Hochzeitsmesse hier in Frankfurt und wollten uns zunächst nur inspirieren lassen. Platin, Weißgold, Palladium, Edelstahl – ist halt alles in der Grau-/Silberschiene zu finden, aber wo da die Unterschiede sind und wie sie an unseren Händen wirken, da hatten wir keine Ahnung. Die Bildungslücke wollten wir schließen.

Nun sind Messen nicht nur als Volksbespaßung gedacht, sondern die Aussteller wollen Geld verdienen. Daher ist natürlich auch klar, dass die Messemitarbeiter potentielle Neukunden gewinnen wollen. Denn wie sagte meine Schwägerin in spe so schön: „Hochzeitspaare und junge Eltern. Die können so richtig schön gemolken werden.“ Das unterschreibe ich nun blind. Also zumindest für Hochzeitspaare.

So fanden wir uns nach gefühlt 30 Sekunden nach dem Betreten der Halle in zwei äußerst bequemen Sesseln vor einer freundlich grinsenden, jungen Frau wieder. Sie hatte auch viel Schmuck am Ohr, Hals und den Händen – sie l(i)ebt ihre Arbeit somit bestens – zumindest in meinen Augen.

Das Abfragen der Grundfakten lief ab wie nach Schema F mit Ankreuzzettel. Hochzeitsdatum? Ringgrößen? Materialwünsche? Steinwünsche? Gravurwünsche? Materialmix?

Das war bezüglich der Ringart direkt etwas viel auf einmal. Wir wussten immer noch nicht, wie sich Weißgold von der Optik her von Platin und Palladium unterscheidet. Zumindest konnte uns dann hier Weißgold neben Platin gezeigt werden, aber nur kurz. Es wirkte fast so, als wäre es ihr lieber, wenn wir immer die Handflächen nach oben zeigen würden à la „Hände hoch, das ist ein Banküberfall“.

Den Beratungsgnadenschuss bei ihr gab ich mir wahrscheinlich selbst, als ich ihre Frage mit „Wie viele Steine sollen es denn werden?“ mit „ach….eigentlich gar keinen“ beantwortete. Ich weiß nicht, ob sie dachte, wir hätten so gar kein Geld oder wären geizig oder was auch immer. Jedenfalls wurde sie merklich einsilbig und betonte, dass ihre Firma nur mit ECHTEN Diamanten und HOCHWERTIGEN MATERIALIEN arbeitet. Es gäbe da aber so Warenhäuser, in deren Schmuckabteilungen findet man auch sehr schöne Freundschaftsringe, gar nicht mal so teuer…

Tendenziell ging es mir bei meiner Entscheidung gegen Stein gar nicht um den Preis. Wir hatten beide nie über ein Preislimit gesprochen, waren uns aber auch hier unausgesprochen wieder einig, dass wir nicht mehr als Summe X bezahlen möchten.  Wir kennen uns einfach. Wir sind tollpatschig. Wir sind das Paar, das beim fröhlichen Buddeln mit Kindern am Strand den Ring verliert. Ich möchte aber keine 1.000 Euro der Ostsee schenken und mich dann über meine eigene Dummheit noch mehr aufregen.

Außerdem kam auch aus optischen Gründen kein Stein für mich in Frage. Ich trage links sicher auch weiterhin meinen Verlobungsring – so lange wie dieser passt. Dieser ist schlicht mit einem kleinen Stein. Ich liebe ihn einfach, wie er ist. Da brauche an der anderen Hand nicht fast deckungsgleich das gleiche Design, nur aus anderen Materialien. Die Argumentation verstand die Dame leider irgendwie nicht.

Wir gingen anschließend zwar nicht grollend oder gar beleidigt vom Stand, aber es war auch irgendwie frustrierend. Kunde ist König, solange man die Scheine auf den Tisch knallt.

Einige Stände weiter kamen wir dann zum Stand der Goldschmiede Kargus. Dies war das totale Kontrastprogramm hinsichtlich des Ansprechens und Beratens. Wir wurden sehr freundlich angesprochen und zwar mit der direkten Frage, ob wir uns nicht vorstellen könnten, unsere Eheringe selber zu schmieden. Ehrlich gesagt, wir konnten es nicht, waren aber neugierig.

In der Hobbyschmiede kann man unter der fachkundigen Anleitung eines ausgebildeten Goldschmiedes die Eheringe selber erschaffen. Es klingt so, als würden am Ende Schmuckstücke entstehen, die nach nichts aussehen, aber durch die fachkundigen Anweisungen geht hier in der Regel wohl nichts schief und die Ringe sehen am Ende auch wirklich nach Ringen aus.

Wir selbst ließen uns vor Ort in der Hobbytrauringschmiede in Offenbach noch einmal alles zeigen. Außerdem ließen wir uns, um eine Vergleichsgröße zu haben, den Materialbedarf für unsere Ringe ausrechnen. Final zusagen wollten wir nicht, da noch ein Termin beim Juwelier ausstand. Der Leiter der Hobbyschmiede war aber auch sehr freundlich, beantwortete geduldig die Fragen und versprühte die ganze Zeit einen hessischen Charme, wie ich ihn in Frankfurt bisher noch nicht erleben durfte.

Letztendlich entschieden wir uns auch tatsächlich für die Trauringe von der Stange beim Juwelier. Das hatte ganz praktische Gründe: fehlende Zeit an den Wochenenden in den kommenden Wochen und fehlendes Vertrauen in unsere Fähigkeiten.

Wer sich jedoch vorstellen kann, hier einen Tag in einer Goldschmiede unter wirklicher Fachanleitung seine Ringe zu schmieden, sollte sich ruhig einmal umsehen, ob in seiner Gegend nicht auch eine Hobbyschmiede ist. Die Ringe, die wir sahen, waren wirklich gut gemacht und wirkten für mich, als Laien, auch nicht wie „selbstgemacht“, sondern wie aus dem Laden gekauft. Es ist wahrscheinlich ein ganz eigenes Gefühl zu wissen, dass der Partner auf diesem Stück Metall rumhämmerte, es erhitzte, es bog, es schliff. Ich glaube, hätten wir aufgrund seiner Versetzung weniger Zeitdruck gehabt, hätten wir hier wirklich ja gesagt.

Sowie der Juwelier dann vom Hersteller dann endlich mal beliefert wird, können wir auch hier ein dickes Häkchen auf der To-Do Liste setzen. Wer uns kennt und die Ringe sieht, wird wohl nicht überrascht sein. Bei der Beratung war für mich jedenfalls das schönste, nicht in Schublade „geizig“ oder „arm“ gesteckt worden zu sein. Sie beriet uns ausdauernd und verständnisvoll, gab Tipps und Hinweise – also so, wie man es sich vorstellt. An dieser Stelle großes Danke an Frau E. vom Christ Juwelier! Auch dafür, dass sie sich jetzt so fleißig rührte um nachzuhaken, wo unsere Ringe bleiben.

Jetzt freue ich mich, dass wir sie dann irgendwann in der kommenden Woche wohl abholen dürfen und dann möchte ich Juli haben, um sie endlich in der Ringschale liegen zu sehen – bis zum Anstecken.

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We Will Rock You – Frankfurt – Alte Oper

Das Musical We Will Rock You gastierte in Frankfurt. Aufführungsort war die Alte Oper. Kurz vor Weihnachten waren auch wir in den heiligen Kulturhallen. Nachdem ich nun mehrere Nächte drüber schlief und das Queen Best of zwischenzeitlich auch wieder hoch und runter hörte, bleibt es bei den gemischten Gefühlen zur ersten Musicalerfahrung.

Zur Story

Wir befinden uns in der Zukunft. Globalsoft hat es sich zur Aufgabe gemacht, alles zu vereinheitlichen. Jeder trägt die selbe Kleidung, hört die selbe Musik und sieht die selben Filme. Die Killerqueen und ihre Helfer sind stetig bemüht, diese Einheitlichkeit aufrecht zu erhalten. Handgemachte Rockmusik ist eine verblasste Erinnerung, die es vollständig auszurotten und zu vergessen gilt. Die GaGa-Musik, monotone und computererzeugte Musik, soll das einzig Wahre sein.

Abseits des Einheitsbreis beten die Bohemians jedoch frühere Musiklegenden an, die ihnen nur durch Fragmente überliefert sind. Sie sind Aussätzige, die von den Helfern der Killerqueen gejagt werden. Aber sie leben den Traum, dass der Rock und der Gitarrenheld irgendwann zurückkommen und die wahre Musik wieder gefeiert wird.

Der Träumer Galileo passt auch nicht in die angepasste Einheitswelt, die Globalsoft errichtet hat. Als Art Visionen hat er regelmäßig Liedtexte im Kopf, die ihn verwirren. Die Helfer der Killerqueen wollen ihn und die aufmüpfige Scaramouche, ein Mädchen, das nicht in die Glitzerwelt von Globalsoft passt, beseitigen, aber beide entkommen. Durch die Bohemians erkennen sie den wahren Wert der Rockmusik und es entbrennt ein Kampf zwischen Einheitsbrei und den Verfechtern des Rock.

Was hat das mit Queen zu tun?

Ganz einfach: Die Songs der wohl mit besten Band der Menschheitsgeschichte strickten wunderbar diese Geschichte zusammen bzw. ergänzen diese sehr gut. Elton John hat gemeinsam mit den übrigen Bandmitgliedern von Queen dieses Musical geschaffen, das im Mai 2002 in London uraufgeführt wurde.

Meine Meinung

Bereits der erste Eindruck der Alten Oper war für mich jetzt nicht so überwältigend, wie ich es mir vorstellte (sorry!). Von außen hübsch, von innen sah es etwas aus wie das Dessauer Theater. Ja, es ist schön viel Platz und viele Leute passen in das Haus, aber ich mag diesen 70er Jahre Bauschick nicht. Das hat einfach keine Klasse für solch ein Gebäude. Im großen Saal, in den wohl gut 2.500 Menschen passen, hat man auf so manchem Sitzplatz auch etwas gelitten. In unserem Fall sehr, denn vor uns saßen zwei sehr große Menschen, bei denen die Dame das Haar auch noch wunderbar toupiert hatte. Die Handlung auf der Bühne war für mich eher ein dunkler Fleck, weil ich einfach nicht an ihren Köpfen vorbeikam. Pech gehabt! Entweder hat man Glück oder nicht…(oder kauft sich für das nächste Event einfach Karten für Sitzreihen, wo keiner vor einem sitzen kann 😉 )

Was mich mehr störte, war die immense Lautstärke. Ja, Rockmusik hört man laut. Ja, Musicaldarsteller haben viel zu singen und Musik hört man auch laut, aber es war einfach zu laut bzw. zu übersteuert. Man verstand leider so gut wie nie einzelne Textpassagen vollständig am Stück. Es waren eher Textfragmente. Dass es nicht nur mir so ging, sah ich an den Leuten, die unmittelbar um uns herum saßen: so mancher hielt sich stellenweise die Ohren zu. Das muss ja nun nicht sein, denke ich. In der Pause gingen auch drei aus unserem Block, die im Vorbeigehen noch diskutieren, ob sie den zweiten Akt noch ertragen können, da es jetzt schon schmerzt. Sie kamen nicht wieder. Nach dem zweiten Akt und der finalen Zugabe war auch ich sehr dankbar für Stille. Am U-Bahnhof. Bevor die Massen heimreisten.

Fazit

Echte Queenfans sind wahrscheinlich geteilter Meinung. Ich kann das auch verstehen. Freddy Mercury, John Deacon, Roger Taylor und Brian May schufen mit ihrer Musik Werke, die generationsübergreifend Musikliebhaber glücklich machen. Die legendären Auftritte von Queen, hach, ich wäre gerne dabei gewesen. Wer daher sagt, er möchte Queen nur als Queen sehen, hat jedes Recht dazu. In Streitlaune komme ich nur, wenn man in den Bewertungen schreibt, dass man schockiert sei, dass der Sänger nicht annähernd die Qualitäten von Freddy Mercury hatte. Tja nun. Seine einzigartige Stimme war einzigartig, aber leider tot. Es ist klar, dass ihm niemand in der Form das Wasser reichen kann…

Aber ich finde auch die Kritik, die das Musical auf humoristische Art und Weise äußert, vollkommen berechtigt. Die heutigen Musikstars müssen nur noch ins Bild passen. Gesang wird im Studio abgemixt, die Instrumente spielt meist der Computer. Zum Glück ist es noch nicht so, dass es gar keine handgemachte Musik mehr gibt, aber gefühlt geht der Trend zu Künstlichem. Je mehr Leute dies erkennen, desto eher gibt es wieder eine Rückbesinnung, dass die Bandbreite der Musik so wunderbar vielfältig ist. Von Klassik bis Techno sollte jede Form ihre Daseinsberechtigung haben. Sie soll sich auch mischen, aber nicht zu einem Einheitsbrei werden.

Daher kann ich jedem, der gerne zu den Queen Hits mitträllert einen Besuch des Musicals empfehlen. Es war ein sehr schöner Abend, trotz der eingeschränkten Sicht und Lautstärke. Darum freue ich mich jetzt schon auf die Rocky Horror Show im Frühjahr. Also zeig mir, Alte Oper, dass du auch gut ausgesteuert bist und wir den holprigen Start vergessen.

 

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Marktfrühstück auf der Konsti

Vergangenes Wochenende hatten wir mal wieder Besuch hier in Frankfurt. Trotz eines ausgedehnten Frühstücks steuerten wir als erstes Ziel den Wochenmarkt auf der Konstabler Wache, kurz Konsti, an.

Bereits in Mainz entdeckte ich ja meine Liebe zu Wochenmärkten, die ich zum Glück auch hier in Frankfurt ausleben darf. Äpfel, die noch nach Äpfel schmecken, Obst und Gemüse aus der Region und zahlreiche lokale Leckerbissen sind hier zu finden. Auch das sogenannte Marktfrühstück wird hier von den einheimischen liebevoll und ausdauern zelebriert.

Nun war es so, dass wir bereits am Samstagmorgen gut 24 Grad im Schatten hatten – Tendenz steigend. Trotzdem genossem wir am Stand Weinguts Rollanderhof den einen oder anderen guten Tropfen und züchteten einen Sonnenbrand. Weißburgunder, Grauburgunder, Sommerrosé, Kerner und einen Cuvée Rosé. Wegen der Temperaturen nahmen wir natürlich noch Wasser dazu 😉

Auch Gummienten sind mal durstig
Auch Gummienten sind mal durstig

Wer sich also mal in Frankfurt an einem Wochenende aufhält, kann ruhig mal über den Markt der Konstabler Wache schlendern und hier und da kulinarisch das Leben genießen und einfach das rege Treiben auf diesem Platz in der Innenstadt Frankfurts genießen.

Und kulinarischer Tipp von mir: Den Flamm- und Zwiebelkuchen probieren! Perfekte ergänzung zum Weißwein des Rollander Hofs!

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Markt etwas anders

Mainz hat mich mit seinem Wochenmarkt und insbesondere mit dem genialen Stand (Nummer 51, Obsthof Werner) voller Äpfel, die noch nach Apfel schmecken, wirklich verwöhnt. Supermarktäpfel schmecken mir nach wie vor nicht mehr. Die Marktäpfel hier in Frankfurt haben mich auch noch nicht verzaubert geschweige denn beim Backen überzeugt. Auf der Suche nach einem neuen Apfeldealer für mich, stolperten wir in die wahrscheinlich bekannteste Markthalle Frankfurts:

Die Kleinmarkthalle

„Ein Stück Frankfurt mit Herz“

Kurz zur Geschichte: Bereits seit Hunderten von Jahren gab es in der Frankfurter Innenstadt einen Treffpunkt, an dem die Bewohner des Umlandes ihre frischen Lebensmittel zum Kauf anboten (so wie wahrscheinlich in der Näher aller größeren Siedlungen). Der Geruch von Käse, Wurst, Obst, Gemüse und frischen Backwaren lag somit gefühlt schon immer in der Luft, wenn Markt war. Erst am Ende des 19. Jahrhunderts wurde eine Markthalle errichtet – im Stil der Neurenaissance. Dank des Bombenhagels 1944 im WK II wurde auch das Gebäude zerstört. Nach 1954 wurde die Markthalle wieder mühsam aufgebaut und wird bis heute offensichtlich sowohl von den Händlern als auch den Kunden gerne genutzt. (Fotos zur Geschichte hier klicken.)

Die Händler heute bieten vor allem Lebensmittel an. Backwaren, Süßigkeiten, Fisch, Wurst- und Fleischwaren, Tee, Obst und Gemüse, Wein und Spirituosen. Dank einiger internationaler Geschäfte gibt es beispielsweise auch Delikatessen aus Italien. Ich hätte alles kosten wollen.

Mir fiel positiv auf, dass es hier bei den Fleischern auch Kutteln, Rinderherzen und Schweineköpfe in den Auslagen gab und nicht nur das „schöne“ Fleisch. Da ich prinzipiell von gut zubereiteten Innereien nicht abgeneigt bin, mich aber beispielsweise an die Zubereitung eines Rinderherzen noch nicht wagte, weil man sie eben nicht an jeder Fleischtheke erhält, werde ich dort wohl noch den einen oder anderen Einkauf wagen. Die bessere Hälfte war sowieso direkt in diverse Rinderstücke verliebt. Hier ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Pfanne oder der Schmortopf heiß gemacht wird.

Die Halle an sich war mir etwas zu eng, aber es ist eben Markt und noch dazu einer in einem Gebäude. Platz zum Tangotanzen wird man dort nie finden. Aber das ist sicher auch der Charme, den das Einkaufen in der Kleinmarkthalle bietet. Man kann schauen, die Händler laden einen zum Probieren ein. Es duftet wunderbar und es ist ein ganz anderes Einkaufen als im Supermarkt um die Ecke. Ich mag Märkte mit eigenem Flair – und das hat die Kleinmarkthalle definitiv.

Kurz zusammengefasst:

Was: Kleinmarkthalle Frankfurt am Main

Wo: Hasengasse 5, 60311 Frankfurt am Main

Wann: Mo-Fr 8.00-18.00 Uhr / Sa 8.00-16.00 Uhr

Die Kleinmarkthalle #1 (Tipp: vor allem die Neuigkeiten beachten, es gibt Führungen in der Halle!)

Die Kleinmarkthalle #2 (umfangreiche Informationen, auch in englischer Sprache)

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