Meine Suppe ess‘ ich nicht…

„Ich esse keine Suppe ! Nein !
Ich esse meine Suppe nicht !
Nein, meine Suppe ess‘ ich nicht !“ (Aus: Der Suppen-Kaspar – Heinrich Hoffmann)

Rote Bete. Ich höre jetzt schon viele „igitiigitts“ und „uurks“. Da ich in einem Haushalt aufwuchs, in dem Mäkelei zwar toleriert, aber nicht mit extra Bratwürsten betoniert wurde, esse ich Rote Bete seit Kindertagen. Aber ich kannte sie nur eingelegt – und fand das schon immer lecker. Bei Klassenfahrten war ich sicher deswegen beliebt, weil ich die rote Bete vom Nachbarn noch mit aufgegessen habe…

Schon immer reizte mich die Rote Bete Suppe. Da ich aktuell nichts mit viel Fett und Fleisch (wie auch immer Ärzte das definieren) und mit vielen Gewürzen (insbesondere kein Chili 🙁 ) sowie diversen anderen Verboten habe, passte sie jetzt ganz gut in mein Kochschema. Außerdem musste ich mir keine traurigen Blicke ansehen, die ein Stück Fleisch in der Suppe vermissen, da ich allein zum Essen war.

Rote Bete Suppe

Zutaten (2-3 Personen)

  • 2 Knollen Rote Bete
  • 1 Möhre
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1/2 Zwiebel
  • 10g Ingwer
  • 500ml Wasser
  • 1 Eßl. Butterschmalz
  • 1/2-1 TL Gemüsebrühe (gekörnt)
  • Créme fraîche
  • Salz, Pfeffer

Rote Beete Suppe

Zubereitung

  1. Für die Verarbeitung der Roten Bete eignen sich eine Küchenschürze und Einweghandschuhe, da dieses Gemüse stark färbt. Die Knolle schälen und in Würfel schneiden.
  2. Auch das übrige Gemüse schälen und würfeln.
  3. In einem Topf das Butterschmalz erhitzen und die Rote Bete samt der Möhren, Zwiebel, Ingwer und Kartoffeln gut 3 Min. dünsten. Anschließend mit Wasser aufgießen und die Brühe unterrühren. Alles aufkochen lassen und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Stückchen weich sind.
  4. Topf vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab das Gemüse bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern.
  5. Mit Gewürzen abschmecken.
  6. Vor dem Servieren auf Wunsch mit einem Klecks Crème fraîche verzieren und bei Vorhandensein mit frischem Schnittlauch oder anderen geeigneten Kräutern servieren.

– Schmecken lassen! –

Tipp:

  • Ich habe mir nachträglich für die zweite Portion noch Sonnenblumen- und Pinienkerne in einer Pfanne dazu geröstet. Das hat super gepasst.
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Einfach: Hühnchen mit Gemüse

Als allein-wohnender Mensch hat man so seine Mühe, all die Köstlichkeiten aus unserem Blog in einer etwas unterbesetzten Küche nachzukochen. Dennoch möchte man nicht auf eine, mehr oder minder, ausgewogene Mahlzeit verzichten.

Genau in dieser Position befinde ich mich in meinem derzeitigen Lebensabschnitt. Die Single-Küche von Franzi und der Mikrowellen-Back-Wunderautomat von Lars ermöglichen es mir, Speisen aufzuwärmen. Vornehmlich Convenience Food, aber hin und wieder ist man doch bemüht, sich ordentlich zu ernähren. Schon allein, weil die Mutti sonst schimpft.

Folgende Kleinigkeit kann, schnell und unkompliziert, auch in der kleinsten Küche zubereitet werden. Dafür eignet sich ein beschichteter Topf am besten.

Zutaten:

  • 100 – 150g Hühnchenbrust-Filet
  • 1 – 2 Packung(en) TK-Gemüse (Erbsen, Mais, gestiftelte Mohrrüben, Blumenkohl, grüne Bohnen, aber auch andere Gemüse-Mischungen)
  • Öl, Butter oder Bratfett
  • Pfeffer
  • Salz
  • Kräuterbutter (oft schon im TK-Gemüse)

Zubereitung:

Das Hühnerfleisch waschen und in Stücke schneiden. Mit Öl, Butter oder Bratfett in den Topf geben und anbraten. Wer es mag kann es gerne etwas schärfer anbraten – ich warte gerne bis es angemessen braun wird und rühre gelegentlich im Topf. Sobald das Fleisch wie gewünscht ist, gibt man das TK-Gemüse zusammen mit der Kräuterbutter hinzu. Auch hier mag ich es gerne schärfer angebraten. Mit Pfeffer, Salz und weiteren Gewürzen abgeschmeckt hat man nach guten 10 bis 15 Minuten eine tolle Mahlzeit.

Natürlich kann man das Ganze auch mit frischem Gemüse zubereiten – ich spare mir aber gerne die Vorbereitungszeit.

Nicht nur das Gemüse ist als Zutat variabel – zum Beispiel kann man sich Zwiebeln anbraten oder Kartoffeln dazu schneiden – sondern auch das Fleisch. Probiert euch aus, man kann nicht viel falsch machen. Das wichtigste ist: Kocht mit Begeisterung und Hingabe und es schmeckt doppelt so gut.

– Guten Appetit! –

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