Teeblume

Grüner Tee als Teeblume
Zum Geburtstag bekam ich zwei Teeblumen geschenkt, weil ich Tee ganz gerne trinke – vor allem in den kühleren Jahreszeiten. In einer Glasteekanne kommt die Teeblume optisch gut zur Geltung, geschmacklich bleibe ich dann doch eher bei meinem losen grünen Tee. Das liegt aber vielleicht auch an der Jasmin-Note bei meiner Varante.
PS: Wer meinen Einkaufskampf bei der Suche nach einer Glastekanne verfolgte: Mit diesem Modell kann ich jetzt ganz gut leben, aber verliebt bin ich nicht. Immerhin ist die Kanne für die Herstellung von Eistee geeignet und ist auch etwas stabiler als die klassischen Teekannen namenhafter Hersteller.
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Es ist so warm…Also was essen wir?

Die Mehrheit hat bei der Wärme keinen Hunger bzw. keinen großen. Ich gehöre nicht dazu. Die bessere Hälfte auch nicht. Also überlegten wir, was wir essen könnten. Auflage war: Es war nix, was wir die vergangenen Wochen schon hatten und es darf uns nicht entgegendampfen. Kartoffeln und Quark hatten wir schon genauso oft wie Salat in allen Varianten. Beim Herumstöbern im Internet stieß ich auf eine klassische Mahlzeit Deutschlands, die vor allem an der Grenze zu Frankreich sehr beliebt ist:

Flammkuchen

Dafür habe ich gestern nur einen herzhaften Hefeteig für ein Blech angesetzt. Hierbei sollte man drauf achten, dass man mengenmäßig nicht zu viel Teig herstellt: Der Boden für Flammkuchen wird recht dünn ausgerollt, daher braucht man nicht so viel wie für einen Obstblechkuchen. Teig nach dem Verkneten 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Dann erneut kurz durchkneten, bemehlen und mit dem Nudelholz auf Backpapier ausrollen. Noch einmal für 30-40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit habe ich eine Gemüsezwiebel in dünne Streifen geschnitten, für den grünen Faktor noch 3 Stängel Frühlingszwiebeln in kleine Röllchen geschnitten. Die 125g Schinken habe ich bereits gewürfelt gekauft. Gerne dürft ihr hier aber auch Bauchspeck am Stück in kleine Würfel schneiden. Für die Creme einfach einen Becher Schmand mit einem Becher Créme fraîche verrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Und bitte den Ofen rechtzeitig vorheizen. Der Flammkuchen bäckt nicht lange, daher braucht er hohe Temperaturen: 250°C Ober-/Unterhitze.

Auf dem Teig zuerst die Schmand-Creme, dann die kleingeschnittenen Zutaten lose verteilen. Das Backblech für 10-15 Minuten in den Ofen schieben. Wer mag, kann seine Grillfunktion im Ofen nutzen, um für die letzten Minuten noch eine extra Bräune auf dem Flammkuchen zu schaffen.

Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und in Stücke schneiden. Dazu passt ideal ein trockener Weißwein oder ein gut gekühltes Bier. Haben das gestern mal für euch getestet 😉

Was den Belag angeht: Eigentlich kann man da sicher drauf schmeißen, was beliebt. Es sollte nur nicht zu viel sein. Ich aß auch schon sehr leckere Varianten mit dünnen Schinkenscheiben, grünem Spargel und Ziegenkäse. Der Phantasie kann man hier freiem Lauf lassen.

– Schmecken lassen! –

PS: Ich hätte gerne ein Foto vom ganzen Prachtstück gehabt, aber hier hatte jemand sehr großen Hunger…

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Sauer macht lustig

Wir haben seit Wochen wunderbare Temperaturen. Es ist warm, die Sonne scheint. Gestern gelüstete es mir nach einem locker-leichten Dessert nach dem Abendessen. Schokoladenpudding mag ich, aber irgendwie passt der mehr, wenn es nicht ganz so warm ist. Meine Mousse au Chocolat braucht eine längere Kühlung und war somit auch raus. Fader Joghurt mit frischen Beeren war es auch nicht, wonach es mir gelüstete. Also experimentierte ich mit Buttermilch, Sahne und Zitronen, die wir noch daheim hatten. Geplant war ein Zitronen-Buttermilch-Mousse. Geworden ist es eher eine

Zitronen-Buttermilch-Creme

Für 4-6 Portionen braucht man:

  • 3-4 unbehandelte Zitronen
  • 380 ml Buttermilch
  • 4 Blatt Gelatine (weiß)
  • 1 Becher Schlagsahne
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Zitronen waschen. Von einer Zitrone die Schale abreiben und in eine Schüssel geben. Zitronen auspressen und zu der Schale geben. Mit der Buttermilch verrühren. 
  2. Ich hatte den Saft von 4 Zitronen (entsprach gut 200ml) und süßte die Masse mit 3 EL Puderzucker. Daher gibt es hier keine Dosierempfehlung. Süßt einfach, bis es euch schmeckt, denn soviel Geschmacksverlust gibt es durch die Zugabe der Sahne später nicht (wie ich feststellen musste).
  3. Gelatine für 5 Minuten in kaltes Wasser geben. Vorsichtig auswringen. Parallel dazu einen kleinen Schluck (gut 6 EL) der Buttermilch-Zitronenmasse in einem Topf erwärmen, aber nicht aufkochen. Gelatine dazu, unter Rühren auflösen lassen und aufpassen, dass es nicht aufkocht. Also idealerweise Herdplatte aus und Topf vom Herd nehmen.
  4. Die restliche Buttermilchmischung langsam unterrühren. Die Betonung liegt hier auf LANGSAM und immer GUT rühren!
  5. Nun die Buttermilch-Zitronen-Gelatine-Mischung in ein Eisbad setzen und hoffen, dass die Gelatine arbeitet. Ab und an umrühren. Spätestens wenn die Masse zu stocken beginnt, sollte sie herausgenommen werden.
  6. Die Schlagsahne halbsteif schlagen und vorsichtig unter die Buttermilchmasse heben.
  7. Es empfiehlt sich, die Masse nun in Dessertschälchen zu füllen. Diese dann bitte in den Kühlschrank stellen (für mind. 4h., besser ist für einen halben Tag)

Da ich derzeitig einen Mangel an dessertgeeigneten Gläsern habe, habe ich die Masse in meinem Topf gelassen und einfach Nocken herausgestochen. Dazu gab es frisch aus dem Tiefkühlschrank Heidel- und Himbeeren. Ich mache beim nächsten Mal definitiv mehr Puderzucker an meine Masse, da sie doch sehr zitronig-sauer ist. Aber ansonsten ist es sehr lecker und schön leicht und ideal für diese warmen Temperaturen.

– Schmecken lassen! –

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Frühstücksshake mit Himbeeren

Früh am Morgen bin ich immer mal etwas kau-faul. Ich habe zwar stets Hunger in der Zeit des frühen Vogels, doch brauche ich immer mal recht lange, um eine Scheibe Brot und ein Glas Saft oder eine Tasse Tee auch recht zeitnah hinunter zu bekommen, ohne extra eine Stunde für Frühstück einzuplanen. Was mir da manchmal mal hilft? Shakes!

Das Equipment ist in fast jedem Haushalt zu finden. Pürierstab und einen entsprechend hohen Becher zum Pürieren oder einen handelsüblichen Mixer (oft auch Blender genannt).

Die Zutaten hat man auch meist im Haus – wie ihr gleich sehen werdet:

Himbeer-Joghurt-Shake mit Müsli

Zutaten: 

  • 100ml Milch
  • 200g Joghurt
  • 200g Himbeeren
  • 1-2 Esslöffel Müsli
  • wahlweise Honig oder Ahornsirup
  • Pürierstab mit einem hohen Gefäß oder einen Mixer (Blender)

Zubereitung:

  1. Füllt alle Zutaten in das entsprechende Gefäß. Vergesst bitte bei einem Blender den Deckel nicht.
  2. Mixt euch alles so zusammen, bis die Konsistenz erreicht ist, die ihr mögt.
  3. In ein Glas umfüllen, Strohhalm rein, genießen.

Tipps von mir:

Ich mixe bzw. püriere es nie zu lange durch. Der Grund: Ich es mag, wenn ich noch ein paar Fruchtstücke und Müsliflocken zum Kauen im Mund habe, aber da hat jeder seine eigenen Vorlieben.

Wer weder Mixer noch Pürierstab besitzt, der sollte nicht traurig sein: Gebt einfach alles in ein Gefäß und zerdrückt die Himbeeren mit einer Gabel und verrührt den Rest. Das Ergebnis schmeckt ebenfalls, auch wenn es nicht ganz so fein wird. Aber wie gesagt, wer Fruchtstückchen mag, für den ist die Gabel-Methode auch geeignet.

Wer unter Laktoseintoleranz leidet, der kann natürlich auf entsprechende Minus-L- oder Sojaprodukte umsteigen. Gibt es heutzutage alles im gut sortierten Supermarkt.

Und selbstverständlich schmeckt das nicht nur zum Frühstück oder vor einem Lauf, sondern bei Sonnenschein auch als fruchtig-frische Abkühlung! Der Sommer steht uns ja noch bevor.

– Schmecken lassen! –

Himbeer-Joghurt-Shake

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Einfach: Hühnchen mit Gemüse

Als allein-wohnender Mensch hat man so seine Mühe, all die Köstlichkeiten aus unserem Blog in einer etwas unterbesetzten Küche nachzukochen. Dennoch möchte man nicht auf eine, mehr oder minder, ausgewogene Mahlzeit verzichten.

Genau in dieser Position befinde ich mich in meinem derzeitigen Lebensabschnitt. Die Single-Küche von Franzi und der Mikrowellen-Back-Wunderautomat von Lars ermöglichen es mir, Speisen aufzuwärmen. Vornehmlich Convenience Food, aber hin und wieder ist man doch bemüht, sich ordentlich zu ernähren. Schon allein, weil die Mutti sonst schimpft.

Folgende Kleinigkeit kann, schnell und unkompliziert, auch in der kleinsten Küche zubereitet werden. Dafür eignet sich ein beschichteter Topf am besten.

Zutaten:

  • 100 – 150g Hühnchenbrust-Filet
  • 1 – 2 Packung(en) TK-Gemüse (Erbsen, Mais, gestiftelte Mohrrüben, Blumenkohl, grüne Bohnen, aber auch andere Gemüse-Mischungen)
  • Öl, Butter oder Bratfett
  • Pfeffer
  • Salz
  • Kräuterbutter (oft schon im TK-Gemüse)

Zubereitung:

Das Hühnerfleisch waschen und in Stücke schneiden. Mit Öl, Butter oder Bratfett in den Topf geben und anbraten. Wer es mag kann es gerne etwas schärfer anbraten – ich warte gerne bis es angemessen braun wird und rühre gelegentlich im Topf. Sobald das Fleisch wie gewünscht ist, gibt man das TK-Gemüse zusammen mit der Kräuterbutter hinzu. Auch hier mag ich es gerne schärfer angebraten. Mit Pfeffer, Salz und weiteren Gewürzen abgeschmeckt hat man nach guten 10 bis 15 Minuten eine tolle Mahlzeit.

Natürlich kann man das Ganze auch mit frischem Gemüse zubereiten – ich spare mir aber gerne die Vorbereitungszeit.

Nicht nur das Gemüse ist als Zutat variabel – zum Beispiel kann man sich Zwiebeln anbraten oder Kartoffeln dazu schneiden – sondern auch das Fleisch. Probiert euch aus, man kann nicht viel falsch machen. Das wichtigste ist: Kocht mit Begeisterung und Hingabe und es schmeckt doppelt so gut.

– Guten Appetit! –

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Pommes in der Pfanne

Schon einmal kläglich an Pfannen-Pommes gescheitert, habe ich mich erneut daran versucht. Diesmal erfolgreich.

Warum Pommes in der Pfanne? Als Single mit einer Single-Küche ohne Backofen und Fritteuse bleiben einem der Kauf an der Dönerbude oder Fastfood Kette des Vertrauens oder selber machen als Wahlmöglichkeiten bei Heißhunger auf Pommes.

Auf letzteres fiel meine Wahl, da ich noch TK-Pommes und rohe Kartoffeln vorrätig hatte.

Jeder, der Jamie Oliver schon mal beim Kochen beobachten konnte, hat gelernt, dass Öl wohl zu dosieren ist. Bei Pfannen-Pommes müsst ihr euch Wohl oder Übel dazu durchringen nicht am Öl zu sparen. Das heißt bedeckt den Boden eures Kochgerätes gut einen Finger dick mit Öl.

Rohe, geschälte Kartoffeln wahlweise stifteln oder zu Spalten verarbeiten, TK-Pommes brauchen keine besondere Vorbereitung.

Erhitzt die Pfanne mit dem Öl. Besser als eine Pfanne hat sich bei mir ein Topf erwiesen, da dieser mit seiner höheren Wand den Großteil der Fettspritzer verhindert.

Nach einiger Zeit kann man dann die Kartoffelprodukte ins Öl geben. Solltet Ihr feststellen, dass Ihr zu wenig Öl genommen habt, gebt noch etwas hinzu.

Wartet bis eure Pommes goldbraun sind und rührt ab und zu, damit alles vom Frittier-Gut mal ins heiße Öl kommt.

Die Pommes mit einem Sieblöffel abschöpfen und abtropfen lassen und danach mit Salz und Paprikagewürz würzen. Ketschup und/oder Mayo hinzu. Fertig.

– Guten Appetit! –

Wichtiger Sicherheitshinweis:

Bitte seid vorsichtig beim Umgang mit heißem Öl. Nicht umsonst wurde es im Mittelalter verwendet, um ganz hässliche Verbrennungen auf den Körpern der Feinde zu zaubern.

Sollte das Öl, trotz eurer grandiosen Kochkünste, plötzlich in Flammen stehen, ist das dümmste, was ihr tun könnt, es mit Wasser löschen zu wollen. Nehmt eine Decke oder einen Feuerlöscher.

Wenn ihr keinen habt, dann lasst euch einen schenken (Danke G.H. aus B.) – Auch wenn sich eure Kochkünste auf das Zusammenschütten von Fertig-Saucen beschränken, kann dieser durchaus hilfreich sein.

Feuerlöscher

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