„Und Sie wollen da wirklich nix drauf?“

Vergangenen Samstag hatten wir um 9 Uhr einen Termin beim Konditor. Genauer gesagt bei der Bäckerei Rahaus aus Merseburg.

Bei Kaffee und Blick auf die Backstube hinter Glas besprachen wir mit dem Profi unsere Vorstellungen. An dieser Stelle wurden wir als Paar wahrscheinlich zum ersten Mal bei allen Vorbereitungen leicht schwierig. Allein bei der Vorstellung von gefühlt 100m² Fondant auf Biscuit und Sahnecreme wird uns etwas schlecht. Problem: Fondant lässt Torten zwar wunderbar aussehen, aber wir beide wollen ihn beim besten Willen nicht auf unserer Hochzeitstorte.

Selbstverständlich waren wir auch hier im Gespräch mit dem Fachmann so gut wie möglich vorbereitet. Vorab recherchierten wir im Internet, was es denn so für Alternativen gibt und druckten diverse Varianten aus, um am Bild erklären zu können, was uns vorschwebt. Natürlich gibt es auch bei Hochzeitstorten Trends und glücklicherweise etablierte sich für Vintageweddings mit rustikalem Charme die sogenannte Naked Cake. Stellt euch hier einfach Biscuitböden vor, die mit der Creme der eigenen Wahl gefüllt werden und dann mit frischen Früchten und/oder Blumen sowie Puderzucker  dekoriert werden.

Nach einem kritischen Blick wurde uns zum Gück mitgeteilt, dass unserer Vorstellung eigentlich nichts im Wege steht. Die Details wurden auch fix geklärt und festgehalten. Nur über unseren Wunsch, kein Dekopaar oben auf der Torte zu haben, wurde mit etwas Verwunderung aufgenommen.

Schwieriger als die Hochzeitstorte war für uns die Kuchenauswahl für das Kaffeetrinken. Wenn Konditoren nur leckere Dinge produzieren, möchte man eigentlich alles haben, aber das geht einfach nicht. Bei der Auswahl gingen wir dann nach Bauchgefühl und den wichtigstens Fragen:

  • Was essen wir gerne?
  • Was würde sich schön ergänzen?
  • Was wäre besonders, was man eben nicht jedes Mal bei einer Kaffeetafel vernascht?
  • Was würde denn auch den Kleinen schmecken?

So trafen wir unter der guten Beratung von Rahaus unsere Auswahl für das Kaffeetrinken und freuen uns jetzt schon sehr, da wir 2-3 Dinge vor Ort direkt probieren und dank der Kuchentheke zum Probieren für das Kaffeetrinken bei meinen Eltern noch eine kleine Auswahl mitnehmen konnten. Fazit meiner Eltern war dort nämlich auch: gute Auswahl, schmeckt!

Vielen lieben Dank an dieser Stelle an das Team von Rahaus am Neumarkt in Merseburg. Freundliche Bedienung und Beratung, die bei uns keine Zweifel lassen, dass auch dieser Part an unserem Tag gut schmecken und funktionieren wird.

Wer sich mal in der Ecke (Merseburg, Saalekreis) rumtreibt, sollte dort ruhig einen kleinen Besuch einplanen. Es lohnt sich wirklich.

Homepage Rahaus

Checkliste Hochzeitstorte

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Geschenkidee: Cookies im Glas

Meine Cookies werden geliebt. Von manchen sogar so sehr, dass sie sich diese zum Geburtstag wünschen. Leider klappt das nicht immer, dass man am Tag vor des Geburtstages noch schnell welche backen und und zur Post bringen kann. Eine andere Idee musste her.

Cookies im Glas. Eigentlich ist es eher die Grundidee, eine Art Backmischung hübsch Schicht für Schicht in ein Glas zu stopfen und zu verschenken.

Prinzip ist ganz simpel. Man benötigt nur ein hübsches Einmachglas (sauber und trocken) und alle trockenen Zutaten des Kuchens oder des Cookiesrezeptes. Diese misst man ab und schichtet sie vorsichtig nach und nach ins Glas. Je nach Größe des Glases kann mit dem Boden eines Weinglases oder eines Kölschglases der Inhalt vorsichtig festgedrückt werden. Vor allem nach einer Schicht Mehl oder Kakao ist dies zu empfehlen.

Für die Außendeko kann man selbst ein schickes Etikett basteln. Es empfiehlt sich selbstverständlich, noch eine kleine Anleitung und Angabe der noch benötigten, frischen Zutaten anzugeben – damit der Beschenkte seine Backmischung auch wirklich nutzen kann.

Viel Spaß beim Nachbasteln!

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Süße Sünde

In diesem Haushalt wird Schokolade geliebt. Sei als als Tafel, als Kuchen, als Getränk. Die Kakaobohne ist einfach klasse.

Gestern probierte ich dann zum zweiten Mal kleine Schokoküchlein aus, deren Kern noch flüssig sein soll, wenn sie vernascht werden. Was soll ich sagen…Nach der kleinen Kaffeerunde wurde ich böse angeschaut und musste mich erklären, warum ich nur drei Küchlein buk, statt ein ganzes Blech. Sie scheinen geschmeckt zu haben 😉

Hier mein Rezept für kleine Schokoladen-Sünden:

Schokokuchen mit flüssigem Kern

Zutaten für 12 Stück:

  • 120g Zartbitterschokolade (mind. 70% Kakaoanteil)
  • 120g Butter
  • 1 TL Honig
  • 4 Eier (M)
  • 120g Zucker
  • 35g Mehl
  • Obst nach Wunsch, eventuell Puderzucker

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Schokolade gemeinsam mit der Butter und dem Honig im Wasserbad schmelzen. Alles gut miteinander vermengen und aus dem Wasserbad heben.
  3. Muffinblech mit Papierformen auslegen.
  4. Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Das klappt am besten mit dem Handrührgerät.
  5. Zur Eier-Zucker-Masse die Schokoladen-Buttermasse geben und gut verrühren. Das Mehl hinzugeben und erneut alles miteinander vermengen.
  6. 2-3 Esslöffel Teigmasse in die Förmchen geben.
  7. Im Ofen nun ca. 12 Minuten backen lassen. Die Mitte der Küchlein sollte dabei noch glänzen.
  8. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen.
  9. Das Papier der Muffinförmchen vorsichtig vom Rand lösen und die Küchlein behutsam auf einen Dessertteller stürzen. Hierbei wirklich vorsichtig arbeiten. Dadurch, dass das Innere noch flüssig ist, sind die Küchlein nicht so formstabil, dass sie grobes Anrichten verzeihen.
  10. Vorbereitetes Obst daneben anrichten und auf Wunsch mit etwas Puderzucker verzieren.

– Schmecken lassen! –

Da ich sie wahrscheinlich öfter kredenzen darf, werde ich diverses Obst als Beilage ausprobieren. Was ich mir auch gut vorstellen kann, sind Orangenfilets oder angedickte Sauerkirschen. Die Himbeeren waren aber nicht übel.

Ich bin eigentlich niemand, der den Ofen vorheizt. Aber hier sollte man von vornherein wirklich mit der benötigten Backtemperatur arbeiten, da sonst die Backzeit verzerrt wird.

Außerdem empfehle ich, dass man sie einmal zur Probe backt, bevor man sie für Gäste plant. Jeder Ofen ist anders. Probiert es aus. Mein erster Versuch ging auch in die Hose. Aber kleiner Trost: Auch wenn der Kern nicht wie Lava aus dem Küchlein strömt, das Küchlein schmeckt auch in festerer Variante 😉

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Quark macht stark…

 …Quark alleene, macht Krumme Beene!“ pflegte Opa F. immer zu sagen. Ich entdeckte meine kleine Vorliebe für diesen milchigen Allrounder erst spät. Kartoffeln und Quark hauten mich genauso wenig vom Hocker wie Käse- oder Quarkkuchen. Nur Frufo von Onken war Quark, den ich mocht. Ansonsten fand ich ihn echt nicht toll als Kind. Ja, ich aß mein Alibi-Quarkkuchen-Stück, aber ich war auch nicht futterneidisch, wenn mein Bruder den Löwenanteil vernichtete.

Geschmäcker wandeln sich wie so vieles im Leben. Heute esse ich ihn ganz gern – sowohl zu Kartoffeln als auch als Kuchen. Die amerikanische Variante mit Frischkäse ist auch gut – aber bitte ohne Schnickschnack wie Himbeersauce oder dergleichen. Käsekuchen muss so pur wie möglich sein: Eine cremige Freundschaft aus Zitrone und Süße. Nicht zu fest, nicht zu wabbelig. Und daran kommt (bisher) nur das Standardrezept meiner Mama ran.

Käsekuchen ohne Boden

Zutaten (26er – Springform):

  • 1kg Quark
  • 6 Eier
  • 250g Zucker
  • 100g Butter
  • Zitronensaft
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 2 EL Speisestärke (gehäuft)

Zubereitung:

  1. Nehmt die Eier und die Butter sowie den Quark 30-40 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Bei Zimmertemperatur lassen sich die Zutaten leichter miteinander vermengen.
  2. Gebt alles in eine Schüssen und verrührt es mit dem Handrührgerät gut 5 Minuten zu einem glatten Teig, der recht flüssig ist.
  3. Vorsicht mit der Zitrone! Kostet hier lieber, bevor ihr zu viel Saft dazu gebt. Natürlich alles noch einmal vermengen, wenn mehr Zitronensaft dazu kam.
  4. Springform fetten. Teig hineingeben.
  5. Im Ofen auf der mittleren Schiene bei 150°C (Ober-/Unterhitze) für ca. 50-60 Minuten backen. Bei geöffneter Ofentür auskühlen lassen.

Im Bild seht ihr den Käsekuchen aus einer 18er Springform, also nicht über die Größe wundern. Dafür habe ich die Zutatenmenge lediglich halbiert und reduzierte die Hitze um 10°C bei gleicher Backzeit.

Wenn ich Vanilleschoten da habe, kratze ich gerne noch das Mark einer Schote in den Teig. Das gibt dem Kuchen eine leichte Vanillenote (aus dem Puddingpulver ist ja nicht viel herauszuholen) und die schwarzen Krümel wirken ganz dekorativ im Teig.

– Schmecken lassen! –

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Lecker Bakery #3

Dank eines Tweets der MsPittilis wurde ich am Freitag darauf aufmerksam gemacht, dass die neue Lecker Bakery wohl frisch gedruckt in den Zeitschriftenregalen Deutschlands käuflich zu erwerben sei. Nach Feierabend flitzte ich noch schnell einen kleinen Umweg und blätterte auf den letzten Metern meines Heimweges zufrieden in der neuen Ausgabe. Bereits nach dem ersten Eindruck dachte ich nur: Ich brauche Urlaub, ich will mehr als 90% der Rezepte ausprobieren.

Gesagt – getan. Gestern war das erste Exemplar dran:

Cheesecake-Brownies mit (Him-)Beeren

Das Originalrezept ist für eine 24x24cm Form. Da ich wieder nur für einen Zwei-Personenhaushalt gebacken habe, nutzte ich mein kleines 17x23cm Backblech und passte die Zutatenmenge entsprechend an.

Der Boden ist ein sehr kompakter Brownieteig. Schön schokoladig, fest, Endorphine auslösend. Darüber befindet sich eine übliche Cheesecake-Masse aus Eiern, Zucker, Frischkäse. Ich ergänzte hier eine kleine Prise Salz und Zitronensaft.

Ich nutzte Himbeeren und ein paar Heidelbeeren. Dem Geschmack kommt das sehr entgegen, da die kleinen blauen Früchtchen eine angenehme Säure mitbringen.

Dass ich den Kuchen über Nacht im Kühlschrank stehen ließ, war ganz gut. So war er heute schön durchgezogen und angenehm kühl beim Essen. Eigentlich mag ich „Kühlschrankkuchen“ so gar nicht, aber hier passt es sehr gut.

Fazit: Der Kauf der Lecker Bakery lohnte sich wie auch beim letzten Heft und ich freue mich auf die nächsten Rezepte und vor allem auf eine glücklich schmatzende zweite Hälfte. Seid gespannt! Ich werde – wie schon aus Heft 2 – über den ein oder anderen Backversuch berichten.

PS: Das Getränk in der Teetasse ist selbst gemachter Eistee. Dazu habe ich nur eine Teemischung (schwarzer Tee, aromatisiert mit Pfirsich) etwas stärker als sonst dosiert mit heißem Wasser aufgebrüht, 3 Minuten ziehen lassen. Im kalten Wasserbad habe ich dann versucht, den Tee schnell herabzukühlen und schmeckte ihn mit etwas Zucker und Zitronensaft ab. Was dazu auch gut passt sind Minze und Eiswürfel (idealerweise aus Eisteeflüssigkeit, damit er nicht so verwässert).

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Sonntag ist Kuchentag

Die Twitterer unter uns sahen bereits erste Fotos vom heutigen Prachtstück. Ich habe mal wieder gebacken. Erneut habe ich ein Rezept von Paul Bokowskis Blog zur Inspiration genutzt. Diesmal musste ich jedoch aus Mangel an diversen Zutaten etwas variieren. Daher hier meine Variante für die

Schokoladen-Birnen-Tarte

Zutaten (für eine Tarte-Backform mit 28cm Durchmesser):

  • 175g Mehl
  • Salz
  • 115g Butter (nicht ganz weich, aber auch nicht frisch aus dem Kühlschrank)
  • 1 Eidotter
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 1 Dose Birnen
  • 50g Butter
  • 10g Kakao
  • 70g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille-Zucker
  • 3 Eier
  • 60g gemahlene Mandeln
  • 60g gemahlene Haselnüsse

Zubereitung:

  1. Mehl, 115g Butter und die Prise Salz zu einem krümeligen Teig verkneten. Anschließend Eidotter hinzugeben und das Wasser und zu einem festen Mürbteig verkneten. Anschließend in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  2. Den Teig herausnehmen und ausrollen. Mit Hilfe des Nudelholzes den Teig in die Backform geben, nachdem diese gefettet wurde. Den Teig mit einer Gabel einstechen.
  3. Bei 200°C im Ofen auf unterer Schiene 10-15 Minuten vorbacken. Erbsen zum Blindbacken benutzte ich nicht, da der Teig dünn genug ausgerollt wurde und somit kein enormer Platzverlust für die Füllung zu erwarten war.
  4. In einer Rührschüssel die 50g Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Eier und Kakao hinzu und alles gut verrühren. Schoko-Nuss-Masse auf den vorgebackenen Teig geben und gleichmäßig verteilen.
  5. Die Dose mit den Birnen öffnen und je nach Wahl die Birnenstücke in der Schokoladenmasse verteilen.
  6. Den Kuchen gut 40 Minuten bei 200°C auf der unteren Schiene backen.

– Schmecken lassen! –

Sonntagskuchen

PS: Der Kuchen schmeckt in der Variante bereits sehr gut. Beim nächsten Mal werde ich eine andere Version für die Schokoladenfüllung ausprobieren. Ich halte euch auf dem Laufenden.

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Hamburger Gebäck

Ich war und bin immer gerne in der Hansestadt. Ein Hauch Meeresluft, frischer Fisch, der liebenswürdige Dialekt – all das sind Dinge, warum ich mich sehr wohl in Hamburg fühle. Und bei jedem Frühstück darf eins nicht fehlen:

Franzbrötchen

Diese Plundergebäck wird nicht nur morgens vernascht, sondern häufig auch zum Kaffee gereicht. Mittlerweile gibt es zig Varianten – mit Mohn, mit Zucker und Zimt und Rosinen, mit Schokolade. Doch auch herzhafte Varianten habe ich schon gesichtet.

Da Franzbrötchen nur in einem gewissen Umkreis von Hamburg erhältlich sind, musste ich mir etwas überlegen, um mal wieder ein leckeres Franzbrötchen mit Nutella oder Marmelade essen zu können. Also hieß es: Selbst ist die Franzi.

Die heutige Backaktion war ein Testlauf. Deshalb probierte ich gleich zwei Füllungen aus. Die klassischen Varianten mit Zucker und Zimt und mit Mohn. Ergebnis schmeckt, aber ist nicht ganz so fettig-triefend, wie man sie von manchem Bäcker in HH kennt.

Zutaten:

  • 200ml + 1 EL Milch
  • 200g Zucker
  • 1 Würfel frische Hefe (42g)
  • 500g Mehl + zusätzliches Mehl zum Ausrollen
  • 100g Butter
  • Salz
  • 1 EL Zimt
  • 1 Eigelb
  • 1/2 Packung fertige Mohnmischung zum Backen

Zubereitung:

  1. 100ml Milch mit 2 EL Zucker in einem Topf erwärmen. Dann die frische Hefe dazugeben und in der warmen Milch auflösen. Beachtet bitte, dass die Milch dazu nicht zu warm sein darf, da sonst die Hefe ihre Wirkung nicht entfalten kann.
  2. 500g Mehl in eine große Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Dort die Hefemilch hinein gießen und mit etwas Mehl und am besten einer Gabel zu einem Vorteig verarbeiten. Abgedeckt 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. 100ml Milch erwärmen (wieder nicht zu heiß). Gemeinsam mit 75g Butter in kleinen Stücken, 75g Zucker und einer Prise Salz zum Vorteig geben. Nun alles gut miteinander verkneten. Das geht entweder mit der Hand oder mit den Knethaken des Rührgerätes. Teig erneut abdecken und 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. 75g Zucker mit dem Zimt vermischen.
  5. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn zu einem Rechteck ausrollen.
  6. Franzbrötchen BelagDie restliche Butter zerlassen und auf den Teig streichen (für die Zucker-Zimt-Variante). Darauf dann die Zimtmischung verteilen, aber etwas von der Mischung aufheben, um sie auf die Teigteilchen zu streuen.
  7. Die Mohnmischung dünn auf dem Teig verteilen.
  8. Franzbrötchen aufgerolltDen Teig nun von der langen Seite her aufrollen. Hierbei nicht zu fest rollen, denn sonst wird die Füllung ungleichmäßig hin und her gequetscht. Das würde die Teilchen an manchen Stellen trocken machen. Am Ende darauf achten, dass die Teignaht unten ist.Die Rolle etwas andrücken, damit sie nicht komplett rund, sondern eher oval ist. Aber: nicht zu platt drücken, nur ganz leicht.
  9. Franzbrötchen eindrückenNun die Endstücken abschneiden. Einzelne Teigstücke (ca. 3-4cm breit) von der Rolle abschneiden. Diese dann mit Hilfe eines Stiels vom Kochlöffel in Schnittrichtung eindrücken. Hierbei nicht zimperlich sein. Durch das Eindrücken erhält man die typische Form eines Franzbrötchens.
  10. Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Darauf achten, dass die Teile Platz haben, da sie beim Backen noch aufgehen. Abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.
  11. Das Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen und auf die Brötchen streichen, bevor es in den Ofen geht. Auf die Zimt-Teilchen die restliche Zucker-Zimt-Mischung streuen.
  12. Im Ofen bei 175°C (vorgeheizt, Ober-/Unterhitze) ca. 12-15 Minuten backen – je nach erwünschtem Bräunungsgrad.
  13. Warm oder kalt servieren. Dazu schmeckt Nutella und Konfitüre, Butter oder einfach nur ein Kakao oder Kaffee.

– Schmecken lassen! –

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Käsekuchen ‚American Style‘

Gestern überkam mich ein Heißhunger auf Kuchen. Genauer gesagt Käsekuchen. Die klassische Variante à la Mama ohne Boden ist lecker, aber ich wollte die amerikanische Variante. Die ist klassischerweise mit Frischkäse statt Quark. Bei meiner Netzrecherche nach einem geeigneten Rezept zum Nachbacken stieß ich auf einen Backblog von einem Mann namens Paul. Da ich die Männerzeitschrift Beef auch wesentlich spannender finde als die Kochzeitschriften für die Hausfrau, verweilte ich dort und entschied mich, dem dortigen Rezept eine Chance zu geben:

New York Cheesecake

Das Rezept dazu findet ihr hier. Ausnahmsweise modifizierte ich es nicht, von daher könnt ihr euch an seine Anleitung halten. Ich ließ lediglich die rote Fruchtschicht weg. Mir war nach Käsekuchen und nicht nach Obsttorte. Beim nächsten Mal werde ich aber einen Schuss Zitronensaft hinzugeben, da mir diese Nuance in dem Kuchen ein wenig fehlt. Ansonsten: Lecker!

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Birnenkuchen

Wie bereits bei meinen Beeren-Streifen erwähnt, kaufte ich mir die Lecker Bakery. Natürlich findet man da nicht nur ein tolles Rezept zum Nachbacken drin, sondern mehrere. Letztes Wochenende habe ich wieder gebacken und das Fazit der Koster war: LECKER! Es gab:

Birnenkuchen mit Amarettini

Zutaten (für eine Fettpfanne 32x39cm):

  • 350ml Milch
  • 1 1/2 Würfel Hefe (à 42g)
  • +650g Mehl
  • 125g +  2 EL + 50g Zucker
  • Salz
  • 1 Ei
  • 75g + 100g Butter + etwas zum Einfetten (weich!)
  • 1,2kg Birnen
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 gestrichene EL Speisestärke
  • 100g getrocknete Cranberrys
  • 100g Amarettini
  • 100g Mandelplättchen
  • evtl. Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Die Milch etwas erwärmen und die Hefe wie üblich reinbröseln und vollständig auflösen. 650g Mehl, 125g Zucker, 1 Prise Salz und das Ei in eine Schüssel geben und zunächst die Hefemilch dazugeben und mit den Knethaken des Rührgerätes den Teig kneten. Anschließend die 75g Butter (am besten in kleinen Flocken) in den Teig einarbeiten, sodass dieser geschmeidig wird. Nachdem er beginnt, sich vom Rand zu lösen, ruhig noch 2-3 Minuten weiterkneten und zugedeckt an einem wärmeren Ort gut 45 Minuten gehen lassen.
  2. Birnen schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Gemeinsam mit dem Zitronensaft und 2 EL Zucker in einen Topf geben, umrühren und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Stärke mit 4 EL kaltem Wasser verrühren und zum Birnenkompott geben. Ordentlich umrühren und weitere zwei Minuten köcheln lassen. Nun die Cranberrys unterrühren und abkühlen lassen.
  3. Die Fettpfanne mit der Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Hefeteig erneut ordentlich durchkneten und 2/3 der Teigmenge ausrollen (am besten auf dem Blech). Bei dem Kuchen wird ein Rand benötigt, sodass der Teig am Rand des Bleches hochgedrückt werden muss. Blech abdecken und erneut 15 Minuten gehen lassen.
  4. Den Ofen nun auf 175°C Umluft (200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Amarettini in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Fleischhammer oder dem Nudelholz in kleinere Brösel zertrümmern. Achtet dabei bitte darauf, dass die Tüte auch verschlossen ist 😉 Die Krümel auf den Kuchenboden bröseln. Das Birnenkompott darauf gleichmäßig verteilen. Den restlichen Hefeteig am besten auf einem Bogen Backpapier zu einem Rechteck ausrollen, das mit den Maßen der Fettpfanne deckungsgleich ist. Teigrechteck auf das Kompott stürzen und die Teigränder andrücken. Mit den Mandeln und ein wenig Zucker bestreuen. Ich nahm ein Tütchen mit richtigem Vanillezucker und hatte somit einen schönen Effekt dank der schwarzen Vanillekrümel. Ca. 100g Butter in kleinen Flöckchen auf dem Kuchendeckel verteilen und im Ofen knapp 35 Minuten backen lassen. Nach 20 Minuten sollte der Kuchen mit Alufolie abgedeckt werden, da der Teigdeckel sonst zu platzen droht.
  5. Abkühlen lassen und servieren.

– Schmecken lassen –

PS: Wer an besseren Kuchenfotos interessiert ist und noch mehr tolle Rezepte zum Nachbacken haben will, sollte einfach zum Kiosk gehen und sich für knappe 6 Euro die Lecker Bakery selbst kaufen.

 

 

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Schokokuchen American Style

Schokoladiger Kuchen ist immer ein Traum. Mein bereits veröffentlichtes Rezept für den Schokoladenkuchen ist zwar lecker, aber der ist als Backresultat häufig eine Diva und kann optisch eine Kaffeetafel auch gerne mal in ein krümeliges Schlachtfeld verwandeln. Also probierte ich letztes Wochenende die amerikanische Variante des Schokoladenkuchens aus.

Brownies

Zutaten (für ein Blech 23x17cm):

  • 90g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125g Zucker
  • 2 Eier
  • 95g Mehl
  • 40g Kakao
  • 1 Prise Salz
  • 100g Schokolade (Zartbitter), grob gehackt

Zubereitung:

  1. Die weiche Butter und den Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Die Eier nach und nach hinzugeben und alles gut miteinander vermengen.
  2. Das Mehl mit dem Kakao und dem Salz vermischen und nach und nach zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben und ebenfalls gut miteinander verrühren.
  3. Von der gehackten Schokolade ca. 3/4 der Menge unter den Teig mischen.
  4. Die Backform mit Backpapier auslegen.
  5. Teigmasse in die Form geben und gleichmäßig verteilen. Auf dem Teig die restlichen Schokoraspel streuen.
  6. Im Ofen auf der unteren Schiene für 20-25 Minuten bei 150°C (Ober-/Unterhitze) backen.
  7. Nach dem Backen mit Hilfe des Backpapiers den Kuchen aus der Form heben und abkühlen lassen. Vor dem Servieren in beliebig große Stücke schneiden.

– Schmecken lassen! –

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