Maishähnchen auf Zitrone im Römertopf

Das folgende Rezept eignet sich sicher auch für ein normales Hähnchen und einem anderen Bräter  für den Ofen mit Deckel.

Zutaten:

  • Maishähnchen (1,3-1,6kg)
  • 1 Eßl. rote Pfefferkörner
  • Salz, Pfeffer
  • 3-4 Wacholderbeeren
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • Thymian (frisch oder gerebelt)
  • 2-3 Stängel frischer Rosmarin
  • 1 Zitrone (am besten Bio)
  • 1 Orange
  • 1 große Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 3-4 Kartoffeln
  • Weißwein (bei Bedarf)
  • Olivenöl
  • Zahnstocher

Vorbereitung

 

Zubereitung:

  1. Das Hähnchen waschen und sehr gut trocken tupfen. Die Innereien sollten bereits entfernt sein. Schneidet mit einem spitzen, scharfen Messer die Talgdrüse vorsichtig heraus. Danach ordentlich von außen salzen und pfeffern und das Hähnchen damit gut einreiben.
  2.  Zwiebel schälen, vierteln. Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden. Die Pfefferkörner im Mörser fein zerstoßen. Die Zitrone und die Orange unter heißem Wasser gut abwaschen. Die Zitrone in Scheiben schneiden, die Schale der Orange mit Hilfe einer Küchenreibe abhobeln. Achtet hierbei darauf, dass es wirklich nur die Schale ist und nicht der weiße Teil darunter, denn der ist bitter.
  3. Das Hähnchen von innen mit Salz und Pfeffer einreiben. Danach den roten Pfeffer und den Orangenschale und den gerebelten Thymian darauf einreiben. Zum Schluss die Hälfte der Zitronenscheiben und des Knoblauchs, das Lorbeerblatt, einen Rosmarinzweig und die Wacholderbeeren in den Bauchraum geben. Die Öffnung des Hähnchens sorgfältig mit Zahnstochern verschließen.
  4. Das Hähnchen von außen mit ein wenig Olivenöl begießen und dies gut einmassieren. Anschließend noch einmal salzen und pfeffern.
  5. Die Kartoffeln gut waschen und in Spalten schneiden. Diese gemeinsam mit der Zwiebel und dem restlichen Knoblauch sowie der übrigen Zitronenscheiben in den bereits gewässerten Römertopf geben. Salzen. Pfeffern.Anordnung Zitronen, Kartoffeln, Zwiebeln
  6. Das Hähnchen darauf legen, die Rosmarinzweige an den jeweiligen Enden hinzugeben. Bei Bedarf einen Schluck (ca. 50ml) Weißwein hinzugießen, muss aber nicht sein.Hähnchen
  7. Bei 200°C (Umluft) für 45-60 Minuten mit Deckel in den Ofen geben. Der Römertopf ‚frisst‘ sehr viel Wärme, sodass es je nach Größe des Tieres länger dauern kann. Für eine krosse Haut sollte das Hähnchen noch 15 Minuten bei 200°C im Ofen ohne Deckel gegrillt werden.

– Schmecken lassen! –

 

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Falls die Maya recht behalten sollten…

…möchte auch ich natürlich noch ein paar letzte Worte loswerden.

Ich sage Danke an meine Eltern. Danke, dass ihr es so getimed habt, dass ich immerhin ein gutes Vierteljahrhundert am Weltgeschehen der Spezies Homo sapiens teilnehmen durfte. Es war, nun ja, meistens doch sehr unterhaltsam – mehr oder weniger.

Tja, was soll ich sagen. Weltuntergang heißt wohl, dass wir alle sterben werden. Curiosity fand offenbar noch nichts Lebensfreundliches auf dem Mars und allein die Transportzeit dahin…lassen wir das. Wir werden alle sterben. Basta.

Aber nun einmal im Ernst, wie oft wurde der Weltuntergang nun schon vorhergesagt? Papst Silvester sagte ihn für das Jahr 999 n.Chr. voraus. Martin Luther irrte sich auch bei seinen Jahresbestimmungen (1532, 1538, 1541) und von den Milleniumszenarien brauche ich hier gar nicht anfangen, da das quasi erst gestern war.

Generell finde ich das mit der Untergangstheorie nämlich sehr seltsam. Wie soll das denn in einer Welt verschiedener Zeitzonen und unterschiedlicher Kalender funktionieren? Aber gut, wahrscheinlich ist das auch Physik und man muss das wissen (Achtung: Insider.)

Und weil ich davon keine Ahnung habe, mache ich das, was jeder von uns machen sollte: das eigene Leben genießen. Deswegen mache ich es mir jetzt mit lieben Menschen bequem. In diesem Sinne, bis demnächst.

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WG Ratgeber

oder warum ich mir überhaupt anmaße, pseudo-kluge Tipps zu geben

Wohngemeinschaft. Dieses zusammengesetzte Substantiv, in Fachkreisen auch Kompositum genannt, zeigt seine wahre Bedeutung ohne lange Umschweife: gemeinsam wohnen.

Nicht jeder ist dafür gemacht. Jene haben ihre Kindheit sicher auch voller Unbehagen verlebt, bis sie endlich die Füße unter Vaters Tisch hervorziehen und Mutters Koch- und Waschservice den Rücken zukehren konnten. Aber die Mehrheit der Menschen ist und bleibt ein Rudeltier. Folglich gibt es seit Menschengedenken Wohngemeinschaften in den unterschiedlichsten Formen des Zusammenlebens. Diese sind nicht immer partnerschaftliche Verbindungen voller Liebe und Zweisamkeit, die in einer mehrköpfigen Familie enden kann.

Wovon ich hier schreibe, ist die Wohngemeinschaft in Form von ‘ich ziehe mit nicht-verwandten Menschen in eine Wohnung und hoffe auf das Beste”. Ich persönlich habe es durch. Eine tolle Mädels-WG, eine Zweck-WG in der Kombination Vegetarier und Fleischliebhaberin, das Abenteuer mit drei ausgewachsenen Männern inklusive zweier Katzen, die ich nun auf ein Zusammenleben mit zwei Kerlen und keinen Haustieren außer ein paar ungewollten Lebensmittelmotten reduzierte.

Was soll ich sagen. Das Leben in einer Wohngemeinschaft hat Vor- und Nachteile – wie alles andere im Leben auch. Man kann Freunde für das Leben kennenlernen, man kann gruselige Erfahrungen sammeln. Für mein eigenes Dasein war und ist “Die WG” ein doch recht prägender Teil meines jungen Erwachsenenlebens, denn ich habe viel gelacht, ein wenig geweint, mich viel aufregen können, noch mehr backen können. Das wichtigste, was ich in meiner Rolle als WG-Mutti jedoch lernte: Übernimm IMMER nur für dein eigenes Tun die vollständige Verantwortung und sei erwachsen genug, deinen eigenen Mist in allen Bereichen des Lebens auch persönlich aufzuräumen.

Und genau deswegen wirst Du als WG-Leben-Neuling hier regelmäßig bitte nachsehen, ob ich irgendwelche Tipps&Tricks veröffentlicht habe, denn sozial wie ich bin*, teile ich meine Lebenserfahrung gerne mit euch Lehrlingen.

*ja, ich finde auch, dass mir allein dafür schon der Friedensnobelpreis verliehen werden sollte

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Vielleicht lieber morgen

Anlässlich der 12. Filmkunstmesse Leipzig wurde in den Passage Kinos der Film „Vielleicht lieber morgen“  gezeigt. Dieser Film bestach mich weniger durch die Inhaltszusammenfassung als durch die mitwirkende Schauspielerin Emma Watson. Ich sollte mich aber irren, denn die Handlung – eine Mischung aus Tragik, Romanze und Komödie – war ebenso hinreißend.

Charlie hat mit seinen gerade mal 15 Jahren schon einen tragischen Verlust erlitten. Sein bester Freund beging Selbstmord. Seitdem hat Charlie psychische Probleme. Das dadurch an den Tag gebrachte Verhalten von ihm verleitet seine Mitschüler zu Hänseleien und Ausgrenzung – daran kann auch die Watte-Welt der Lehrer und seiner Eltern nichts ändern.

Doch für Charlie beginnt ein neuer Lebensabschnitt: die Highschool. Dort findet er in Sam und Patrick neue Freunde, die ihn dazu bringen, wieder Spaß am Leben zu haben und ihn zu genießen. Es entwickelt sich sogar eine Romanze zwischen dem schüchternen Charlie und der älteren Sam. Leider wird Charlie aber auch an sein verdrängtes Kindheitstrauma erinnert.

Dieser Hollywood-Film besticht neben den wirklich guten Schauspielern mit einer fesselnden Geschichte und einem phantastischen Soundtrack und ist durchaus sehenswert.

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Tschüss Leipzig! Hallo Leipzig!

Ich ziehe um – Weg aus einer Wohngemeinschaft, hinein in einen eigenen Single-Hausstand. Ein Jahr Zusammenleben voller Ereignisse, positiv wie negativ, ist beendet. Meine Mitbewohner hat es größtenteils in andere Städte als Leipzig gezogen und ich habe den drang verspürt nur für mich verantwortlich zu sein. Kein Zusammen-Organisieren der Miete mehr, keine Abstimmungsgespräche mit Mitbewohnern – Jetzt mache ich alles mit mir selber aus. Von jetzt auf gleich, ohne Kompromisse, ohne versteckte Hindernisse. Das entlastet und befreit.

Da meine neue Bleibe nur wenige Meter die Straße hinauf ist habe ich den Umzug zum größten Teil in Eigenleistung, nach der Arbeit, durchgezogen. Mit jeder Treppe, jedem Schweißtropfen wurde aus einem Traum Realität. Dabei möchte ich nicht vergessen dem Freund von Franzi, Uwe und Lars für ihre Hilfe bei den sperrigen Möbelstücken zu danken.

 

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