Robot & Frank

Anlässlich der 12. Filmkunstmesse Leipzig wurde in der Kinobar Prager Frühling der Film „Robot & Frank“ gezeigt. Für mich der letzte Film dieser Filmkunstmesse. Ein vorheriges Reservieren der Karten war leider nicht möglich, daher sollte mir frühes Erscheinen einen Platz sichern. Letztendlich wäre dies nicht nötig gewesen, denn leider war die Vorstellung nicht ausverkauft. Leider? Ja, denn dieser Film hätte den vollen Saal meiner Meinung nach verdient.

Frank ist ein älterer Herr in seinem Lebensabend. Früher war er Einbrecher, nun  lebt er allein in seinem Haus. Seine zwei Kinder sind schon längst in die Welt gezogen und haben ihr eigenes Leben. Die gezeigte Welt hat sich gewandelt. Immer mehr technische Helferlein, wie Roboter, unterstützen den Menschen. Jung, wie Alt. Frank lehnt dies ab, bekommt aber von seinem Sohn solch ein Gerät geschenkt. Der Roboter soll Franks geistige und physische Fähigkeiten wieder verbessern.

Um die Technik hat sich eine Avantgarde gebildet, die selbst vor Franks geliebter Bibliothek keinen Halt machen will und so beschließt er mit seinem neuen Roboter-Begleiter und seinen zurückgewonnenen Fähigkeiten einen Plan zu schmieden und ihn umzusetzen.

Robot & Frank ist eine liebevolle Komödie, ein Drama zum mitfühlen und ein kleines Science-Fiction Abenteuer ohne zu viel Science-Fiction. Wie Don Quichotte kämpft Frank gegen die Technik-Avantgarde und der Zuschauer fiebert mit. Mein Fazit: Absolut sehenswert.

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