Warm Bodies

Wer glaubt, wahre Liebe sei tot, der irrt. Warm Bodies ist ein Film, der mit Humor die Liebesgeschichte eines ungleichen Paares erzählt.

Worum geht es?

R., gespielt von Nicholas Hoult (Skins „Tony“, About A Boy), ist ein Zombie. Nach dem Zombie Survival Guide ist er aber kein normaler Zombie, denn er denkt. Die Lust auf Menschenfleisch liegt ihm aber dennoch inne. So zieht er mit seinen Zombie-Kollegen los.

Julie, gespielt von Teresa Palmer (Bedtime Stories), ist ein Mensch in einer postapokalyptischen Zeit. Mit einem kleinen Team durchstreift sie die verlassene Welt, auf der Suche nach Medikamenten für ihren Stützpunkt.

Beide Gruppen treffen bei ihrer Suche aufeinander, es gibt Tote und die Geschichte beginnt.

Unverkennbar hat diese Buchadaption Anspielungen zu Romeo und Julia: Das Paar, die zerstrittenen Clans, Rs M(ercutio), und, und, und. Alles etwas aufgepeppt und in ein ungewöhnliches Setting verlegt.

Diese paranormale, romantische Zombie-Komödie sollte nicht zu ernst genommen werden, denn sie nimmt sich selbst nicht so ernst. Wer dem Charme von Zombiefilmen aufgrund Ihres Trashcharakters oder Zombie-Komödien (Shaun of the Dead, Zombieland) erlegen ist, wird sich sicher auch an diesem Film nicht stören. Falls nicht: Schaut dennoch in den Trailer – Allein schon wegen des gelungenen Soundtracks.

(Da ich den Film im Original gesehen habe möchte ich euch auch gerne auf den englischen Trailer hinweisen)

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Vielleicht lieber morgen

Anlässlich der 12. Filmkunstmesse Leipzig wurde in den Passage Kinos der Film „Vielleicht lieber morgen“  gezeigt. Dieser Film bestach mich weniger durch die Inhaltszusammenfassung als durch die mitwirkende Schauspielerin Emma Watson. Ich sollte mich aber irren, denn die Handlung – eine Mischung aus Tragik, Romanze und Komödie – war ebenso hinreißend.

Charlie hat mit seinen gerade mal 15 Jahren schon einen tragischen Verlust erlitten. Sein bester Freund beging Selbstmord. Seitdem hat Charlie psychische Probleme. Das dadurch an den Tag gebrachte Verhalten von ihm verleitet seine Mitschüler zu Hänseleien und Ausgrenzung – daran kann auch die Watte-Welt der Lehrer und seiner Eltern nichts ändern.

Doch für Charlie beginnt ein neuer Lebensabschnitt: die Highschool. Dort findet er in Sam und Patrick neue Freunde, die ihn dazu bringen, wieder Spaß am Leben zu haben und ihn zu genießen. Es entwickelt sich sogar eine Romanze zwischen dem schüchternen Charlie und der älteren Sam. Leider wird Charlie aber auch an sein verdrängtes Kindheitstrauma erinnert.

Dieser Hollywood-Film besticht neben den wirklich guten Schauspielern mit einer fesselnden Geschichte und einem phantastischen Soundtrack und ist durchaus sehenswert.

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