Lachs im Blätterteig

Ich gebe zu, dass Franzi öfter und sicherlich auch mit mehr Leidenschaft und Begeisterung in der Küche wirbelt. Backen, Kochen und Braten haben sie schon über so manche Prokrastinationsstunde gebracht und so den Anwesenden manch leckeres Mahl beschert.

Doch auch mich packt ab und zu das Kochfieber und ich stürze mich auf, zugegeben, einfache Rezepte. Meine zweite größere Koch-Aktion in einer Küche ist also das nun folgende Fischgericht, welches nicht nur an einem Freitag lecker schmeckt und volle Bäuche macht.

Zutaten

für 6 bis 8 Personen

  • 250g Magerquark
  • 200g Zaziki
  • 1 Becher Schmand
  • 1 Fetakäse aus Ziegenmilch
  • 750g Blattspinat
  • 3 x 320g Lachs (6 Stücke)
  • 2 – 3 Packungen Blätterteig (am besten der gekühlte zum Ausrollen)
  • 3 – 4 Eier (Eigelb)
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver (scharf & süß), Zitronensaft, Kräuter

[Alternativ zum Schmand & Zaziki kann auch die doppelte Menge Magerquark verwendet werden oder auch das übrige Eiweiß zu Schaum geschlagen werden]

Zubereitung

Spinat (und TK-Fisch) auftauen lassen.

Für das Topping den Fetakäse zerkleinern und mit Magerquark, Zaziki und Schmand in einer Schüssel verrühren. Mit Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Zitronensaft und Kräutern abschmecken.

Blätterteig ausrollen und Blattspinat darauf verteilen. Dabei ist euch freigestellt, ob ihr kleine, portionierte Taschen oder lange Rollen haben wollt. Letzteres birgt den Vorteil, dass man mehr Backgut auf dem Backblech unterbringen kann.

Lachs waschen, salzen und auf den Spinat legen.

Das Topping auf den Lachs geben.

Das ganze nun mit weiterem Blätterteig abdecken und die Kanten fest drücken. Dieses Paket nun mit Eigelb bestreichen.

Bei ca. 200°C Ober- und Unterhitze für ca. 50 Minuten backen.

Guten Appetit!

 

Cantuccini

Bei einem leckeren Nachmittagskaffee habe ich oft kulinarische Gelüste, ich möchte also noch ‚etwas dazu‘, aber man und auch frau kann und möchte sich nicht jeden Tag ein schönes Stück Kuchen gönnen. Prinzipiell ist das schon möglich, aber das schlechte Gewissen kommt bestimmt. Aber immer nur Kekse kaufen ist auf Dauer auch nichts, zumal ich mich als WG-Muddi auch dem Anspruch verschrieb, selbst zu backen. Auf Anregung einer meiner Mitbewohner versuchte ich mich an diesem italienischen Hartgebäck, dessen Name ich nicht aussprechen kann, ohne jemanden zu beleidigen.

Cantuccini

  • 3 Eier
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • 250g Mehl
  • 150g Zucker
  • 3-6 Tropfen Aroma (Bittermandel bietet sich an, ansonsten je nach Geschmack)
  • 140g Mandeln (ganz, aber egal ob geschält oder ungeschält)
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz

1) Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Mandeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und ca. 10 Minuten rösten lassen. Herausnehmen, abkühlen lassen und grob hacken.

2) Eier und Aroma in einer Tasse verquirlen und zur Seite stellen. Vanillezucker, Zucker, Backpulver, Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die verquirlten Eier hinzugeben und alles grob vermengen. Die Mandeln hinzufügen und alles sehr gut durchkneten.

3) Aus dem Teig zwei Rollen formen, die ca. 3-4 cm im Durchmesser haben. Auf das Blech mit Backpapier geben und leicht flach andrücken, aber nicht zu platt.

4) Bei 150°C ca. 35 Min backen lassen (Ober- und Unterhitze), herausnehmen, 10 Minuten abkühlen lassen.

5) Aus den Teigrollen ca. 1cm starke Scheiben schräg schneiden und einzeln auf das Backpapier legen. Im Ofen weitere 20-30 Minuten backen lassen (je nach gewünschter Festigkeit), in der Halbzeit einmal alle Scheiben umdrehen.

6) Cantuccini abkühlen lassen und dann in einer Luftdichten Keksdose oder ähnlichem lagern.

– Schmecken lassen –

Cantuccini selbst gebacken